1491

"Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt."

Gustav Heinemann, dritter Bundespräsident der BRD

1490

Derjenige, der auf den Schmutz hinweist, gelte in Deutschland als viel gefährlicher
als derjenige, der den Schmutz verursacht.

Kurt Tucholsky

1489

1. Die Gesellschaft als veränderbar darzustellen
2. Die menschliche Natur als veränderbar darzustellen
3. Die menschliche Natur als abhängig von der Klassen zugehörigkeit darzustellen
4. Konflikte als gesellschaftliche Konflikte darzustellen.“ Und schließlich der
7. Punkt, der uns heutigen wohl mit der größten Verwunderung zurücklässt:
„Die dialektische Betrachtungsweise zum Vergnügen zu machen.

Berthold Brecht, "Eigenarten des Berliner Ensembles"

1488

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“

Albert Einstein

1487

Und nun ihr alle, die ihr jung seid, auf die wir hoffend sehen,
hinaus in die Sonne, in's Freie, in die Weite, in die Gefahren – in der
Badewanne lernt man nicht schwimmen.

Heinrich Zille (1858 - 1929), Berliner Zeichner und Fotograf

1486

Von's Vergnügen der reichen Leute
ham wir Armen doch noch immer wat:
von die Pferde die Wurscht,
von die Zigarr'n und die Zigaretten die Stummel,
von die Flieger die Notdurft
un von die Automobile den Jestank.

Heinrich Zille (1858 - 1929), Berliner Zeichner und Fotograf

1485

Das schnellste Pferd kann ein im Zorn gesagtes Wort nicht einfangen.

jap. Sprichwort

1484

Frage dich, ob vielleicht nur du und die Maus diesen blauen Elefanten sehen.

10 Punkte TO-DO-LISTE (Musik Express)

1483

Herd an. Welt aus.


1482

"Man soll dem Leib etwas gutes tun, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen."

Winston Churchill

1481

"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."

Berthold Brecht.

1480

"Es gibt keine. Es gibt nie eine andere, als die, die Sie sich selbst geben."

Antwort(!) an Herrn Schwarz aus "Die Nacht von Lissabon", Erich Maria Remarque

1479

"Niemand stirbt als Jungfrau... das Leben fickt uns alle."

Kurt Cobain Zitate

1478

"Danke für die Tragödie. Ich brauche sie für meine Kunst."

Kurt Cobain Zitate

1477

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, das etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel

1476

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

Autor: Berthold Brecht, Herkunft: "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui"

1475

Halte dich immer für dümmer als alle anderen sei es aber nicht.

Jean Cocteau

1474

Man darf die Wahrheit nicht mit der Mehrheit verwechseln.

Jean Cocteau

1473

Man hört nur jene innere Stimme, die man hören will.

Jean Cocteau

1472

Wer der Jugend vorangehen will, muss gerade Wege gehen.

Jean Cocteau

1471

Man schließt die Augen der Toten behutsam,
nicht minder behutsam
muss man die Augen der Lebenden öffnen.

Jean Cocteau

1470

Ein halbleeres Glas Wein ist zwar zugleich ein halbvolles,
aber eine halbe Lüge mitnichten eine halbe Wahrheit.

Jean Cocteau

1469

Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht,
ist meistens Ehrlichkeit.

Jean Cocteau

1468

Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst,
für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt,
und für gescheit, wenn man etwas tadelt.

Jean Cocteau

1467

Frauen mit Vergangenheit und Männer mit Zukunft
ergeben keine schlechte Mischung.

Jean Cocteau

1466

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen

1465

Jemand der versucht einen Narren zu verstehen, der wird selber zu einem.

ein Großvater

1464

Da sich alle Dinge - auch die Planeten - bewegten, jede Bewegung aber von einer anderen verursacht werden muss, schloss Aristoteles, dass es eine Kraft geben müsse, die den Anstoß gegeben hat. Der Grieche sprach vom "... ersten unbewegten Beweger". Gott.

Spiegel schreibt über Aristoteles und Gott (Der Spiegel Dez 2015)

1463

"Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetzt in mir."

Immanuel Kant aus Kritik der praktischen Vernunft.

