1200

Schimpf nicht auf den Spiegel, wenn du in eine Fratze blickst.

Autor: Sprichwort
Herkunft: "Der Revisor" (N. Gogol)

1199

Wer sich selbst kommentiert, geht unter sein Niveau.

Autor: Ernst Jüngers

1198

Du bist Buddhist / Gerd aß Erdgas

 Herkunft: kurze Schüttelreime

1197

"Lass uns langsam machen - wir haben wenig Zeit"

 Autor: Quelle mir n.b.

1196

Ich werde mein Scherflein (Scheidemünze, Münze mit geringem Wert) dazu beitragen.

 Herkunft: dt. Sprachschatz

1195

Die werden sehen, denen von Ihm noch nichts verkündet ward, und die verstehen, die noch nichts vernommen haben.

 Herkunft: Römerbrief, Kapitel 15, Zeile 21

1194

In jedem Dorf gibt es eine Fackel, den Lehrer, und jemanden, der dieses Licht löscht, den Pfarrer

 Autor: Victor Hugo

1193

Der Zweck der Unterhaltung ist die Erholung.

 Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

1192

"Sie [man spricht zu "Hackern"] kommen doch alle an die ["verbotenen"] Seiten ran, das ist mir doch klar. Also wieso regen sie sich denn auf?"

 Autor: Jürgen Büssow Regierungspräsident (Düsseldorf) am 06.04.02 auf einer Demonstration des CCC

1191

Teile dein Wissen. Das ist ein Weg, Unsterblichkeit zu erlangen.

 Autor: Dalai Lama

1190

I am chaos. I am the substance from which your artists and scientists build rhythms. I am the spirit with which your children and clowns laugh in happy anarchy. I am chaos. I am alive, and tell you that you are free.

 Herkunft: Eris, Goddess Of Chaos, Discord & Confusion

1189

Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.

 Autor: Heinz von Foerster

1188

Es nützt der Freiheit nichts, dass wir sie abschaffen, um sie zu schützen.

 Autor: Wolfgang Thierse

1187

Kabelsalat ist gesund

 Autor: Chaos Computer Club e.V.
 Herkunft: http://www.ccc.de

1186

"Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr."

 Autor: Marie Curie

1185

Die, die grundlegende Freiheiten aufgeben, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.

 Autor: Benjamin Franklin

1184

Computer sind nutzlos. Sie geben uns nur Antworten.

 Autor: Pablo Picasso, spanischer Maler, *1881 †1973

1183

"Ich fresse alles Erreichbare hinein und lese unheimlich. Ich verdaue beim Militär."

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
 Herkunft: Biographie

1182

Solange Du dem andern sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist Du noch weit ab, vom Weg der Weisheit.

 Autor: Quelle mir n.b.

1181

Die größte Gefahr für unser Geschäft ist, daß ein Tüftler irgendetwas erfindet, was die Regeln in unserer Branche vollkommen verändert, genauso, wie Michael und ich es getan haben.

 Autor: Bill Gates, Microsoft

1180

Mädchen; Mann, ersetze d durch r

 Autor: Quelle mir n.b.

1179

Kopf oder Zahl

 Herkunft: http://www.dietotenhosen.de

1178

Aber dann gibt´s den Augenblick gar nicht, sondern nur Vergangenheit und Zukunft?

 Autor: Michael Ende
 Herkunft: MOMO

1177

Wie viele Blondinenwitze gibt es? Zwei oder drei, der Rest ist wirklich nicht erfunden!!!

 Autor: Quelle mir n.b.

1176

Werbung, ist die Kunst auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.

 Autor: Quelle mir n.b.

1175

Wir glauben Erfahrung zu machen, aber die Erfahrung macht uns.

 Autor: Quelle mir n.b.

1174

"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral."

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
 Herkunft: Die Dreigroschenoper

1173

Alle Sinne, Gedanken, Gefühle und Bewegungen fokussieren sich in dem Moment der tiefen Konzentration auf den wesentlichen Punkt. Man befindet sich in der Gegenwart. "Mehr als alles andere ist Konzentration und Aufmerksamkeit ein Akt des sich Verbindens. So schenkt Konzentration und Aufmerksamkeit auch immer Heilung. Was in tiefer Konzentration geheilt wird, ist der Schmerz, der jedem Schmerz zugrunde liegt: der Schmerz darüber, dass wir alle, so wie Rilke es ausdrückt, "unaussprechlich alleine sind."

 Autor: Julia Cameron

1172

Das Proletariat ist diejenige Klasse der Gesellschaft, welche ihren Lebensunterhalt einzig und allein aus dem Verkauf ihrer Arbeit und nicht aus dem Profit irgendeines Kapitals zieht, deren Wohl und Wehe, deren Leben und Tod, deren ganze Existenz von der Nachfrage nach Arbeit, also von dem Wechsel der guten und schlechten Geschäftszeiten, von den Schwankungen einer zügellosen Konkurrenz abhängt. Das Proletariat oder die Klasse der Proletarier ist mit einem Worte die arbeitende Klasse des 19. Jahrhunderts.

 Autor: Friedrich Engels, *1820 †1895
 Herkunft: Grundzüge des Kommunismus

1171

Der Kommunsimus ist die Lehre von den Bedingungen der Befreiung des Proletariats.

 Autor: Friedrich Engels, *1820 †1895
 Herkunft: Grundzüge des Kommunismus

1170

"Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert!"

 Autor: Definition John A. Wheelers

1169

Wo liegt Deutschlands größter Golfplatz? Bei VW in Wolfsburg!

 Autor: Quelle mir n.b.

1168

Was ergibt drei mal sieben? Feinen Sand

 Autor: Quelle mir n.b.

1167

Die Druckerpresse ist die Kelter der Gedanken.

 Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

1166

Warum müssen die Ostfriesen so lange auf ihre Fotos warten? Weil sie ihre Filme immer in die Entwicklungsländer schicken.

 Autor: Quelle mir n.b.

1165

Der Techniker als letzte Ausgabe des weissen Missionars, Industrialisierung als letztes Evangelium einer sterbenden Rasse, Lebensstandard als Ersatz für Lebenssinn.

 Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
 Herkunft: Homo Faber

1164

"Diese Gesellschaft dämmert dahin und scheint sich über nichts mehr aufzuregen."

 Autor: Hans Werner Sinn (Präsident Wirtschaftsforschungsinstituts)

1163

Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen.

 Autor: Hermann Hesse,dt.Dichter *1877 †1962

1162

"Arbeit ist die Miete, die man für seinen Platz im Leben bezahlen muss."

 Autor: Queen Mum, 1900-2002

1161

"Things are not the way they used to be. One and all 've got to face reality"

 Autor: Bob Marley, 1977

1160

"Bloß weil daheim nichts ist, darf die Universität nicht als Wärmestube missbraucht werden."

 Herkunft: Wissenschaftsminister Thomas Goppel zur Erhebung von Studiengebühren

1159

"Großvater wozu leben eigentlich die Menschen?" ... Die Menschen? Ei, die leben um des Tüchtigsten willen! ... Jeder denkt, er sei für sich selbst auf der Welt, und nun stellt sich´s heraus, dass er für jenen da ist... für den Tüchtigsten!

