800

Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.

Autor: Robert Lembke, dt. Quizmaster, *1913 †1989

799

Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.

Autor: Hermann Hesse,dt.Dichter *1877 †1962

798

Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie kann deine Chance sein.

 Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

797

Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen kann.

 Autor: John D. Rockefeller, amerikan. Unternehmer, 1839-1937

796

Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, daß es verborgen bleibt; wenn man Gutes tut, daß es bemerkt wird.

 Autor: Ludwig Fulda, dt. Bühnenautor, 1862-1939

795

Um Erfolg zu haben, mußt du den Standpunkt des anderen annehmen und die Dinge mit seinen Augen betrachten.

 Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

794

Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

793

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.

 Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

792

Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.

 Autor: Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.

791

Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann.

 Autor: Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933

790

Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt.

 Autor: Walt Whitman Rostow, amerikan. Wirtschaftswissenschaftler

789

Nicht wenige Experten sehen ihre Daseinsberechtigung darin, einen relativ einfachen Sachverhalt unendlich zu komplizieren.

 Autor: Pierre Elliott Trudeau, kanad. Politiker

788

Ein Kritiker ist eine Henne, die gackert, wenn andere legen.

 Autor: Giovanni Guareschi,ital.Schriftsteller,*1908 †1968

787

Was es alles gibt, das ich nicht brauche!

 Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

786

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

 Autor: Heiner Geissler, dt. Politiker, *1930

785

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.

 Autor: Zarko Petan, slowenischer Aphoristiker, *1944

784

Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben.

 Autor: Theodor Fontane, dt. Schriftsteller. 1819-1898

783

Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen. Stecken Sie einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde, stecken Sie zwei Ringe in Ihre Ohren, und Sie sind zivilisiert.

 Autor: Pearl S. Buck, amerikan. Schriftstellerin, 1892-1973

782

Zigaretten sind wie Frauen. Am Anfang ziehen sie gut, aber zum Schluß sammelt sich leider auch bei der Zigarette das ganze Gift im Mundstück.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

781

Die Frage ist so gut, dass ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.

 Autor: Quelle mir n.b.

780

Ein Intellektueller ist einer, der in eine Bibliothek geht, selbst wenn es nicht regnet.

 Autor: Andre Roussin, frz. Dramatiker, 1911-1987

779

Die Japaner erobern den Weltmarkt mit unlauterem Wettbewerb: Sie arbeiten während der Arbeitszeit.

 Autor: Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, *1924

778

Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen.

 Autor: St.Augustin

777

Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muß man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig.

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

776

Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.

 Autor: Cicero, röm. Politiker, 106 v. Chr. - 43 v.Chr.

775

Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen recht groß, daß du es falsch machst.

 Autor: Charles Kettering, amerikan. Ing., 1876-1958

774

Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.

 Autor: Charles-Lois Baron de Montesquieu, frz. Philosoph, 1689-1755

773

Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.

 Autor: Ludwig Erhard, dt. Politiker, 1897-1977

772

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

 Autor: Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.

771

Höflichkeit ist die sicherste Form der Verachtung.

 Autor: Heinrich Böll, dt. chriftsteller, 1917-1985

770

Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, - solange sie tun, was ich ihnen sage.

 Autor: Margaret Thatcher, brit. Politikerin, *1925

769

Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen; sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden.

 Autor: Demokrit, gr. Philosoph, 460-370 v. Chr.

768

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: 'Das ist technisch unmöglich!'

 Autor: Sir Peter Ustinov, engl. Schauspieler und Schriftsteller, *1921

767

Die Ehe ist beliebt, weil sie ein Höchstmaß an Versuchung mit einem Höchstmaß an Gelegenheit verbindet.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

766

Gebildet sein heißt: Sich nicht merken zu lassen, wie schlecht man ist.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

765

Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit.

 Autor: Joseph Conrad, ukrainisch-brit. Schriftsteller, 1857-1924

764

Reklame ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.

 Autor: Vance Packard, amerikan. Verkaufspsychologe, *1914

763

Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.

 Autor: Tacitus, röm. Geschichtsschreiber, 55 v. Chr.

762

Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

 Autor: Quelle mir n.b.

761

Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.

 Autor: Abraham Lincoln, 16. Präs. d. USA, 1809-1865

760

Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken. Und sie tun es auch.

 Autor: Bertrand Russell, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970

759

Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.

 Autor: Giordano Bruno, ital. Philosoph, 1548-1600

758

Moralische Entrüstung ist Neid mit einen kleinen Heiligenschein.

 Autor: H.G. Wells, engl. Schriftst., 1866-1946
 Herkunft: Die Zeitmaschine

757

Wenn es den Politikern die Sprache verschlägt, halten sie eine Rede.

 Autor: Friedrich Nowottny, Intendant des WDR

756

Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.

 Autor: Quelle mir n.b.

755

Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer.

 Autor: Dan Rather, CBS-Fernsehreporter.

754

Die meisten Menschen sterben an ihren Medikamenten und nicht an ihren Krankheiten.

 Autor: Jean Moliere, frz. Dichter, 1622-1673

753

Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.

 Autor: Werner v. Braun, dt. amerikan. Physiker, 1912-77

752

Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

751

Die Verfassung eines Staates solle so sein, daß sie die Verfassung des Bürgers nicht ruiniere.

 Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

750

Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte.

 Autor: Saint-John Perse, frz. Lyriker u. Diplomat, 1887 -1975

749

Die gute Unterhaltung besteht nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern das man etwas Dummes anhören kann.

 Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

748

Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse.

 Autor: Thomas Browne, engl. Phil., 1605-1682

747

Wer zugibt, daß er feige ist, hat Mut.

 Autor: Fernandel, frz. Schauspieler, 1903-1971

746

Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen, dann taugen entweder seiner Überzeugungen oder er selbst nichts.

 Autor: Ezra Pound, amerikan. Schriftsteller, 1885-1972

745

Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.

 Autor: Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680

744

Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

743

Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.

 Autor: Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.

742

Der Bart als Geschlechtszeichen mitten im Gesicht ist obszön. Daher gefällt er den Weibern.

 Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

741

Wie leicht doch bildet man sich eine falsche Meinung, geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung.

 Autor: Moliere, frz. Dichter, 1622-1673

740

Das größte Vergnügen aller Geizhälse besteht darin, sich ein Vergnügen zu versagen.