1462

"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."

George Bernard Shaw

1461

“Cats are intended to teach us that not everything in nature has a function”

Garrison Keillor

1460

"Das Schönste im Leben: Leicht einen sitzen haben und keine Termine."

Zitat: Harald Juhnke. Ihn zittierte Markus Lanz.

1459

Es benötigt Zeit um ein Problem zu erkennen, die Zeit um das Problem als solches zu akzeptieren und Zeit um eine Lösung zu finden und seine Zeit um die Lösung umzusetzen.

Herkunft: aus dem Internet. Leider nicht abgeschrieben.

1458

Eines der besten Mittel gegen Arroganz ist Seekrankheit. Ein Mensch, der über die Reeling hängt, vergisst seine Allüren.

Autor: Heinz Rühmann, deutscher Schauspieler, *1902 †1994

1457

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

Autor: Franz Kafka, österr. Schriftsteller, *1883 †1924

1456

Sie müssen das, was Sie tun, wirklich lieben. Sie müssen Ihre Seele mit Ideen füttern, und Sie dürfen nicht aufhören, als Mensch zu wachsen. Das ist es, was einem hilft, Kunst zu schaffen.

Autor: Madonna, Mai 2012
Herkunft: Die Zeit

1455

Die wichtigste Erkenntnis jedoch ist, dass es zwei Arten von Wirklichkeit gibt: 1. die Wirklichkeit experimenteller, wiederholbarer Nachweise; 2. das, was diese Tatsachen für uns bedeuten. Im Bereich der "Wirklichkeit zweiter Ordnung" ist es absurd, darüber zu streiten, was "wirklich" ist. Die Vermischung dieser beiden Wirklichkeitsbegriffe führt zu der Wahnidee, man müsse andere zu der eigenen "Wirklichkeit" bekehren.

Autor: Watzlawick, Paul
Herkunft: http://www.mmahlendorf.de/literatur.htm

1454

Freundschaften kann man nicht mit Geld aufwiegen, Freunde müssen nahe am Herzen liegen, durch Freunde lernt man alles Böse zu besiegen, und doch gibt es im Freundeskreise oft Intrigen. Mit Freunden muß man alles teilen, durch Freunde können seelische Wunden heilen. Für einen wahren Freund gehe ich 1000ende Meilen. Darum schreibe ich hier diese Zeilen Durch Freunde ist man nie allein ich weiß, es wird immer jemand bei mir sein. In guten wie in schlechten Zeiten denk ich an Euch ungemein und wünsche mir für meine Freunde immer Sonnenschein.

Herkunft: http://home.arcor.de/wellibuben/Gedichte.htm

1453

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

1452

Wenn wir uns jetzt auflösen
Sind wir mehr als wir jemals waren
So wollen wir bleiben
Nach diesem Tag

Autor: Die Toten Hosen
Herkunft: In Aller Stille. Auflösen


1451

Die Friedhöfe liegen voller Menschen, ohne die die Welt nicht leben könnte.

Herkunft: Heinrich Böll

1450

Geh deinen Weg, und laß die Leute reden!

Autor: Dante

1449

Wir fuhren zusammen täglich mit der Zehn - jetzt fahren wir zusammen, wenn wir uns wiedersehn.

Autor: Heinz Erhardt

1448

Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der Dinge.

Autor: Epiktet um *50 ; um †125

1447

Nimm hin, was du nicht ändern kannst, habe den Mut zu ändern, was du ändern kannst, und entwickle die Fähigkeit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Autor: Epiktet um *50 ; um †125

1446



Wenn

Wenn du den Kopf behältst,
(...) - dann bist du ein Mensch!

Autor: Rudyard Kipling

1445

Diese Leute sind alle närrisch… Sie sind wie Kinder; sie haben nie gelitten.

Autor: Torthon Wilder (Die Geistesgestörte)
Herkunft: Schlafwagen Pegasus

1444

Du lügst mich an, ja , aber lüge auf deine Art, und ich werde dich dafür küssen. Auf die eigene Art zu lügen - das ist doch besser als die Wahrheit auf fremde Art; im ersten Fall sind wir Menschen, im zweiten aber bist du ein Papagai! Die Wahrheit läuft nicht davon, das Leben aber kann erschlagen werden, dafür gab es Beispiele.