 Autor: Maxim Gorki
 Herkunft: Nachtasyl

1158

Wenn man die Menschen nach der Arbeit schätzen sollte... dann wär´ja ein Pferd besser als jeder Mensch... das zieht den Wagen und hält das Maul dazu!

 Autor: Maxim Gorki
 Herkunft: Nachtasyl

1157

Ehre und Gewissen sind nur für die Reichen nötig, ja!

 Autor: Maxim Gorki
 Herkunft: Nachtasyl

1156

Kann man Herzensgüte überhaupt mit Geld bezahlen? Herzenzgüte steht höher als alle Schätze der Welt. Na, und deine Schuld - ist eben eine Schuld. Die mußt du einfach begleichen.

 Autor: Maxim Gorki
 Herkunft: Nachtasyl

1155

Ich will im Schlaf sterben wie mein Opa. Nicht heulend und schreiend wie sein Beifahrer!

 Herkunft: Signature im Forum

1154

Eifersucht ist die Angst vor dem Vergleich.

 Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991

1153

"Der Beste muss zuweilen lügen. Mitunter tut er's mit Vergnügen"

 Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

1152

Sagt der Pessimist: "Schlimmer geht´s nimmer", sagt der Optimist: "Doch!"

 Autor: Quelle mir n.b.

1151

Ein Faux-pas (französisch für "Fehltritt") ist die Verletzung von allgemein bekannten und akzeptierten, jedoch nicht schriftlich festgelegten sozialen Verhaltensregeln.

 Herkunft: http://de.wikipedia.org

1150

Die Ehe ist die Hauptursache aller Scheidungen.

 Herkunft: Kalenderweisheit

1149

Dank - Eine feine Seele bedrückt es, sich jemanden zum Dank verpflichtet zu wissen; eine grobe, sich jemandem.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
 Herkunft: Menschliches, Allzumenschliche

1148

Gottliebchen, du krächzt ja, daß sich die Steine Ohren wünschen, um sie sich nur zustopfen zu können!

 Autor: Chr. D. Grabbe
 Herkunft: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

1147

Da stritten sich Mann und Frau, wer von ihnen das Sagen habe. Der Mann behauptete: Ich bin der Kopf und entscheide. Und die Frau erwiderte: Ich bin nur der Hals, aber ich bewege dich, wohin ich will ..

 Herkunft: Parabel aus dem Fernen Osten

1146

"Lach dir einen Ast, setz dich drauf und schwebe. Vergesse alle Last und lebe, lebe, lebe!"

 Autor: Quelle mir n.b.

1145

Keine Zukunft vermag gutzumachen, was Du in der Vergangenheit versäumst.

 Autor: Albert Schweitzer, dt.Arzt, Philosoph *1875 †1965

1144

Für Kopfmenschen ist der Nabel weit entfernt.

 Autor: Quelle mir n.b.

1143

Du kleiner Stricher! (Name für den Computer)

 Autor: Quelle mir n.b.

1142

Gelassenheit gewinnt man nur in der Besinnung auf das Wesentliche.

 Autor: Georg Moser

1141

Es ist sehr schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

 Autor: Nicolas Chamfort

1140

Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.

 Autor: Michel de Montaigne

1139

Man sollte dem anderen die Wahrheit hinhalten, daß er wie in einen warmen Mantel hineinschlüpfen kann und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen

 Autor: Quelle mir n.b.

1138

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch die Vernachlässigung kleiner Dinge.

 Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

1137

Es ist besser, ein kleines Licht zu entzünden, als über große Dunkelheit zu klagen.

 Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

1136

Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.

 Autor: Plaututs

1135

Strebe nach Ruhe, aber durch Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.

 Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805

1134

Humor ist die Fähigkeit, im Leben mit Gegenwind zu segeln.

 Autor: Günther Pfitzmann

1133

Wer für den Augenblick lebt, sollte das Leben für keinen Augenblick vergessen.

 Autor: Quelle mir n.b.

1132

Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.

 Autor: Christian Morgenstern

1131

Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg, andere zu beeinflussen - es ist der einzige.

 Autor: Albert Schweitzer, dt.Arzt, Philosoph *1875 †1965

1130

Man muß glücklich sein, um glücklich zu machen. Und man muß glücklich machen, um glücklich zu bleiben.

 Autor: Maurice Maeterlink

1129

Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.

 Autor: Karl Julius Weber

1128

Wer eine Not erblickt und wartet, bis er um Hilfe gebeten wird, ist ebenso schlecht, als ob er sie verweigert hätte!

 Autor: Dante Alihieri

1127

Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.

 Autor: B. Breuel

1126

Das Glück kommt zu denen, die lachen.

 Herkunft: Japanische Weisheit

1125

Die Zukunft hat viele Namen: für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.

 Autor: Victor Hugo

1124

Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.

 Autor: Marlon Brando

1123

Ein Augenblick der Geduld kann vor grossem Unheil bewahren. Ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.

 Herkunft: chinesische Weisheit

1122

Ich sehe das Neue nahen, es ist ..... das Alte.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

1121

Sorge dafür, das zu haben, was du liebst, oder du wirst gezwungen werden, das zu lieben, was du hast.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

1120

Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.

 Autor: Soren Kierkegaard

1119

Seine Freude in der Freude des anderen finden können: das ist das Geheimnis des Glücks.

 Autor: Georges Bernanos

1118

Die Menschen fangen erst mit Fehlern an, bevor sie sich bessern können.

 Herkunft: Chin. Sprichwort

1117

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

1116

Trenne Dich nicht von Deinen Illusionen, wenn sie verschwunden sind, wirst Du weiter existieren, aber aufhören zu leben.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

1115

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: wo kämen wir hin; und niemand ginge um einmal nachzuschauen, wohin man käme, wenn man ginge...

 Autor: Kurt Marti

1114

Je stiller Du bist, desto mehr kannst Du hören.

 Herkunft: Chinesische Weisheit

1113

Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

1112

Es ist ein Gesetz im Leben: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich dafür eine andere.

 Autor: Andre Gide

1111

Man kann dir den Weg weisen, gehen musst du ihn selbst.

 Autor: Bruce Lee

1110

Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde.

 Autor: Henry Louis Mencken

1109

Die Stille ernährt, der Lärm verbraucht.

 Autor: Reinhold Schneider

1108

Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.

 Autor: Quelle mir n.b.

1107

Ohne Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar.

 Autor: Quelle mir n.b.

1106

Wege entstehen dadurch, daß man sie geht.

 Autor: Franz Kafka, österr. Schriftsteller, *1883 †1924

1105

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

 Autor: A. de Saint-Exupéry

1104

Um an die Quelle zu kommen, muß man gegen den Strom schwimmen.

 Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

1103

Je reicher man an Urteilen ist, desto ärmer wird man an Vorurteilen.

 Autor: Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller, 1891-1980

1102

Whether you think that you can, or that you can't, you are usually right.

 Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

1101

Thinking is the hardest work there is.

 Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

1100

Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.

 Autor: Ödön von Horvath, österr. Dramatiker u. Erzähler, 1901-1938

1099

Sein Gewissen war rein, er benutzte es nie.

 Autor: S. J. Lec, poln. Satiriker, 1909-1966

1098

Gib einem Hungernden einen Fisch, so wird er einen Tag lang satt. Lehre ihn fischen, und er wird nie mehr hungern.

 Herkunft: Chinesisches Sprichwort

1097

Der Historiker ist ein Reporter, der überall dort nicht dabei war, wo etwas passiert ist.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

1096

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.

 Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

1095

Früher war die Naturwissenschaft ein Mittel zur Abwendung von Naturkatastrophen. Heute zur Anwendung.

 Autor: Jeanine Luczak, schweizer. Literaturwissenschaftlerin u. Aphoristikerin, 1938-

1094

Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst.

 Autor: Carl Gustav Jung, schweizer. Psychiater, 1875-1961

1093

Wenn du recht betrübt bist, daß du meinst, kein Mensch auf der Welt könne dich trösten, so tue jemandem etwas Gutes, gleich wird es besser sein.

 Autor: Peter Rosegger, österr. Schriftsteller, 1843-1918

1092

Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

1091

Verurteile niemanden, bevor du nicht in seiner Lage warst.

 Herkunft: Talmud

1090

Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.

 Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

1089

Frauen, die wenig Reize haben, neigen besonders zur Tugendhaftigkeit.

 Autor: Pablo Picasso, spanischer Maler, *1881 †1973

1088

Wenn man einem Menschen vertrauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht vertrauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.

 Autor: Jean Paul Getty, amerik. Ölmilliardär, 1892-1976

1087

Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

 Autor: Jules Renard, französischer Schriftsteller, 1864-1910

1086

Die Gefährdung der heutigen Menschheit entspringt nicht so sehr ihrer Macht, physikalische Vorgänge zu beherrschen, als ihrer Ohnmacht, das soziale Geschehen vernünftig zu lenken.

 Autor: Konrad Lorenz, österreichischer Verhaltensforscher u. Nobelpreisträger, 1903-1989

1085

Nur wenige Führungskräfte sehen ein, daß sie letztendlich nur eine Person führen müssen. Diese Person sind sie selbst.

 Autor: Peter F. Drucker, amerikan. Managementprofessor

1084

Wer in der Liebe Wunder erwartet, vergisst, dass der das Grösste schon hat.

 Autor: Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924

1083

Jeder Säugling sollte sich so früh und so gründlich wie möglich mit einem Fernsehgerät beschäftigen, denn später hat er ja auch nichts anderes.

 Autor: Loriot, dt. Cartoonist, *1923

1082

Staatsmänner schweben mit beiden Beinen fest über den Tatsachen.

 Autor: Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988

1081

Blicke in dein Inneres! Da drinnen ist eine Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, solange du nicht aufhörst nachzugraben.

 Autor: Mark Aurel, römischer Kaiser, 161-180

1080

Wenn die Schlachthöfe Glaswände hätten, wäre jeder Vegetarier.

 Autor: Paul McCartney, brit. Sänger, *1942

1079

Mit bösen Worten, die man ungesagt herunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben.

 Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

1078

Schweigen ist ein Argument, das kaum zu widerlegen ist.

 Autor: Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985

1077

Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832
 Herkunft: Wilhelm Meisters Lehrjahre

1076

Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte man mir sie nicht erklärt.

 Autor: S. J. Lec, poln. Satiriker, 1909-1966

1075

Bei den New Kids fallen massenhaft Mädels in Ohnmacht, was zeigt, daß wenigstens die Körperabwehr funktioniert, wenn schon der Verstand im Arsch ist.

 Herkunft: MAD-Magazin

1074

Laßt mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute, alte Zeit beständig flennt.

 Autor: Heinrich Heine, dt. Schriftsteller u. Publizist, 1797-1856

1073

In der Politik ist es manchmal wie bei der Grammatik: Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

 Autor: André Malraux, französischer Publizist, 1901-1976

1072

Wenn ein Ehepaar den gleichen Geschmack hat, so heißt das in den meisten Fällen, daß der Mann seinen verloren hat.

 Autor: Jacques Tati, franz. Filmschauspieler & Regisseur, 1907-1982

1071

Der wahre Freund weist uns auf unsere Fehler hin, der falsche weist die anderen darauf hin.

 Autor: C.J. Wijnaendts Francke

1070

Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

1069

Es gibt unzählige Begründungen, warum eine Wahrheit falsch ist; aber es reicht eine einzige für die Falschheit.

 Autor: Maik Schulte

1068

Die Selbstzufriedenheit ist der Sargdeckel jeden Fortschritts.

 Autor: Philip Rosenthal, dt. Unternehmer, 1916-

1067

Wer in Gegenwart von Kindern spottet oder lügt, begeht ein Verbrechen.

 Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

1066

Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

1065

Mische ein bißchen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten! Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.

 Autor: Quintus Flaccus Horaz, röm. Dichter, 65-8 v.Chr.

1064

Bisweilen macht es Freude, einen Menschen dadurch in Erstaunen zu setzen, daß man ihm nicht ähnelt und anders denkt als er.

 Autor: Maxim Gorki, russ. Schriftsteller, 1868-1936

1063

Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Keine Maus der Welt käme auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren.

 Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

1062

Wir sind Diplomaten. Das heißt: Wenn wir sagen, was wir denken, haben wir uns versprochen.

 Autor: Henry Morton Robinson, amerik. Schriftsteller, 1898 - 1968

1061

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.

 Autor: Epiktet, griechischer Stoiker, 50-138 n.Chr.

1060

Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832
 Herkunft: Maximen und Reflexionen

1059

Sätze die man mit Vorsicht geniessen sollte: "Gibt's dich auch in schlau?" ; "nein, natürlich verarsch ich dich NICHT!" ; "klar mein ich das ernst" ; "soll ich dir wirklich helfen?" ; "ich kann dir helfen!" ; "ich hatte eh nichts anderes vor" ; "muh!" ; "kommst du mal bitte her?" ; "essen?" ; "könntest du das nochmal wiederholen?" ; "du bist toll" ; "kannst du auch in extremsituationen atmen?"

 Autor: Quelle mir n.b.

1058

Die Welt ist logisch, die Vernunft jedoch bedarf ein ständiges inneres Rechtfertigen

 Autor: Quelle mir n.b.

1057

Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

1056

Warum die anderen ändern, wenn sie doch schon anders sind?

 Autor: Jeannine Luczak, schweiz. Literaturwissenschaftlerin u. Aphoristikerin, *1938

1055

Ich glaube nicht, daß die Regierung das Recht hat, Leuten vorzuschreiben, was sie zu denken haben oder wie sie leben sollen. Jedem sollte es freigestellt sein, nach seinem eigenen Moralkodex zu leben, solange dieser Moralkodex nicht mit dem anderer Leute in Konflikt gerät. Die Bedrohung für eine zivilisierte Gesellschaft ergibt sich, wenn uns die Politiker ein System moralischer Wertvorstellungen aufzwingen wollen. Das hat nichts mehr mit Freiheit und amerikanischen Tugenden zu tun.