 Autor: Gottfried Benn, dt. Lyriker, 1886-1956

739

Für einen Menschen, der Klarheit im Kopf hat, ist Chaos die Inspiration und Ordnung reine Zeitersparnis.

 Autor: Andreas Otto

738

Hass ist die Rache eines Feiglinges dafür, dass er eingeschüchtert ist.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

737

Der gesunde Mensch atmet bis in die Zehe

 Autor: Buddha

736

Bierbrauer Bauer braut braunes Bier, braunes Bier braut Bierbrauer Bauer.

 Autor: Zungenbrecher

735

In einem Schokolodenladen laden Ladenmädchen Schokolade aus, Ladenmädchen laden in einem Schokoladenladen Schokolade aus.

 Autor: Zungenbrecher

734

Ein Dutzend nuschelnde Dutzer dutzen nuschelnd dutzende dutzender Nuschler nuschelnd.

 Autor: Zungenbrecher

733

Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.

 Autor: Zungenbrecher

732

Wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wär', gäb' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr'. Da mancher nicht weiß, wer mancher Mann ist, drum mancher Mann manchen Mann manchmal vergißt.

 Autor: Zungenbrecher

731

Die flattrige Fledermaus verführte die Feldratte, die verführte Feldratte verführt die Feldmaus im Feld ohne Federlesen mit Haut und Haar!

 Autor: Zungenbrecher

730

Messwechsel, Wachsmaske, Wachsmaske, Messwechsel.

 Autor: Zungenbrecher

729

Der Mensch der nichts weiß und weiß das er nichts weiß, weiß viel mehr als der, der nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß

 Autor: Zungenbrecher

728

Der Cottbusser Postkutscher putzt den Cottbusser Postkutschkasten. Diesen alten Cottbusser Postkutschkasten putzt der Cottbusser Postkutscher.

 Autor: Zungenbrecher

727

Für einen Menschen, der Klarheit im Kopf hat, ist Chaos die Inspiration und Ordnung reine Zeitersparnis...

 Autor: Andreas Otto

726

Ich bin nicht die erste, die, Gutes wollend, dulden muß das Schwerste.

 Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
 Herkunft: König Lear (Cordelia)

725

Laßt uns, der trüben Zeit gehorchend, klagen, nicht, was sich ziemt, nur was wir fühlen, sagen dem Ältesten war das schwerste Los gegeben, wir Jüngeren werden nie so viel erleben.

 Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
 Herkunft: König Lear (Edgar)

724

Integration ist, wenn ein kleiner Fehler in einem größeren aufgeht.

 Autor: Dr. Rolf Handk

723

Übrigens muß ein Koch noch lange kein Kannibale sein, nur weil er mal einen Kollegen in die Pfanne gehauen hat.

 Autor: U.S. Levin

722

In der Menge ist jedes Gefühl, jede Handlung ansteckend, und zwar in so hohem Grade, dass das Individuum sehr leicht sein persönliches Interesse dem Gesamtinteresse opfert.

 Autor: Le Bon
 Herkunft: Sigmund Freud

721

Bestimmte Leute müssen nach oben, weil sie unten nur Unheil anrichten...

 Autor: Dieter Hildebrandt, Kabarettist *1927

720

Der Alltag ist eine graue Decke, darunter ist die Jungfräulichkeit der Welt verborgen.

 Autor: Eugène Ionesco
 Herkunft: Bekenntnisse, 1969

719

Ich bin ein Clown und sammle Augenblicke.

 Autor: Böll/Juppino

718

Tränen, die du lachst, brauchst du nicht zu weinen.

 Autor: deutscher Spruch

717

Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt...

 Autor: Friedrich Hebbel

716

Alkohol ist nicht die Antwort... Hilft aber, die Frage nicht so ernst zu nehmen...

 Autor: Klaus Klages

715

Die Wachenden haben eine gemeinsame Welt, doch im Schlummer wendet sich jeder von dieser ab an seine eigene.

 Autor: Heraklit
 Herkunft: Fragmente

714

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

 Autor: Seneca

713

Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.

 Autor: Seneca

712

Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.

 Autor: Seneca

711

Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel mißt.

 Autor: Seneca

710

Dem Schlechten mißfallen heißt, gelobt zu werden.

 Autor: Seneca

709

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.

 Autor: Seneca

708

Jede Roheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.

 Autor: Lucius Annaeus Seneca

707

Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.

 Autor: Seneca

706

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.

 Autor: Seneca

705

Der Schmerz, besitzlos zu sein, ist weit leichter zu ertragen als der, besitzlos zu werden. ...

 Autor: Lucius Annaeus Seneca

704

Freundliche Worte kosten nichts, aber bringen viel ein...

 Autor: Blaise Pascal, frz. Philosoph und Mathematiker, 1632-1662

703

Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben...

 Autor: Jean Paul

702

Beredsam ist, wer, selbst ohne es zu wollen, mit seiner Überzeugung oder Leidenschaft Geist und Herz anderer erfüllt...

 Autor: Luc de Vauvenargues

701

Erinnerung ist eine Form der Begegnung...

 Autor: Khalil Gibran

700

Im Unglück lernt man sich selbst am besten kennen, weil man nicht mehr durch Freunde abgelenkt wird...

 Autor: Samuel Johnson

699

Der größte Feind der neuen Ordnung ist, wer aus der alten seine Vorteile zog.

 Autor: Niccolò Machiavelli

698

Man kann einen Krieg beginnen, aber niemals beenden wenn man will.

 Autor: Niccolò Machiavelli

697

Nationen, die man unterworfen hat, muss man entweder glücklich machen oder vernichten.

 Autor: Niccolò Machiavelli

696

Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

 Autor: Niccolò Machiavelli

695

Die Menschen verstehen weder ganz böse noch ganz gut zu sein.

 Autor: Niccolò Machiavelli

694

Wer sich mit einem halben Sieg begnügt, handelt allzeit klug; denn immer verliert, wer einen Sieg bis zur Vernichtung des Gegners anstrebt.

 Autor: Niccolò Machiavelli

693

Die Menschen scheuen sich weniger, einen anzugreifen, der sich beliebt gemacht hat, als einen, den sie fürchten.

 Autor: Niccolò Machiavelli

692

Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.

 Autor: Niccolò Machiavelli

691

Die meisten Schriftsteller sind dem Glück der Sieger hörig.