Autor: F.M Dostojewskij
Herkunft: Schuld und Sühne (Anmerkung es betrifft: Klatsch & Tratsch)

1443

Wenn bei der Aufrichtigkeit der Ton nur um ein Hunderstel falsch ist, so kommt sofort eine Dissonanz heraus und danach ein Zerwürfnis. Wenn bei der Schmeichelei auch alles bis zu letzten Ton falsch ist, so ist sie immer noch angenehm, und man hört sie mit Vergnügen; mag das Vergnügen auch ein recht grobes sein, so ist es doch immer ein Vergnügen.

Autor: F.M Dostojewskij
Herkunft: Schuld und Sühne

1442

Wenn der Zufall zwei Wölfe zusammenführt, fühlt gewiß keiner die geringste Beklemmung über das, daß der andere ein Wolf ist; aber zwei Menschen können sich nie im Walde begegnen, ohne daß nicht jeder denkt, der Kerl könnt' ein Rauber sein.

Autor: Nestroy
Herkunft: Nestroy für Minuten

1441

Zwei buddhistische Mönche wandern an einen Fluss vorbei. Dort steht eine Frau, die den Fluss überqueren möchte. Der eine Mönch trägt sie auf seinen Schultern hinüber. Beim Weiterwandern spricht der zweite Mönch, dass er gegen die Regeln des Klosters verstoßen habe. Der andere entgegnet: Ich habe sie hinüber getragen, aber du, du trägst sie noch immer mit dir herum.

Autor: Quelle mir n.b.

1440

Rede so um Schlußfolgerungen anderen zu überlassen.

Autor: Quelle mir n.b.

1439

Trage Verantwortung, dann nimm das Recht wahr zu entscheiden.

Autor: Quelle mir n.b.

1438


Die Welt bleibt doch die beste Welt,
zur Lust ist sie geschaffen.
Den Tadler, dem sie nicht gefällt,
mag sein Verdruß bestrafen.

Autor: Spruchweisheiten

1437

Jeder fege vor seiner Türe, dann wird die ganze Straße sauber werden.

Autor: Spruchweisheiten

1436

Man ist eigentlich nur durch Nachdenken unglücklich.

Autor: Spruchweisheiten

1435

Neue Besen kehren gut, aber die alten kennen die Winkel besser.

Autor: Spruchweisheiten

1434

Stets findet Überraschung statt da, wo man's nicht erwartet hat.

Autor: Spruchweisheiten

1433

Wer will haben gute Ruh, der höre, seh' und schweig dazu.

Autor: Spruchweisheiten

1432

Will Dummheit majestätisch treten in Erscheinung, tritt sie vor uns vermummt als öffentliche Meinung.

Autor: Spruchweisheiten

1431

Der Faden sagt, es gehe ihn nichts an, er folge nur der Nadel.

Autor: Spruchweisheiten

1430

Der Taugenichts bringt Feindschaft selbst zwischen den Ochsen und sein Futter.

Autor: Spruchweisheiten

1429

Es streiten viel, nicht daß sie recht haben, aber daß sie recht kriegen.

Autor: Spruchweisheiten

1428

Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt.

Autor: Spruchweisheiten

1427

Alles in Liebe und Freundschaft - sagte der Bauer, als er die Kühe in Nachbars Klee trieb.

Autor: Spruchweisheiten

1426

Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das.

Autor: Spruchweisheiten

1425

O gib Fortuna, gerecht und weise, den Reichen Hunger, den Armen Speise.

Autor: Spruchweisheiten

1424

Liegt der Hase im Pfeffer.

Autor: Spruchweisheiten

1423

Dem Gauner schuldet jeder etwas.

Autor: Spruchweisheiten

1422

Wer sich an's Recht hält, wird nie eine Kuh melken.

Autor: Spruchweisheiten

1421

Rechtschaffenheit wird gepriesen und friert dabei.

Autor: Spruchweisheiten

1420

Gemach in die Kohlen geblasen, so fährt dir kein Staub in die Nasen.