 Autor: Clint Eastwood, amerik. Regisseur u. Schauspieler

1054

Wer in die Öffentlichkeit tritt, hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern.

 Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

1053

Erst durch lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann.

 Autor: Wilhelm Raabe, dt. Schriftssteller, 1831-1910

1052

Ein einziger Aufwiegler taugt manchmal mehr als alle Abwiegler zusammen.

 Autor: Georg Büchner, dt.Dichter, *1813 †1837

1051

Moderne Regierungen brauchen keine Hofnarren mehr.

 Autor: Karlheinz Deschner, deutscher Autor

1050

Heute ist Freitag, der 21.12. In den letzten Tagen vor dem Weihnachtsfest gibt es immer viel zu tun. Vor allem für die Leber.

 Autor: Hans Leitinger, Ö3-Moderator, 1946-

1049

Es ist eine Resignation, aber eine kombattante Resignation, was uns verbindet, ein individuelles Engagement an die Wahrhaftigkeit, der Versuch, Kunst zu machen, die nicht national und nicht international, sondern mehr ist, nämlich ein immer wieder zu leistender Bann gegen die Abstraktion, gegen die Ideologie und ihre tödlichen Fronten, die nicht bekämpft werden können mit dem Todesmut des einzelnen; sie können nur zersetzt werden durch die Arbeit jedes einzelnen an seinem Ort.

 Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
 Herkunft: Als Max Frisch im Jahre 1958 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde, beendete er seine Rede auf Georg Büchner mit dem Bekenntnis.

1048

Denn wenn man das Kompliment oder die Ehrung nicht beachtet, erweckt man im Spender dieser Artigkeiten den Glauben, man verachte ihn, während man doch nur an sich selber zweifelt.

 Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960
 Herkunft: Licht und Schatten

1047

Wenn Menschen die Weiterentwicklungen von Affen sind, wieso gibt es dann noch Affen?

 Autor: Thomas G. aus Duisburg
 Herkunft: http://www.frag-gretchen.de

1046

Warum können Männer mit Glatzen auch Glücksträhnen haben?

 Autor: Marc C. aus Neuss
 Herkunft: http://www.frag-gretchen.de

1045

Der Hund und der Ochse, eine Fabel nach dem Leben: Es fragte einmal ein anderer Ochse einen anderen Hund "Warum hast du deinen Rüssel nicht verschluckt?" "Pardon", gab da der Hund zurück, "ich habe geglaubt, ich sein ein Elefant."

 Autor: Eugène Ionesco
 Herkunft: Die kahle Sängerin

1044

Zeit läßt sich weniger durch das fassen was wir gewinnen; als das was wir verlieren.

 Autor: Maik Schulte

1043

Ein Übermaß an Hoffnung ist nicht ungefährlich. Es wirkt wie örtliche Betäubung der Tatkraft.

 Autor: Thornton Wilder, amerikanischer Schriftsteller, 1897-1975

1042

Es gibt keine Passagiere auf dem Raumschiff Erde, jeder gehört zur Besatzung.

 Autor: Marshall McLuhan, kanadischer Wissenschaftler, 1911-1980

1041

Nach Feierabend möchte ich gesellschaftlich nicht mehr verändert werden.

 Autor: Oliver Hassenkamp, dt.Schriftsteller, *1925 †1988

1040

Alle Frauen sind Meister des geflüsterten Wunschzettels.

 Autor: Heinz Rühmann, dt. Schauspieler, 1902-1994

1039

Ich freue mich über Verleumdungen, denn sie lenken von der Wahrheit ab.

 Autor: Marquis de Sade, franz. Schriftsteller, 1740-1814

1038

Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.

 Autor: Charles Baudelaire, französischer Schriftsteller, 1821-1867

1037

Junggesellen wissen, dass man einer Frau nicht zu lange den Hof machen darf, weil man ihn sonst kehren muss.

 Autor: Peter Weck, österr. Schauspieler, *1930

1036

Bescheidenheit ist die letzte Raffinesse der Eitelkeit.

 Autor: Jean de La Bruyère, frz. Schriftsteller, 1645-1696

1035

Die Nachrichtendienste aller Länder würden sofort einen großen Teil ihres Einflusses und ihrer Macht verlieren, wenn Seitensprünge von Politikern nicht mehr als unanständig gelten würden.

 Autor: John Osborne, engl. Dramatiker, 1929-1994

1034

Ohne Faulheit kein Fortschritt! Weil der Mensch zu faul war zu rudern, erfand er das Dampfschiff; weil er zu faul war, zu Fuß zu gehen, erfand er das Auto; weil er zu faul war, abends die Augen zuzumachen, erfand er das Fernsehen.

 Autor: Manfred Hausmann, dt. Schriftsteller, 1898-1986

1033

Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es.

 Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860

1032

Es ist der Traum jeder Frau, der Traum eines Mannes zu sein.

 Autor: Barbra Streisand, amerikan. Schauspielerin u. Sängerin, *1942

1031

In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

 Autor: Walther Rathenau, deutscher Politiker u. Schriftsteller, 1867-1922

1030

Wir können das Arsenal der Waffen nicht aus der Welt schreiben, aber wir können das Arsenal der Phrasen, die man hüben und drüben zur Kriegsführung braucht, durcheinander bringen.

 Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991

1029

Nun bist du mit dem Kopf durch die Wand. Und was wirst du in der Nachbarzelle tun?

 Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

1028

Einem gut verheirateten Menschen ein Geheimnis anvertrauen, heißt, mindestens zwei Mitwisser haben.

 Autor: Oliver Hassenkamp, dt.Schriftsteller, *1925 †1988

1027

Der Sargdeckel ist auf der Seite des Verbrauchers schmucklos.

 Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

1026

Sex ohne Liebe ist besser als gar kein Sex.

 Autor: Hugh M. Hefner, Herausgeber des 'Playboy'

1025

Die Dichter bauen Luftschlässer, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete.

 Autor: Maksim Gorkij, russischer Schriftsteller, 1868-1936

1024

Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen ist das traurige Resultat unseres Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen.

 Autor: Walter Gropius, deutscher Architekt, 1883-1969

1023

Je größer die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr.

 Autor: Adolf Hitler, dt. Reichskanzler u. Führer d. 3. Reichs, 1889-1945

1022

Es bedarf keiner anderen Herausforderung als die der Frau; sie ist unser Gedächtnis.

 Autor: Maik Schulte

1021

Nie verzeiht dir eine Frau, dass sie dir etwas verzeihen muss.

 Autor: Maria Schell, österreichische Schauspielerin, *1926

1020

Die Klugheit des Fuchses wird oft überschätzt, weil man ihm auch noch die Dummheit der Hühner als Verdienst anrechnet.

 Autor: Hans Kasper, dt. Hörspielautor u. Lyriker, *1916

1019

Daß die Frauen das letzte Wort haben, beruht hauptsächlich darauf, daß den Männern nichts mehr einfällt.