 Autor: Niccolò Machiavelli

690

Jeder sieht, was Du scheinst. Nur wenige fühlen, wie Du bist.

 Autor: Niccolò Machiavelli

689

Für den Manipulator hat autonomes Handeln der Opfer gegenüber Reaktionen einen entscheidenden Nachteil: Autonomes Handeln ist nicht vorhersagbar. Reaktionen sind hingegen sehr wohl vorhersagbar.

 Herkunft: aus'm ebook

688

Wofür wir Worte haben, darüber sind wir auch schon hinaus. In allem Reden liegt ein Gran Verachtung.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
 Herkunft: Götzendämmerung

687

Philosophie sei nicht Theorie, sondern Therapie, sie behandle eine Frage wie eine Krankheit, d.h. es sei ihr nicht darum zu tun, das philosophische Problem zu lösen, sondern es zum Verschwinden zu bringen.

 Autor: Wolfgang Kuhlmann
 Herkunft: Reflexion und kommunikative Erfahrung

686

Was ihr nicht tut mit Lust, gedeiht Euch nicht; Kurz, Herr, studiert, was Ihr am meisten liebt!

 Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
 Herkunft: Der Widerspenstigen Zähmung

685

Wenn der Fuchs spät aufsteht, fängt er kein Federvieh.

 Herkunft: aus Frankreich

684

Guter Rat kommt über Nacht.

 Herkunft: aus Frankreich

683

Man verliert keine Zeit, wenn man sein Werkzeug schärft.

 Herkunft: aus Frankreich

682

Der schöne Tag erweist sich erst am Abend.

 Herkunft: aus Frankreich

681

Zur rechten Zeit schweigen ist eine Kunst.

 Autor: Quelle mir n.b.

680

Niemand ist zu allen Zeiten weise.

 Autor: Quelle mir n.b.

679

Je dürrer die Zeit, desto grüner die Hoffnung.

 Autor: Quelle mir n.b.

678

Es braucht viel Zeit um Gutes für Menschen sichtbar zu machen und genauso wenig Zeit wie Böses zu tun.

 Autor: Maik Schulte

677

Das Tempo dieser Zeit ist keine Kleinigkeit.

 Autor: Jörg Drews

676

zur Zeit: Wie kann man etwas messen, das man weder sehen noch fühlen kann?

 Autor: Norbert Elias

675

Zeit und Raum sind nicht Sachen, sondern Anordnungen von Sachen.

 Autor: Gottfried Wilhelm von Leibniz

674

Die Zeit ist die Larve der Ewigkeit.

 Autor: Andreas Gryphius

673

Wir Deutschen feiern gern, vielleicht mehr als irgend ein anderes Volk, gewisse Tage, die eine Zeit-Maß-Beziehung haben auf uns teure Personen oder Begebenheiten, wie Geburtstage, Jubiläen und dergleichen.

 Autor: Carl Friedrich Gauß

672

Du selber machst die Zeit; das Uhrwerk sind die Sinne; hemmst Du die Unruh' nur, so ist die Zeit von hinnen.

 Autor: Der cherubinische Wandersmann

671

Was ist Zeit? Wenn mich jemand danach fragt, weiß ich es; doch soll ich es erklären, dann weiß ich es nicht.

 Autor: Augustinus

670

Alles Menschliche muß erst werden und wachsen und reifen, und von Gestalt zu Gestalt führt es die bildende Zeit.

 Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
 Herkunft: Das Glück

669

Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit - wir laufen mit.

 Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

668

Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich, Allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andre ist vergnüglich.

 Autor: J. Rodowitz

667

Dein Grafikprogramm wird zeitliche Entwicklungen immer nur als Tortendiagramm darstellen können.

 Herkunft: Murphy's Gesetz

666

Nichts ist älter, als die Zeitung von gestern.

 Autor: Quelle mir n.b.

665

Jemand die Zeit stehlen.

 Autor: Quelle mir n.b.

664

Die Zeit macht greis, aber nicht weiss.

 Autor: Quelle mir n.b.

663

Der Fleißige hat stets Zeit genug, der Faule nie.

 Autor: Quelle mir n.b.

662

Die großen Redner sind nicht die großen Macher.

 Autor: Quelle mir n.b.

661

Bilde dir eine Meinung über einen Mann mehr von seinen Fragen als von seinen Antworten.

 Autor: Quelle mir n.b.

660

Man liebt wahrhaft erst dann, wenn man es nicht mehr zu sagen braucht.

 Autor: Quelle mir n.b.

659

Liebe, Husten, Rauch und Geld können nicht lange verborgen werden.

 Autor: Quelle mir n.b.

658

Niemand ist so freigiebig wie der, der nichts zu geben hat.

 Autor: Quelle mir n.b.

657

Ein Bruder ist ein Freund den dir die Natur gegeben hat.

 Autor: Quelle mir n.b.

656

Bewunderung ist die Tochter der Unwissenheit.

 Autor: Quelle mir n.b.

655

Begehren verspricht mehr als der Genuß hält.

 Autor: Quelle mir n.b.

654

Si jeunesse savait, si vieillesse pouvait! (Wenn die Jugend wüßte, wenn das Alter könnte!)

 Herkunft: franz. Sprichwort

653

Die Bereitschaft sich unterzuordnen, die individuelle Urteilskraft und die damit verbundene Verantwortlichkeit für das Linsengericht der konfliktbefreienden Kollektivität zu verschachern, ist jene menschliche Schwäche, die Demagogen und Diktatoren zur Macht bringt.

 Autor: Paul Watzlawick
 Herkunft: TB: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

652

Sie können wohl alle Blumen abschneiden, aber sie können den Frühling nicht verhindern.

 Autor: Pablo Neruda

651

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.

 Autor: Buddha

650

Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man in die gleiche Richtung sieht.

 Autor: A. de Saint Exupery

649

Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.

 Autor: Thomas Mann

648

Fangen Sie mit kleinen Dingen in Ihrer täglichen Umgebung und Ihres alltäglichen Tagesablaufes an, versuchen Sie, in dieseem bescheidenen Bereich zwischen sinnvoll und sinnlos zu unterscheiden - ich glaube, dass jeder Mensch über ein solches Urteilsvermögen verfügt - , ... dann finden Sie, möchte ich meinen den "Sinn des Lebens" ohne, dass Sie es merken.