Autor: Spruchweisheiten

1419


Daß Arm' und Reiche sind,
das macht mir keine Pein,
doch warum muß denn ich
just grad der Arme sein.

 Autor: Spruchweisheiten

1418

Dankbarkeit gibt es so wenig wie grüne Ochsen.

 Autor: Spruchweisheiten

1417

Wer zu hoch hinaus will, stößt gewöhnlich oben an.

 Autor: Spruchweisheiten

1416

Die Rebellen von gestern sind allezeit die Despoten von heute

 Autor: Spruchweisheiten

1415

Leih Geld dar einem, der es nicht zurückzahlt, und er wird es dir noch übelnehmen.

 Autor: Spruchweisheiten

1414

Wollt ihr wissen, was ein Dukaten wert ist, sucht einen zu leihen.

 Autor: Spruchweisheiten

1413

Durch Schaden wird man klug, sagen die klugen Leute.
Schaden litt ich genug, doch bin ich ein Tor noch heute.

 Autor: Spruchweisheiten

1412

Wer im Schaden schwimmt, der hat es gern, daß andere mit ihm baden.

 Autor: Spruchweisheiten

1411


Des Spruches Sinn ist völlig dem nur klar,
der seine Wahrheit selber schon erfahren;
doch ist es gut, sich einem Spruch, der wahr,
der künftigen Erfahrung aufzusparen.

 Autor: Friedrich Güll

1410

Wer lügen will, muß ein gutes Gedächtnis haben.

 Autor: Spruchweisheiten

1409

Die Lüge bedarf gelehrter, die Wahrheit einfältiger Leute.

 Autor: Spruchweisheiten

1408

Wer die Wahrheit sagt, begeht keine Sünde, aber er verursacht Unannehmlichkeiten.

 Autor: Spruchweisheiten

1407

Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man schon tausendmal gehört hat, als eine Tatsache, die einem völlig neu ist.

 Autor: Spruchweisheiten

1406

Verzeihe liebreich, Irren ist der Menschen Los.

 Autor: Spruchweisheiten

1405

Man mästet das Schwein nicht um des Schweines willen.

 Autor: Spruchweisheiten

1404

Wer den Ruf des Frühaufstehers hat, kann getrost den gannzen Morgen im Bette bleiben.

 Autor: Spruchweisheiten

1403

Für die junge Maus ist die Katze ein schönes Tier.

 Autor: Spruchweisheiten

1402

Mancher sucht einen Pfennig und verbrennt dabei um drei Kreuzer Kerzen

 Autor: Spruchweisheiten

1401

Den hab ich das Laufen gelehrt, hat der Jäger gesagt, wie er den Hasen gefehlt hat.

 Autor: Spruchweisheiten

1400

Lange hält sich das Maultier einen Tritt für seinen Herrn in Reserve.

 Autor: Spruchweisheiten

1399

Wer es weit bringen will, muß seine Kunst vor den Augen der Leute üben.

 Autor: Spruchweisheiten

1398

Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt, doch klüger, wer zu geh'n weiß, wann es frommt.

 Autor: Spruchweisheiten

1397


Du hast das nicht, was andere haben,
und andern mangeln deine Gaben;
aus dieser Unvollkommenheit
entspringet die Geselligkeit.

 Autor: Spruchweisheiten

1396

Setzet immer voraus, daß der Mensch im ganzen das Rechte will, im einzelnen nur rechnet mir niemals darauf.

 Autor: Spruchweisheiten

1395

Nur mit den Augen der anderen kann man seine Fehler gut sehen

 Autor: Chinesisches Spruchweisheit

1394

"Wir müssen nur die Worte wiederfinden … dann können wir alles retten!"

 Autor: Michael Ende
 Herkunft: Das Erbe der Narren, Elsbeth

1393

Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel

 Herkunft: http://de.wikiquote.org/wiki/Deutsche_Sprichwörter

1392

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge

 Herkunft: http://www.partnerschaft-beziehung.de

1391

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt schweben, kannst du nicht verhindern, wohl aber, dass sie sich bei dir einnisten.