 Autor: Hanne Wieder, dt. Schauspielerin, 1929-1990

1018

Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden.

 Autor: Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832 1908

1017

Als die Hasen Volksreden schwangen und unbedingte Gleichheit für alle verlangten, sagten die Löwen: "Euren Argumenten, ihr Hasenfüße, fehlen Klauen und Zähne, wie wir sie haben."

 Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

1016

Dem Dieb ist jeder etwas schuldig.

 Herkunft: Byzantinisches Sprichwort

1015

Der Narr setzt sich erst dann, wenn er sich müde gestanden hat.

 Herkunft: Byzantinisches Sprichwort

1014

Mach dir den Hund zum Gevatter, aber behalte den Stock in der Hand

 Herkunft: Byzantinisches Sprichwort

1013

Den Pechvogel beißt auch ein Schaf.

 Herkunft: Byzantinisches Sprichwort

1012

Ich will ein Elefant sein, der im Zirkus Wasser läßt, wenn nicht alles schön ist.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
 Herkunft: Baal

1011

Nichts versteht man. Aber manches fühlt man. Geschichten, die man versteht sind nur schlecht erzählt.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
 Herkunft: Der Bettler, aus Baal

1010

Begriff Kompromiss: Das ist, wenn die positven Vorteile denen der negativen überwiegen.

 Herkunft: Politiker im TV

1009

Politik: Ist die Organisation von Mehrheiten

 Herkunft: ausm Artikel der Zeitschrift: "Die Zeit"

1008

Lakonisch: Als lakonisch wird eine knappe, kurze Ausdrucksweise ohne schmückende Elemente bezeichnet. Lakonien war ein Landstrich im antiken Griechenland, der von den Spartanern regiert wurde. Als Alexander der Große mit seinem Heer vorrückte, sandte er der Legende nach den Spartanern folgende Nachricht: "Wenn ich euch besiegt habe, werden eure Häuser brennen, eure Städte in Flammen stehen und eure Frauen zu Witwen" Daraufhin antworteten die Spartaner: "Wenn."

 Herkunft: aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

1007

Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.

 Autor: Richard von Schaukal, österr. Lyriker

1006

Staunen ist ein unfreiwilliges Lob.

 Autor: Edward Young, engl. Politiker

1005

Jeder Mann ist so gut, wie ihn seine Frau macht.

 Autor: Teresa Orlowski, polnische Pornodarstellerin u. Produzentin

1004

Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.

 Autor: Wilhelm Freiherr von Humboldt, dt. Philosoph u. Politiker, 1787-1835

1003

Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit.

 Autor: Willy Brandt, dt. Staatsmann u. Nobelpreisträger, 1913-1992

1002

Jedes gelöste Problem ist einfach.

 Autor: Thomas Alva Edison, amerikan. Erfinder, 1847-1931

1001

Es ist keine Kunst zu sagen: 'Ich bin!' Man muß sein.

 Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

1000

Wenn ein Ehemann seiner Frau keine Geschenke macht, wird sie verstimmt. Wenn er ihr zu viele Geschenke macht, wird sie argwöhnisch.

 Autor: Fritz Eckhardt, österr. Schauspieler, Autor u. Regisseur, 1907-1996

999

Die meisten Kranken gehen zum Arzt. Nur die Erkälteten gehen ins Theater oder Konzert.

 Autor: Heinz Drache, dt. Schauspieler, 1924-2002

998

Wer nie ganz unten war, der weiß auch nicht, was Glück sein kann.

 Autor: Toni Curtis, amerikan. Schauspieler, *1925

997

Mit Statistiken kann man alles beweisen - auch das Gegenteil davon.

 Autor: James Callaghan, Baron of Cardiff, brit. Labour-Parteivorsitzender u. Premierminister, *1912

996

Der Mensch, der seine Fehler bei anderen entdeckt, kennt kein Erbarmen.

 Autor: Hans Arndt, dt. Schriftsteller u. Aphoristiker, *1911

995

Die Fehler erkennt ein Fremder sofort, die Vorzüge erst sehr viel später.

 Autor: Marie Luise Kaschnitz, dt. Schriftstellerin, 1901-1974

994

Wer nicht denken kann, glaubt. Wer Angst vor dem Denken hat, glaubt. Wer glaubt, denken zu können, glaubt. Und das glauben fast alle.

 Autor: Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924

993

Reichtum ist nur dann wirklich schön, wenn man arm ist.

 Autor: Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987

992

Das Komitee ist eine Sackgasse, in die Ideen hineingelockt und dann in Ruhe erdrosselt werden.

 Autor: John A. Lincoln

991

Früher sind die Menschen für die Freiheit auf die Barrikaden gegangen, jetzt tun sie es für die Freizeit.

 Autor: Werner Finck, deutscher Schauspieler, Kabarettist und Schriftsteller, 1902-1978

990

Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

989

Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, daß man nicht begreift.

 Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

988

Vollendete Tapferkeit besteht darin, ohne Zeugen zu tun, was man vor aller Welt tun möchte.

 Autor: Francois de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1860

987

Frauen waren jahrhundertelang ein Vergrößerungsspiegel, der es den Männern ermöglichte, sich selbst in doppelter Lebensgröße zu sehen.

 Autor: Virginia Woolf, engl. Schriftstellerin, 1882-1941

986

Die mißgestimmten Massen gleichen Nullen, die freilich furchtbar zählen werden, sowie ein neuer Einser ihnen Bedeutung gibt.

 Autor: Ernst Jünger, dt. Schriftsteller, 1895-1998

985

Was ein Mann ist, sieht er immer nur das Wesentliche

 Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
 Herkunft: Don Juan

984

Frauen, die lange ein Auge zudrücken, tun es am Ende nur noch, um zu zielen.

 Autor: Humphrey Bogart

983

They just tell you, what they want you to know!

 Autor: William Cooper

982

Er zwingt zum Denken, und zwar jedermann, denn die Unsicherheit veranlaßt einen, zu denken.

 Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960
 Herkunft: Drama: Caligula

981

Nur der Haß vermag Leute hellsichtig zu machen

 Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960
 Herkunft: Drama: Caligula

980

Anhänger aus Widerspruch - Wer die Menschen zur Raserei gegen sich gebracht hat, hat sich immer auch eine Partei zu seinen Gunsten erworben.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
 Herkunft: Menschliches, Allzumenschliches

979

Die Menschen ändern sich nicht prinzipiell, nur die Art der Irrtümer, denen sie anhängen unterliegen einem gewissen Wandel.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

978

wer nicht vom Weg abkommt -- bleibt auf der Strecke

 Autor: Quelle mir n.b.

977

Glaube mir, man kann das für Stärke des Geistes halten, was doch am Ende Verzweiflung ist.

 Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
 Herkunft: Die Räuber

976

Alle Künste ( also auch das Theater ) tragen bei zur größten aller Künste, der Lebenskunst.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

975

Ich bin für die Autonomie der Kunst, weder der Religion noch der Politik soll sie als Magd dienen. Sie ist sich selber letzter Zweck.

 Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

974

Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen.