 Autor: Walter Jens
 Herkunft: Brief an Silke Siegel nach der Frage des Sinn des Lebens

647

Ich glaube an einen Sieg. Das glauben alle, die in den Kampf ziehen.

 Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
 Herkunft: Herkules und der Stall des Augias

646

Verwende nicht zu viel Zeit in Nebensächlichkeiten (wie z.B. Internet ) - Merke Dir Namen und Gesichter von Menschen! Bewahre das Kind in Dir! aber sei nicht kindisch! Gib Deine Fehler zu! das schadet nie! Sei höflicher als nötig

 Herkunft: aus Life's Little Instruction Book

645

Nicht immer sind die Stillen auch die Weisen. Es gibt verschlossene Truhen, die leer sind.

 Autor: Jean Giono

644

Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.

 Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

643

Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.

 Autor: Erich Fried

642

Entweder man lebt, oder man ist konsequent.

 Autor: Erich Kästner

641

Das Denken gilt unter Regierungen, die der Ausbeutung dienen, als niedrig. Als niedrig gilt, was für die Niedergehaltenen nützlich ist.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
 Herkunft: illegaler Artikel in der antifaschistischen Zeitschrift "UNSERE ZEIT" in 1934

640

Denn wir leben in einer Zeit, wo das Menschen Schicksal der Mensch ist.

 Herkunft: illegaler Artikel in der antifaschistischen Zeitschrift "UNSERE ZEIT" in 1934

639

Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden. Er muß den Mut haben, die Wahrheit zu schreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; das Urteil, jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; die List, sie unter diesen zu verbreiten.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
 Herkunft: illegaler Artikel in der antifaschistischen Zeitschrift "UNSERE ZEIT" in 1934

638

Say what U mean and mean what U say The price 4 a broken heart is 2 mutch 2 pay

 Autor: prince
 Herkunft: Liedtext: wherever U go, whatever U do

637

Die Wahrnehmung verändert sich und damit wohl auch unsere Vorstellung von Wirklichkeit.

 Autor: Günter Behnisch, dt. Architekt

636

Weil die Wahrheit dessen, was man redet, das ist, was man tut, kann man das Reden auch lassen.

 Autor: Bernhard Schlink
 Herkunft: Der Vorleser

635

Die Staatsform muss ein durchsichtiges Gewand sein, das sich dicht an den Leib des Volkes schmiegt. Jedes Schwellen der Adern, jedes Spannen der Muskeln, jedes Zucken der Sehnen muss sich darin abdrücken. Die Gestalt mag nun schön oder hässlich sein, sie hat einmal das Recht zu sein wie sie ist, wir sind nicht berechtigt ihr ein Röcklein nach Belieben zuzuschneiden.

 Autor: Georg Büchner, dt.Dichter, *1813 †1837
 Herkunft: Dantons Tod

634

Das Edle ist wie eine Glocke, schlägt man sie, so tönt sie, schlägt man sie nicht, so tönt sie nicht.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
 Herkunft: Der gute Mensch von Sezuan

633

Der Forscher fand nicht selten mehr, als er zu finden wünschte.

 Autor: Gotthold Ephraim Lessing,dt.Dichter, *1729 †1781
 Herkunft: Nathan der Weise

632

Der wahre Bettler ist doch einzig und allein der wahre König!

 Autor: Gotthold Ephraim Lessing,dt.Dichter, *1729 †1781
 Herkunft: Nathan der Weise

631

In jedem Augenblick nimmt ein Eindruck, ein Gedanke, ein Gefühl, eine Leidenschaft Gestalt an, um im folgenden Augenblick wieder zu zerfließen. Jeder Augenblick wird daher zur Wirklichkeit, und es gilt, die Wirklichkeit des Lebens im Augenblick zu empfinden.

 Herkunft: Peter Funke: Biographie von Oscar Wilde

630

Jede Impression ist eine Impression des isolierten Individiums, jeder lebt als einsamer Gefangener in seiner eigenen Traumwelt.

 Herkunft: Peter Funke: Biographie von Oscar Wilde

629

Das beste Mittel gegen bürokratische Vorschriften ist ihre genaue Anwendung.

 Autor: Cyril Northcote Parkinson, engl. Historiker und Publizist, 1909-1993

628

Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.

 Autor: John Fitzgerald Kennedy, 35. Präsident der USA, 1917-1963

627

Bildung ist eine Krücke, mit der der Lahme den Gesunden schlägt, um zu zeigen, dass auch er bei Kräften sei.

 Autor: Karl Kraus, österr. Aphoristiker und Publizist, 1874-1936

626

Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

 Autor: Georg Simmel, dt. Philosoph und Soziologe, 1858-1918

625

Bildung hat doppelten Wert: einmal als Wissen, einmal als Charaktererziehung.

 Autor: Herbert Spencer, engl. Philosoph, 1820-1903

624

Selbsterkenntnis ist das wichtigste Resultat aller Bildung.

 Autor: E. Freiherr v. Feuchtersleben, österr.Philosoph, *1806 †1849

623

Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf die einfachste Art zu sagen.

 Autor: Ralph Waldo Emerson, amerik. Aphoristiker, 1803-1882

622

Der Ungebildete sieht überall nur einzelnes, der Halbgebildete die Regel, der Gebildete die Ausnahme.

 Autor: Franz Grillparzer, österr. Dichter, 1791-1872

621

Bildung ist für den Glücklichen eine Zierde und für den Unglücklichen eine Zuflucht.

 Autor: Demokrit, gr. Philosoph, 460-371 v. Chr.

620

Was dem Herzen widerstrebt, lässt der Kopf nicht ein.

 Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

619

Das Herz muss den Verstand erwärmen und der Verstand über die Glut wachen, wenn sie in Flammen ausbrechen will.

 Autor: Friedrich Maximilian Klinger, dt. Dichter, 1752-1831

618

Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist.

 Autor: John Locke, engl. Philosoph, 1632-1704

617

Alle klagen über ihr Gedächtnis, keiner über seinen Verstand.

 Autor: François La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680

616

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder glaubt, er habe genug davon.

 Autor: René Descartes, frz. Philosoph, 1596-1650

615

Es gibt zu denken, dass viele den Körper üben, wenige dagegen den Geist.