 Autor: P. Rosegger, österr. Schriftsteller, 1843-1918, Heimgärtners Tagebuch

973

Gehe mit Menschen um wie mit Holz! Nur weil ein Stückchen wurmstichig ist, würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.

 Herkunft: Aus China

972

Kein Kunde kauft jemals ein Erzeugnis. Er kauft immer das, was das Erzeugnis für ihn leistet.

 Autor: Peter F. Drucker

971

Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet.

 Autor: Quelle mir n.b.

970

Ignoranz ist nicht wissen, sondern nicht wissen wollen.

 Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

969

Wer die Ursache nicht kennt, nennt die Wirkung Zufall.

 Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

968

Wenn Du wünscht, daß ein anderer Dein Geheimnis bewahre, dann bewahre es zuerst selbst.

 Autor: Quelle mir n.b.

967

Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen.

 Autor: August Strindberg, schwedischer Dichter, 1849-1912

966

Warum können wir uns an die kleinste Einzelheit eines Erlebnisses erinnern, aber nicht daran, wie oft wir es ein und derselben Person erzählt haben?

 Autor: La Rochefoucauld, frz. Schriftstelller, 1813-1860

965

Um einen Staat zu beurteilen, muß man seine Gefängnisse von innen ansehen.

 Autor: Leo Tolstoi, 1828-1910

964

Erst das Böse gibt dem Guten seine Leuchtkraft.

 Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

963

Schön ist dasjenige, was ohne Interesse gefällt.

 Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

962

Gut zurechtgemacht fürs Ausgehen ist eine Frau dann, wenn ihr Begleiter lieber mit ihr Zuhause bliebe.

 Autor: Olga Tschechowa, Schauspielerin, 1897-1982

961

Im Schatten eines mächtigen Baumes gedeihen keine saftigen Früchte.

 Herkunft: Sprichwort

960

Es kommt nicht drauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

 Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

959

Die einzige Sprache, die jeder versteht, ist die Sprache des menschlichen Gesichts.

 Autor: Ernst Bloch, dt. Philosoph, 1885-1977

958

Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

957

Je härter die Gesetze, desto stärker die Unfallflucht.

 Autor: Rechtsanwalt Dr. Simon

956

Wir leben in einer Zeit der Schnüffelei. Heutzutage bedroht man Menschen nicht mit einem Dolch, sondern mit einem Dossier.

 Autor: Vance Packard, amerik. Journalist, *1914

955

In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der anderen.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900

954

Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.

 Autor: Johann Nepomuk Nestroy, österr. Dichter u. Schriftsteller, 1808-1862

953

Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.

 Autor: Hans Kudszus, dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, 1901-1977

952

Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten!

 Autor: Henry Ibsen, norweg. Dichter, 1828-1906

951

Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.

 Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

950

Eines der tollsten Abenteuer, die wir auf dieser Welt haben können: sich selbst zu begegnen.

 Autor: Wolfgang Borchert, dt. Dichter, 1921-1947

949

Ein Fanatiker ist ein Mensch, der seine Ansichten nicht ändern kann, und der das Thema nicht wechseln will.

 Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

948

Freiheit ist immer auch die Freiheit der anderen.

 Autor: Rosa Luxemburg, dt. Politikerin, 1870-1919

947

Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an.

 Autor: Nelly Sachs

946

Der Karneval ist der stets mißglückte Versuch des Spießers, das Unerlaubte in seine Moral einzubeziehen.

 Autor: Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, *1898 †1979
 Herkunft: Vom Baum der Erkenntnis

945

Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.

 Autor: Bertrand Russell, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970

944

Ein Dekollete sollte kein optischer Selbstbedienungsladen sein.

 Autor: Ruth Leuwerik

943

Die Ehe ist eine Lotterie, in der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.

 Herkunft: franz. Sprichwort

942

Takt ist wohl keine Tugend der Satire. Nur wenn man schneidet, heilt man Geschwüre.

 Autor: Jan Sztaudynger, Polnische Pointen

941

Hinter jeder Frau im Nerz steht eine andere, die darüber witzelt, wo sie ihn her hat.

 Autor: Inge Meysel, dt. Schauspielerin, *1910

940

Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht todzukriegen sind.

 Autor: Hans Bernhard Schiff, *1915 †1996

939

Früher gab es Märchenerzähler, heute Politiker.

 Autor: Hans Bernhard Schiff, *1915 †1996

938

Arbeit: eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt.

 Autor: Ambrose Bierce, amerikan. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914

937

Ein Urteil läßt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.

 Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

936

Nur wer Veränderungen akzeptiert, kann auch wachsen.

 Autor: Paul Wilson

935

I thoroughly disapprove of duels. If a man should challenge me, I would take him kindly and forgivingly by the hand and lead him to a quiet place and kill him.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

934

Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu, die unserer Meinung sind.

 Autor: La Rochefoucauld, frz. Schriftstller, 1613-1680

933

Entweder man muss sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig.

 Autor: Ignazio Silone, ital. Schriftsteller 1900-1978

932

Die Unglücklichen schöpfen Trost aus den schlimmeren Leiden anderer.

 Autor: Äsop, griech. Fabeldichter, 6. Jh. v. Chr.

931

Wenn ich nicht verliere, kann er nicht gewinnen.

 Autor: Boris Becker, dt. Tennisspieler

930

Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen.

 Autor: Marquis de Luc de Clapieres Vauvenargüs, frz. phil. Schriftsteller, 1715-1747

929

Tadele nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst.

 Herkunft: Indisches Sprichwort

928

Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.

 Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

927

Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand eine Frau im Publikum auf und fragte: "Nun gut, aber ist es der katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?"

 Autor: Quentin Crisp

926

Wenn ich mich zwischen zwei Sünden entscheiden muss, begehe ich immer diejenige, die ich noch nicht kenne.

 Autor: Mae West, amerik. Schauspielerin, *1892 †1980

925

Die öffentliche Meinung ist eine von der Presse hochgespielte Seifenblase.

 Autor: Enzio Hauser

924

Zu den wichtigsten Geschlechtsorganen gehört unsere Phantasie

 Autor: Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, *1898 †1979

923

Je mehr wir planen, regeln, reglementieren, desto mehr nimmt das Chaos zu. Das mußte man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung.

 Autor: Aurel Schmidt

922

Wer mit den Wölfen heult, wird kurz oder lang von ihnen zerrissen.

 Autor: Adolf Spemann

921

Der Dirne Neugier leistet Magddienste der Dirne Geschwätzigkeit.

 Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

920

Hab erbarmen. Das Leben ist schwer genug.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935
 Herkunft: Merkblatt für Geschworene

919

Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.

 Autor: Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948

918

Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.

 Autor: Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1899-1958

917

Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.

 Autor: Woody Allen, amerik.Schauspieler u. Regisseur, *1935

916

Drogen sind immer böse, Sex verwerflich und die Welt eine Scheibe...

 Autor: Quelle mir n.b.

915

Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.

 Autor: Quelle mir n.b.

914

Wer nichts weiß, muß alles Glauben.

 Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916
 Herkunft: Aphorismen

913

Ich habe Erfolg, aber ich habe keinerlei Wirkung.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

912

Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.

 Autor: Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980

911

Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.

 Autor: Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990

910

Die Wahrheit muß billig sein, wenn man sie verkaufen will.

 Autor: Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996

909

Das Geld gleicht dem Seewasser. Je mehr davon getrunken wird, desto durstiger wird man.

 Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

908

Zum zehnten Mal wiederholt, wird es gefallen.

 Autor: Horaz, römischer Dichter, 65-8 v.Chr.

907

Es ist die gleiche Festigkeit, mit der wir der Liebe zu widerstehen vermögen und durch welche diese erstarkt und dauert; daher sind schwache Menschen, die immer von Leidenschaften getrieben werden, fast niemals wirklich von ihnen erfüllt.

 Autor: Francois Duc de la Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680

906

Die Muttersprache heißt deshalb Muttersprache, weil die Väter nie zu Wort kommen.

 Autor: Quelle mir n.b.

905

Wir lieben immer die, welche uns bewundern, aber nicht immer die, welche wir bewundern.

 Autor: La Rouchefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680
 Herkunft: Betrachtungen

904

Alter schützt vor Torheit nicht, doch es verhindert Schwangerschaft.

 Herkunft: Norwegische Spruchweisheit

903

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.

 Autor: Hans Schwarz, 1898-1977

902

Unser himmlischer Vater erfand den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

901

Das Leben ist naturgemäß niemals leicht.

 Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960
 Herkunft: Der Mythos von Sisyphos

900

Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.

 Autor: Ralph Waldo Emerson, amerikan. Philosoph, 1803-1882

899

Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es bereits halb zurückgenommen.

 Autor: Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, *1898 †1979

898

Mode ist so unerträglich häßlich, daß wir sie alle Halbjahre ändern müssen.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900

897

Liebe ist nur dann von Dauer, wenn die Liebenden mehr Gemeinsamkeiten haben als die gegenseitige Zuneigung.

 Autor: Walter Lippmann, US-am. Publizist, 1889-1974

896

Wer interessieren will, muß provozieren.

 Autor: Salvatore Dali, spanischer Maler, 1907-1989

895

Niemand ist so beschäftigt wie der Faule, wenn es an die Arbeit geht.

 Herkunft: Wallonisches Sprichwort

894

Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

893

Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen; ich habe es schon hundert Mal geschafft.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

892

Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

891

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
 Herkunft: Der Antichrist

890

Wenn du im Recht bist, kannst du dir es leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

 Autor: Mahatma Gandhi, ind. Freiheitskämpfer, 1869-1948

889

Warum haben die Menschen gegen die Verbindung mit einem Mädchen, das ein anderer schon bis in die tiefste Seele hinein besaß, so wenig Abneigung und warum wird diese Abneigung gleich so groß, wenn der Körper mit ins Spiel gekommen ist?

 Autor: Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863

888

Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich.

 Autor: Christine von Schweden, Aphoristikerin, 1626-1689

887

Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

 Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

886

Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Mann kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.

 Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

885

Wer von seinem Tag nicht 2 Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
 Herkunft: Menschliches, Allzumenschliches

884

Anonym sind wir schon - jetzt werden wir Alkoholiker.

 Autor: Ralph Bülow

883

Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau?'

 Autor: Sigmund Freud, österr. Psychologe u. Psychiater, 1856-1939

882

Pistole: eines der wichtigsten Navigationsmittel der modernen Luftfahrt.

 Autor: Jerry Lewis, am. Komiker u. Regisseur, 1926-

881

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

 Autor: Franz Kafka, österr. Schriftsteller, *1883 †1924

880

Egoist - Person minderen Geschmacks, die mehr an sich selbst interessiert ist als an mir.

 Autor: Ambrose Bierce, amerikan. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914

879

Frauen lieben die Besiegten, aber sie betrügen sie mit den Siegern.

 Autor: Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983

878

Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos, die schneller fahren als ihr Fahrer denken kann.

 Autor: Robert Lembke, dt. Quizmaster, *1913 †1989

877

Wenn Du das Trinken aufgeben willst, sehe Dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen an.

 Herkunft: chin. Sprichwort

876

Im Alter bereut man vor allen die Sünden, die man nicht begangen hat.

 Autor: William Somerset Maugham, brit. Schriftsteller, 1877-1905

875

Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie.

 Autor: Peter Tille, dt. Schriftsteller, *1838

874

Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.

 Autor: Seneca, röm. Dichter u. Phil., 4 v. Chr. - 65 n.Chr.

873

Etwas kurz gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielen Lang-Gedachten sein.

 Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
 Herkunft: Menschliches, Allzumenschliches

872

Die Satire hat auszugraben, was der Pathos zugeschüttet hat.

 Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

871

Die Akzeptanz der Unterschiede ist Voraussetzung für die Überraschung von Gemeinsamkeiten.

 Autor: Sir Peter Ustinov

870

TELEKOM-Mitarbeiter, die keine TELEKOM-Aktien kaufen, sollten wegen Verwendung von Insider-Wissen bestraft werden.

 Autor: Azkin Kaden

869

Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf und gibt es verkehrt wieder.

 Autor: Curd Götz, dt. Schauspieler, 1888-1970

868

Verstand & Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erweckt Liebe und Zuneigung.

 Autor: David Hume, schott. Philosoph u. Historiker, 1711-1776

867

Die Welt ist voll von Leuten, die Wasser predigen und Wein trinken.

 Autor: Giovanni Guareschi,ital.Schriftsteller,*1908 †1968

866

Die Weisheit eines Menschen mißt man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

865

Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein.

 Autor: Napoleon I.

864

Wähl dir eine, der du sagst: Du nur gefällst mir allein.

 Autor: Ovid, röm. Dichter, 43 v. Chr. - 18 n.Chr. Liebeskunst

863

Ein Bauer zwischen zwei Advokaten gleicht einem Fisch zwischen zwei Katzen.

 Herkunft: Sprichwort

862

Wer der Meinung ist, daß für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, daß er für Geld alles zu tun bereit ist.

 Autor: Benjamin Franklin, amerikan. Politiker, 1706-1790

861

Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.

 Autor: Charles de Montesquieu, frz. Schriftsteller, 1689-1755

860

Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur nicht.

 Autor: Danny Kaye, amerik. Filmschauspieler, 1913-1987

859

Die Erforschung der Krankheiten hat so große Fortschritte gemacht, das es immer schwerer wird, einen Menschen zu finden, der völlig gesund ist.

 Autor: Aldous Huxley, engl. Dichter, 1894-1963

858

Ein Fachmann ist ein Mann, der einige der größten Fehler kennt, die man in dem betreffenden Fach machen kann, und sie deshalb zu vermeiden versteht.

 Autor: Werner Heisenberg, dt. Atomphysiker, 1901-1976

857

Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen wird.

 Autor: Vittorio de Sica, ital. Regisseur und Schauspieler, 1902-1974

856

Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, daß man nicht mehr dazugehört.

 Autor: Salvator Dali, span. Maler, 1904-1989

855

Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

854

Think global. Act local.

 Herkunft: Coca Cola-Motto

853

Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!

 Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

852

Toleranz heißt, die Fehler der anderen zu entschuldigen. Takt heißt, sie nicht bemerken.