 Autor: Lucius Annaeus Seneca, röm. Moralphilosoph und Stoiker,4 v. Chr.-65 n.Chr.

614

Fortschritt: der Übergang von Situationen, deren Nachteile man kennt, zu Situationen, deren Nachteile man noch nicht kennt.

 Autor: Arnold Gehlen, dt. Philosoph, 1904-1976

613

Fortschritt ist ambivalent. Er entwickelt zugleich das Potential der Freiheit und die Möglichkeit der Unterdrückung.

 Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

612

Die Menschheit verzichtet auf keinen Fortschritt, der ihr schadet.

 Autor: Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, *1898 †1979

611

Unzufriedenheit ist die erste Stufe zum Fortschritt.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

610

Verstand sieht jeden Unsinn, Vernunft rät manches davon zu übersehen.

 Autor: Wieslaw Brudzinski, poln. Schriftsteller, *1920

609

Die Theologie gestattet der Vernunft nur Fastenspeisen.

 Autor: Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825

608

Es gibt Leute, die meinen, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

 Autor: G. Chr. Lichtenberg, dt. Aphoristiker, *1742 †1799

607

Vorurteile sind die Vernunft der Narren.

 Autor: Voltaire, frz. Dichterphilosoph, 1694-1778

606

Fast nie kommt der Mensch aus Vernunft zur Vernunft.

 Autor: Charles de Secondat Montesquieu, frz. Schriftsteller und Politiker,1689-1755

605

Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt.

 Autor: Blaise Pascal, frz. Philosoph und Mathematiker, 1632-1662

604

Es gibt keine trockene Wissenschaft; es gibt nur trockene Gelehrte.

 Autor: Quelle mir n.b.

603

Forschung betreiben heißt, den Sachverhalt an seiner schwächsten Stelle anzugreifen.

 Autor: Celia Green, amerik. Autorin, *1935

602

Ein Wissenschaftler ist jemand, dessen Einsichten größer sind als seine Wirkungsmöglichkeiten. Das Gegenteil ist ein Politiker.

 Autor: Helmut Nahr, dt. Ökonom, *1931

601

Wenn die Tatsachen mit der Theorie nicht übereinstimmen - umso schlimmer für die Tatsachen.

 Autor: Ludwig Marcuse, dt. Philosoph und Politologe, 1894-1971

600

Wissenschaft ist eine Sammlung erfolgreicher Rezepte.

 Autor: Paul Valéry, frz. Schriftsteller, 1871-1945

599

Die hübschesten Hypothesen werden immer von den hässlichsten Fakten erschlagen.

 Autor: Thomas Henry Huxley, engl. Naturforscher, 1825-1895

598

Der Mensch muss bei dem Glauben verharren, dass das Unbegreifliche begreiflich sei; er würde sonst nicht forschen.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

597

Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

 Autor: Francis de Picabia, frz. Maler, 1897-1953

596

Wir kommen nie zu Gedanken. Sie kommen zu uns.

 Autor: Martin Heidegger, dt. Existentialphilosoph, 1889-1976

595

Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.

 Autor: Karl Kraus, österr. Aphoristiker und Publizist, 1874-1936

594

Am äußersten Ende jedes Gedankens wartet ein Seufzer.

 Autor: Paul Valéry, frz. Dichter, 1871-1945

593

Ein Denker versteht sich darauf, die Dinge einfacher zu nehmen als sie sind.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

592

Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass sie jeder versteht.

 Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

591

Alles Gescheite ist schon gedacht worden; man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

590

Denken ist Reden mit sich selbst.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

589

Erkennen ist wie ein Nachdenken der Gedanken Gottes.

 Autor: Karl Jaspers, dt. Existentialphilosoph, 1883-1969

588

Vielwisserei ist der Glaube, dass es bei der Tischlerarbeit auf die Gewinnung von Hobelspänen ankommt.

 Autor: Karl Kraus, österr. Aphoristiker und Publizist, 1874-1936

587

Leute, die über den Wissensdurst getrunken haben, sind eine gesellschaftliche Plage.

 Autor: Karl Kraus, österr. Aphoristiker und Publizist, 1874-1936

586

Alles wesentliche Erkennen betrifft die Existenz.

 Autor: Sören Kierkegaard, dän. Philosoph, 1813-1855

585

Auf der Erkenntnis beruht die Freiheit.

 Autor: E. Freiherr v. Feuchtersleben, österr.Philosoph, *1806 †1849

584

Mit dem Wissen wächst der Zweifel.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

583

Wahres Wissen ist Wissen, das auf die Ursachen zurückgeht.

 Autor: Francis Bacon,engl. Staatsmann, *1561 †1626

582

Der Anfang aller Erkenntnis ist Staunen.

 Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

581

Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber nichts lernen zu wollen.

 Autor: Platon,griech.Philosoph, *427v.Chr.†347v.Chr.

580

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

 Autor: Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v. Chr.

579

Wissen ist zu wissen, was man weiß und zu wissen, was man tut

 Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

578

Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde Vieles gar nicht erledigt.

 Autor: Quelle mir n.b.

577

Die einzige Erneuerung, die manche Zeitgenossen in ihrem Leben zulassen, ist die ihrer Körperzellen.

 Autor: Ernst Ferstl
 Herkunft: http://www.gedanken.at

576

Dass sich die Erde um die eigene Achse und um die Sonne zu drehen hat, ist manchen Leuten noch viel zu wenig. Sie glauben, dass sich die Erde auch um sie drehen müsse.

 Autor: Ernst Ferstl
 Herkunft: http://www.gedanken.at

575

Menschen, die nicht an sich selbst glauben, können anderen keinen Halt geben.

 Autor: Ernst Ferstl
 Herkunft: http://www.gedanken.at

574

Der Verzicht auf eine eigene Meinung verringert die Gefahr, umdenken zu müssen.

 Autor: Ernst Ferstl
 Herkunft: http://www.gedanken.at

573

Zu einem durchtrainierten Pessimisten gehört auch, dass er Gutes sehr schlecht und Schlechtes sehr gut hört.

 Autor: Ernst Ferstl
 Herkunft: http://www.gedanken.at

572

Das Wahre suchen heißt nicht: das Wünschenswerte suchen.

 Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960

571

Die niederschmetternden Wahrheiten verlieren an Gewicht, wenn sie erkannt werden.

 Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960

570

Die Wahrheit ist wie ein Bauernmädchen. Am schönsten ist sie ungeschminkt.

 Autor: Oskar Kokoschka, österr. Maler, 1886-1980

569

Wenn andere meine Wahrheiten glaubten was für minderwertige Wahrheiten wären das.

 Autor: Georg Kaiser, dt. Schriftsteller, 1878-1945

568

Schönheit birgt eine tiefere und höhere Wahrheit in sich als die Wahrheit selber.

 Autor: Anatole France, frz. Erzähler, 1844-1924

567

Überzeugungen sind gefährlicheres Feinde der Wahrheit als Lügen.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

566

Vom Wahrsagen lässt sich's wohl leben in der Welt, nicht aber vom Wahrheitssagen.

 Autor: G. Chr. Lichtenberg, dt. Aphoristiker, *1742 †1799

565

Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer

 Autor: Francis Bacon,engl. Staatsmann, *1561 †1626

564

Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als der, der alle Antworten weiß.

 Autor: Chuang Tsu, chin. Philosoph, 365-290 v. Chr.

563

Das ist die wahre Freude am Leben: für einen Zweck benutzt zu werden, den man selber als einen großen erkannt hat ... Und die einzige Tragödie im Leben ist die, von selbstsüchtigen Menschen zu Zwecken mißbraucht zu werden, die man als niedrig erkennt.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950
 Herkunft: Mensch und Übermensch

562

O wär ich doch ein Narr! Mein Ehrgeiz ging auf eine bunte Jacke.

 Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
 Herkunft: Wie es euch gefällt

561

zur Abstraktion: Das Unmittelbare ist das Unbestimmbare.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

560

"Und je ungenauer die Wörter sind, desto größer ist die Delegierung, einfach deshalb, weil sie dann auf mehr Einzelfälle angewendet werden können. Dies ist das einzige wichtige Charakteristikum der Wörter in einem Gesetzesentwurf und einer Rechtsinterpretation."

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

559

Der Mensch ansich ist der ideale Mensch.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

558

Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

557

Wen wir lieben, dem geben wir die Macht, uns Leiden zu bereiten.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

556

Wenn die Frau die Wahl hätte, ob ihr Vergehen von einem männlichen oder weiblichen Gerichtshofe abgeurteilt werden solle, würde sie sicher den ersten zu ihrem Richter wählen.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

555

Die Weiblichkeiten heißen Schwächen. Man spaßt darüber, Toren treiben damit ihren Spott; Vernünftige aber sehen sehr gut, daß gerade sie die Werkzeuge sind, die Männlichkeit zu lenken und zu ihrer Absicht zu gebrauchen.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

554

Der Mann ist eifersüchtig, wenn er liebt, die Frau, auch ohne daß sie liebt, weil so viele Liebhaber, als von anderen Frauen gewonnen worden, doch ihrem Kreise der Anbeter verloren sind.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

553

Was will ich? Fragt der Verstand. Worauf kommts an? Fragt die Urteilskraft. Was kommt heraus? Fragt die Vernunft.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

552

Durch keine Ursache in der Welt kann der Mensch aufhören, ein frei handelndes Wesen zu sein.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

551

Die Philosophie muß als Arzneimittel wirken.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

550

Man könnte Weltwissenschaft und Weltweisheit unterscheiden, die erste ist Gelehrsamkeit, die zweite Kenntnis von der Bestimmung des Menschen.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

549

In der Tat ist es eine große Gabe des Himmels, einen geraden, oder wie man es neuerlich benannt hat, einen schlichten Menschenverstand zu besitzen. Aber man muß ihn durch Taten beweisen, durch das Überlegte und Vernünftige, was man denkt und sagt - nicht aber dardurch, daß man sich auf ihn als ein Orakel beruft, wenn man nichts Kluges zu seiner Rechtfertigung vorzubringen weiß.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

548

Es ist dem menschlichen Verstande unumgänglich notwendig, Möglichkeit und Wirklichkeit der Dinge zu unterscheiden

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

547

Der einzig wahre Beweis für das Können, ist das Tun.

 Autor: Quelle mir n.b.

546

Ein wahrer Führer fragt um Rat, wenn er Zeit zum Überlegen hat. Aber er fragt nie um Rat in einer Krise.

 Autor: Quelle mir n.b.

545

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um etwas Besseres zu bezahlen.

 Autor: Quelle mir n.b.

544

Das Management ist die schöpferischste aller Künste. Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen.

 Autor: McNamara

543

Managerkrankheit ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeiger hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird.

 Autor: Steinbeck

542

Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.

 Herkunft: indisches Sprichwort

541

Es gibt Menschen, die, wenn sie das Licht am Ende des Tunnels sehen, ein neues Stück Tunnel kaufen.

 Autor: Johannes Rau

540

Wir begegnen ständig günstigen Gelegenheiten, die als unlösbare Probleme glänzend verkleidet sind.

 Autor: Quelle mir n.b.

539

Wenn wir keinen Feind in uns tragen, dann kann uns der Feind draussen nichts anhaben.

 Autor: afrikanisches Sprichwort

538

Aber wir können uns das nicht leisten, weil die Preise inzwischen gastronomische Ausmaße angenommen haben.

 Herkunft: Urlaub auf dem Bauernhof - aus Schüleraufsätzen

537

Meine Schwester bekam am Bauernhof das schönste Zimmer. Wenn sie auf den Balkon ging, hatte man einen tollen Einblick.

 Herkunft: Urlaub auf dem Bauernhof - aus Schüleraufsätzen

536

Wollt ihr wissen, ob ein Land wohl regiert und gut gesittet sei, so hört seine Musik.

 Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

535

Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.

 Herkunft: Jüdische Spruchweisheit

534

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.

 Autor: Duke Ellington

533

Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.

 Autor: Jaques Tati

532

Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern.

 Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

531

Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur einen Sinn, wenn sie benutzt wird.

 Autor: Ernst R. Hauschka

530

Wer ein Problem definiert, hat es schon halb gelöst.

 Autor: Julian Huxley

529

Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm auf die Zehen zu treten.

 Autor: Curt Goetz

528

Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es vergeblich, sie anderswo zu suchen.

 Autor: Francois de la Rochefoucald

527

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

526

Kinder die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

 Autor: Pearl S. Buck

525

Ein Fremder ist nur ein Freund, den man noch nicht kennen gelernt hat!