 Autor: Arthur Schnitzer, österr. Dramatiker, 1862-1931

851

Für eine gelungene Rede gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.

 Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

850

Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

849

Jeden Erfolg, den man erzielt, schafft einen Feind. Man muß mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

848

Die sechs Phasen der Planung: Begeisterung, Ernüchterung, Panik, Suche nach dem Schuldigen, Bestrafung der Unschuldigen, Auszeichnung der Nichtbeteiligten.

 Autor: Quelle mir n.b.

847

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

846

Enten legen ihre Eier in aller Stille.Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier.

 Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

845

Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.

 Autor: Andre' Maurois, frz. Schriftsteller, 1885-1965

844

Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.

 Autor: Francois Truffaut, franz. Regiesseur, 1932-1985

843

Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

842

Gesellschaftlich ist kaum etwas so erfolgreich wie Dummheit mit guten Manieren.

 Autor: Voltaire, franz. Schriftsteller & Phil., 1694-1778

841

Wer aufhört zu werben, um so Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

 Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

840

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.

 Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

839

Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.

 Autor: Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936

838

Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.

 Autor: Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz. Phil., 1712-1778

837

Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.

 Autor: Robert Lembke, dt. Quizmaster, *1913 †1989

836

Die Strafe des Lügners ist nicht, daß ihm niemand mehr glaubt, sondern, daß er selbst niemanden mehr glauben kann.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

835

Deutschlands Schicksal: Vor dem Schalter zu stehen. Deutschlands Ideal: Hinter dem Schalter zu sitzen.

 Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

834

Das Kabarett ist die gelbe Tonne dieser Gesellschaft für Themenmüll. Kennen Sie, gelbe Tonne! Duales System! Getrennt sammeln, vereint deponieren. So etwas kann man nur mit uns Deutschen machen. Das funktioniert mit keinem denkenden Volk der Erde. Eine Bevölkerung dazu zu bringen, für einen kleinen grünen Punkt auf der Verpackung extra Geld zu bezahlen, die Verpackung zu Hause zu spülen - mit Pril und heißem Wasser wegen der Umweltverträglichkeit-, sie zu sortieren, in kleine gelbe Säcke zu stecken, die dann hinterher mit allem anderen Müll auf der Deponie wieder zusammengekippt oder verbrannt werden. Das geht nur mit Deutschen.

 Autor: Kabarettist Volker Pispers
 Herkunft: http://www.unmoralische.de/pispers.htm

833

Viele zittern schon vor der nächsten Stufe der Gesundheitsreform. Aber es trifft nicht die Ärzte allein. Auf jeden verhungerten Arzt kommt immer noch ein arbeitsloser Pharmareferent und zwei ruinierte Immobilienberater.

 Autor: Kabarettist Volker Pispers

832

Wir hatten den Anspruch, mit Frauen ins Gespräch zu kommen. Du kommst prima ins Gespräch, mit jeder Menge Frauen. Tiefe, ehrliche Gespräche - aber du kommst nicht weiter.

 Autor: Kabarettist Volker Pispers

831

Es gibt Dinge, die kann man nicht sehen, die muß man glauben. Und es gibt Dinge, die muß man sehen und kann sie nicht glauben. Und es gibt Politiker, da kann man nicht glauben, das die noch einer sehen will.

 Autor: Kabarettist Volker Pispers

830

Keine Sorge! Die Regierung hat die Probleme im Griff. Sie kriegt sie nur nicht wieder los.

 Autor: Kabarettist Volker Pispers

829

Was erwarten sie denn noch? Ein Volk, das sich alkoholfreies Bier aufschwatzen läßt, das greift auch zu einer kompetenzfreien Regierung.

 Autor: Kabarettist Volker Pispers

828

... die Wahlen sind frei, kostenlos, manche sagen sogar, sie sind umsonst ...

 Autor: Kabarettist Volker Pispers
 Herkunft: http://www.unmoralische.de/pispers.htm

827

Es gibt nichts schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfs zuzuhören.

 Autor: Helmut Qualtinger, österr. Schausp., 1928-1986

826

Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.

 Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

825

Liebe ist die einzige Sklaverei, die als Vergnügen empfunden wird.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

824

Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.

 Autor: Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987

823

Einkommen ist die Provision, die einem der Staat für die Erarbeitung der Steuern zuerkennt.

 Autor: Quelle mir n.b.

822

Willst du den Wert des Geldes kennenlernen, geh und versuche dir welches zu borgen.

 Autor: Benjamin Franklin, amerikan. Politiker, 1706-1790

821

In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas verpasst zu haben.

 Autor: Jean Genet, frz. Erzähler, 1910-1986

820

Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.

 Autor: Abraham Lincoln, 16. Präs. d. USA, 1809-1865

819

Ein Scherz, ein lachendes Wort entscheidet über größte Dinge oft treffender und besser als Ernst und Schärfe.

 Autor: Horaz, röm. Dichter, 65-8 v.Chr.

818

Wer viele Sprachen spricht, kann in vielen Sprachen Unsinn reden.

 Autor: Alexander Roda Roda, ung. Schriftsteller, 1872-1945

817

Wer den Sirenengesang der Werbung widersteht, ist mündiger Bürger. Und gefährdet Arbeitskräfte.

 Autor: Oliver Hassenkamp, dt.Schriftsteller, *1925 †1988

816

Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen.

 Autor: Julius Caesar, 100-44 v.Chr.

815

Eine Gesellschaft von Schafen muß mit der Zeit eine Regierung von Wölfen hervorbringen.

 Autor: Bertrand de Jouvenel, frz. Wirtschaftswissenschaftler, 1903-1979

814

Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren.

 Autor: Luther Burbank, amerikan. Biologe, 1849-1926

813

Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.

 Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

812

Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind jene, welche bei sich selbst anfangen.

 Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

811

Einen Rat zu befolgen heißt, die Verantwortung zu verschieben.

 Autor: Johannes Urzidil, tschech. Lyriker, 1896-1970

810

Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.

 Autor: John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984

809

Die Einkommensteuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht als der Teufel.

 Autor: William Rogers, amerikan. Humorist, 1879-1935

808

Steuern zu erheben heißt, die Gans so zu rupfen, daß man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt.

 Autor: Jean-Baptiste Colbert, frz. Staatsmann, 1619-1683

807

Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, daß man sich in seiner Begründung ereifert.

 Autor: Victor de Kowa, dt. Schauspieler 1904-1973

806

Jede Dummheit findet einen, der sie macht.

 Autor: Tennessee Williams, amerikan. Schriftsteller, 1911-1983

805

Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.

 Autor: Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychater, 1856-1939

804

Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

803

Der Optimist erklärt, daß wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist fürchtet, daß dies wahr ist.

 Autor: James Branch Cabell, amerikan. Dichter, 1879-1958

802

Mit voller Hose ist gut stinken.

 Autor: Quelle mir n.b.

801

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

 Autor: Epikur von Samos, griech. Philosoph, 341-271 v.Chr.

800

Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.

 Autor: Robert Lembke, dt. Quizmaster, *1913 †1989