 Herkunft: Irische Volksweisheit

524

Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

 Herkunft: Chinesische Weisheit

523

Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.

 Autor: Mahatma Ghandi

522

Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht genug aus ihrem Leben gemacht haben.

 Autor: Peter Ustinov

521

Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, bleibt ein Mensch.

 Autor: Erich Kästner

520

Du fragst mich Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.

 Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

519

Mit der Lüge kommst du durch die ganze Welt, aber nicht mehr zurück.

 Autor: Russisches Sprichwort

518

Einsicht braucht die Not als Verbündeten.

 Autor: Kurt Biedenkopf

517

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.

 Autor: Wolf Biermann

516

Gedanken sind wie Flöhe: sie springen von einem zum anderen, sie beißen nur nicht jeden.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

515

Manchmal vermag uns ein durch den Asphalt brechender Löwenzahn die tägliche Frage nach dem Sinn des Lebens eindrücklicher und überzeugender zu beantworten, als eine ganze Bibliothek philosophischer Schriften.

 Autor: Quelle mir n.b.

514

Die Menschen verlieren die meiste Zeit damit, dass sie Zeit gewinnen wollen.

 Autor: Quelle mir n.b.

513

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

 Autor: Mahatma Gandhi

512

Es lohnt sich, Schweres auf sich zu nehmen, wenn man es einem Menschen damit leichter macht.

 Autor: Stefan Zweig

511

Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

 Autor: Quelle mir n.b.

510

Ich kann die Welt nicht verändern, aber einen einzelnen Menschen: mich selbst.

 Autor: Karlheinz Böhm

509

Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer viel gibt.

 Autor: Erich Fromm

508

Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.

 Autor: Quelle mir n.b.

507

Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

 Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

506

Wer andere erkennt, ist gelehrt. Wer sich selbst erkennt ist weise.

 Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.

505

Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.

 Autor: Edmund Burke

504

Nicht die Schönheit entscheidet wen wir lieben, sondern die Liebe entscheidet wen wir schön finden.

 Autor: Quelle mir n.b.

503

Man kann niemanden dazu zwingen, einen zu lieben, aber man kann ein Mensch sein, den man lieben kann.

 Autor: Quelle mir n.b.

502

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

 Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

501

Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber dem Tag mehr Leben

 Autor: Quelle mir n.b.

500

Der Mensch ist nichts anderes, als wozu er sich macht!

 Autor: Jean-Paul Sartre

499

Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.

 Autor: David Hume

498

Auge um Auge bedeutet nur, dass die Welt erblindet.

 Autor: Mahatma Gandhi

497

Gute Rechtsanwälte sind die Folge von schlechten Menschen...

 Autor: Charles Dickens

496

Stecke mehr Zeit in deine Arbeit als Arbeit in deine Zeit...

 Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990

495

Was nützt einem die Gesundheit wenn man ansonsten ein Idiot ist...

 Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

494

Der einzig legitime Grund, ein Kind zu bekommen, ist die Freude am eigenen Leben...

 Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

493

Wir sagen und Ich meinen, ist eine von den ausgesuchtesten Kränkungen..

 Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

492

Ein Deutscher, ist ein Mensch, der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben...

 Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

491

Ich bin, wie ich bin... Die einen kennen mich, die anderen können mich...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

490

Meines Erachtens hat die Kirche weder JA noch NEIN zu sagen, sondern ausschließlich AMEN...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

489

Man braucht nicht immer denselben Standpunkt zu vertreten, denn niemand kann einen daran hindern, klüger zu werden...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

488

Lüge nie, denn du hast ja doch nicht behalten, was du gesagt hast...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

487

Ist es nicht schrecklich, dass der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine?

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

486

Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande... Liegenbleiben ist beides...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

485

Es ist merkwürdig, welche Veränderungen in einem Menschen vorgehen, wenn er auf einem Ministersessel sitzt...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

484

Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

483

Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

482

Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

481

In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

480

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht...

 Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

479

Heiraten? Das heisst, Leben und Liebe eins sein lassen, dass die Liebe das Leben ist, und das Leben die Liebe.

 Autor: Georg Büchner, dt.Dichter, *1813 †1837
 Herkunft: Leonce und Lena

478

Analogie bedeutet aber niemals Ähnlichkeit der Sachen, sondern nur Gleichheit des Verhältnisses ganz verschiedener Dinge.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

477

Wer getrieben wird von der Sorge um den täglichen Lebensunterhalt, den unabweislichen Bedürfnissen des menschlichen Körpers, gehört zur Mehrheit der unfreien Menschen.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

476

Den im Alltag lebenden Männern und Frauen die Tatsachen bekanntzumachen ist schwierig, weil die Regierungen dies nicht wollen und weil sich einer Verbreitung von Wissen, das Unzufriedenheit mit der Staatsführung herbeizuführen möchte, starke Kräfte widersetzen.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

475

Die breite Masse spricht man nicht durch einen Appell an die Vernunft an, sondern durch die Anregung ihrer Einbildungskraft.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

474

Das ist der Standpunkt des naiven Realismus: die Welt ist, wie sie wahrgenommen wird.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

473

Die Mehrzahl der Menschen ist durch Gewohnheit und Trägheit und dadurch, daß sie ihre Kraft für die Anforderungen der Selbsterhaltung und der Sorge um die Familie verbrauchen muß, außerstande, mit Energie nachzudenken und zu tieferen Wahrheiten vorzustoßen.

 Herkunft: http://www.sprachkritik.de

472

Er war wie ein Hahn, der glaubt, die Sonne ging auf, um ihn krähen zu hören.

 Autor: George Eliot

471

Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

470

Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

469

Die Basis jeder gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb!

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

468

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwerer.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

467

Zwei Dinge bedrohen ständig die Welt: die Ordnung und die Unordnung.

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

466

Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zugelangen.

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

465

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafsherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

464

Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

463

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht. Ich denke, also bin ich hier falsch.

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

462

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

461

Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren.

 Autor: Voltaire

460

Ein langer Streit beweist, daß beide Seiten Unrecht haben.

 Autor: Voltaire

459

In einer Irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.

 Autor: Voltaire

458

Wenn ich zuhöre, habe ich den Nutzen. Wenn ich spreche, haben ihn andere.

 Herkunft: aus Arabien

457

Wenn du redest, dann muß deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.

 Herkunft: aus Arabien

456

Geh eine Meile, einen Kranken zu besuchen, zwei, um Frieden zu stiften, und drei, um einen Freund zu sehen.

 Herkunft: aus Arabien

455

Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller,sondern ein schlechter Bürger.

 Autor: Perikles

454

Es ist besser etwas zu tuen und es zu bereuen als es nicht zu tuen und es bereuen.

 Autor: Quelle mir n.b.

453

Es gibt Leute, die kaufen sich Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, was sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.

 Autor: Quelle mir n.b.

452

"Dies ist meine Weltanschaung, sagte der Weise und wer eine andere hat, mag weise sein!" "Dies ist meine Weltanschaung, sagte der Tor und wer eine andere hat, ist ein Tor!"

 Autor: Quelle mir n.b.

451

Anders zu sein heißt nicht unbedingt schlimm zu sein. Eine andere Meinung zu haben heißt nicht unbedingt falsch zu liegen. Das Schlimnmste was uns alles passieren kann ist gleich auszusehen, gleich zu handeln und vor allem gleich zu denken.

 Autor: Quelle mir n.b.

450

Ein Buch ist ein Spiegel: wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraus sehen.

 Autor: Quelle mir n.b.

449

Das was die Gesellschaft krankes oder verrücktes Verhalten nennt, ist oftmals nur die Bemühung seitens des ge-kränkten Menschen, die bestehende Verwirrung zu signalisieren und um Hilfe zu rufen.

 Autor: Quelle mir n.b.

448

Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis.

 Autor: Heraklit

447

Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mít ihnen steht.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

446

Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts!

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

445

Wer nicht mehr liebt, und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

444

Wer die Augen offenhält, dem wird manches im Leben glücken. Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

443

Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

442

Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

441

Seid, was ihr scheint! Man ist, wofür man gilt.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

440

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf. Die Vögel singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf nur Du bist fortgegangen - Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

439

Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

438

Die Menschen begreifen gar nicht, wie ernst man sein muß, um heiter zu sein.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

437

Da wo du bist, wo du bleibst, wirke, was du kannst, sei tätig und gefällig und laß dir die Gegenwart heiter sein.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

436

Alles Große und Gescheite existiert in der Minorität ... Es ist nie daran zu denken, daß die Vernunft popular werde. Leidenschaften und Gefühle mögen popular werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

435

Wir können im Leben höchstens eine große Erfahrung haben, und das Geheimnis des Lebens ist, diese Erfahrung so oft wie möglich wiederzu haben.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

434

Versuchungen sollte man nachgehen, wer weiß, ob sie wiederkommen!

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

433

Nicht die Vollkommenen sind es, die Liebe brauchen, sondern die Unvollkommenen.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

432

Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das einzige, was man mit ihnen tun kann.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

431

Es ist vielleicht nicht die beste Zeit aller Zeiten, in der ich lebe, aber es ist meine Zeit.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

430

Bildung ist etwas Wunderbares. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, daß wirklich Wissenwertes nicht gelehrt werden kann.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

429

Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klassen.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

428

Man umgebe mich mit Luxus. Auf das Notwendige kann ich verzichten

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

427

Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

426

Jedes Nachdenken über gutes oder schlechtes Benehmen zeugt von einem Stillstand der geistigen Entwicklung.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

425

Günstige Winde kann nur der nutzen, der weiss, wohin er will.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

424

Unerfahrene Leute begehen oft den Fehler darin, dass sie Falsches gelten lassen, während sie den Schein erwecken wollen, als verständen sie es, als dass sie Richtiges widerlegen.

 Autor: Descartes
 Herkunft: Buch: Meditationen

423

Erlasse niemals ein Gesetz, das mehr Freiheiten einschränkt als es Freiheiten schützt

 Autor: Quelle mir n.b.

422

Ein Mensch kann zwar alles tuen was er will, aber nicht wollen was er will

 Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

421

Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes geschaffen worden.

 Autor: Ralph Waldo Emerson

420

Es gibt manche kleine Fehler, die uns vor wesentlich größeren Lasten bewahren.

 Autor: Nicolas de Chamfort

419

Wer etwas haben will, muss auch etwas geben.

 Autor: Martin Luther

418

Heute ist die gute alte Zeit von morgen.

 Autor: Karl Valentin

417

Am Abend schätzt man erst das Haus.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

416

Um zu sehen, musst du die Augen offen halten. Um zu erkennen, musst sie schließen und denken.

 Herkunft: Antiker Philosoph

415

Rat erbitten heißt: sich von jemand anderem seine eigene Meinung bestätigen lassen.

 Autor: Pierre Decourcelle

414

Weich ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt.

 Autor: Quelle mir n.b.

413

Um den vollen Wert des Glückes zu erfahren, brauchen wir jemanden, um es mit ihm zu teilen.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

412

Es ist alles schön, wonach man sich sehnt.

 Herkunft: Französiches Sprichwort

411

Das beste Mittel, den Tag zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tag eine Freude machen zu können.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

410

Was du erhälst, nimm ohne Stolz an, was du verlierst, gib ohne Trauer auf.

 Autor: Mark Aurel, römischer Kaiser, 161-180

409

Das Glück bringt so einige Fehler in Ordnung, die selbst der Verstand nicht zu korrigieren wüsste.

 Autor: Francois de la Rochefoucald

408

Man braucht sehr viel Geduld um diese zu lernen.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

407

Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.

 Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

406

Die Jugend ist eine Zeit, die noch schöner wäre, wenn sie erst später im Leben käme.

 Herkunft: Französischer Satiriker

405

Die meisten Frauen nehmen sich vor, ihren Mann zu ändern. Und wenn sie ihn geändert haben, gefällt er ihnen nicht mehr!

 Autor: Marlene Dietrich

404

Die Liebe erscheint als das Schnellste, ist jedoch das langsamste aller Gewächse. Weder Mann noch Frau wissen, was vollkommende Liebe ist, bevor sie nicht ein Vierteljahrhundert miteinander verheiratet waren.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

403

Ich kenne alles nur mich selber nicht.

 Autor: Francois Villon

402

Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.

 Autor: Astrid Lindgren

401

Alles, was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde.

 Autor: Thomas von Anquin

400

Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.

 Autor: Quelle mir n.b.