 Autor: Chinesisches Sprichwort
 Herkunft: http://www.partnerschaft-beziehung.de

1390

Zuviel der Sorge tut nicht gut, macht bleich und dürr und dünnt das Blut. Ein Narr, der nicht will lassen schlendern, was er doch nicht vermag zu ändern.

 Autor: Sebastian Brant

1389

Zuerst verbraucht man seine Gesundheit um an Geld zu kommen; dann sein Geld, um die Gesundheit zurückzuholen.

 Autor: Robert Lembke

1388

Zu fürchten sind, die nicht sagen, was sie denken, und die nicht denken, was sie sagen.

 Autor: Paul Valéry

1387

Wir vergessen unsere Fehler leicht, wenn sie nur uns bekannt sind.

 Autor: La Rochefoucauld

1386

Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen; wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.

 Autor: Johann Wolfgang von Goethe

1385

Wie gut ginge es mir ohne all die Leute, die mir weismachen wollen, es ginge mir schlecht.

 Autor: Andre Gide

1384

Wer nicht liebt, Wein, Weib und Gesang, spart manchen Groschen sein Leben lang.

 Autor: Quelle mir n.b.

1383

Wer leben will und sich wohl befinden, kümm're sich nicht um des Nachbars Sünden.

 Autor: Paul Heyse

1382

Wer ist weise? Der von jedem Menschen etwas lernen kann.

 Autor: Talmud

1381

Wer einen weiten Weg vor sich hat soll nicht laufen.

 Autor: Chinesische Spruchweisheit

1380

Wenn man alles gelesen und alles wieder vergessen hat - was dann übrigbleibt, das ist Bildung.

 Autor: Karl Larsson

1379

Wenn der Mensch zu seinem Leide von heute nicht immer auch sein Leid von gestern und morgen hinzurechnete, so wäre jedes Schicksal erträglich.

 Autor: Robert Hamerling

1378

Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht ist meistens Ehrlichkeit.

 Autor: Jean Cocteau

1377

Vielleicht gab es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere.

 Autor: Jean Paul Sartre

1376

Stimmung ist Schwelgen in Gefühlen die man nicht hat.

 Autor: Werner Ross

1375

Stark ist wer sich selbst beherrscht, reich, wer mit wenigem zufrieden ist.

 Autor: Talmud

1374

Sonderbar, daß es den Wölfen immer wieder gelingt, die Welt von der Gefährlichkeit der Schafe zu überzeugen.

 Autor: Austin O' Malley

1373

Prüfungen sind deshalb so scheußlich, weil der größte Trottel mehr fragen kann, als der klügste Mensch zu beantworten vermag.

 Autor: Charles Caleb Colton

1372

Nichts hilft besser gegen Schwielen wie zwei linke Hände.

 Autor: Werner Horand

1371

Mit dem Urteil nicht eile, hör' zuvor beide Teile.

 Autor: Spruchweisheit

1370

Manche Frauen sind wie ein Trampolin: sie helfen den Männern auf die Sprünge.

 Autor: Peter Frankenfeld

1369

Man muß die Menschen sehen lehren. Wer sieht sieht ein.

 Autor: Oskar Kokoschka

1368

Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten. Sie entspringt einem unbeugsamen Willen.

 Autor: Mahatma Ghandi

1367

Klatsch ist eine feste Verbindung zwischen zwei losen Zungen.

 Autor: Willy Reichert

1366

In jeder Ehe kommt einmal die Zeit, in der man andre Männer um ihre Schwerhörigkeit beneidet.

 Autor: August Strindberg

1365

In der Freundschaft und in der Liebe ist man oft glücklicher durch das, was man nicht weiß, als durch das, was man weiß.

 Autor: La Rochefoucauld

1364

In der Fremde hast du hundert Augen, zu Hause bist du blind.

 Autor: Spruchweisheit aus Rumänien

1363

In den Krieg zu ziehen, auf dem Meer zu fahren und zu heiraten soll man niemandem raten.

 Autor: Spanische Spruchweisheit

1362

Ich glaube an die Disziplin des Schweigens und könnte stundenlang darüber sprechen.

 Autor: George Bernard Shaw

1361

Gewohnheiten sind der Sieg der Zeit über den Willen.

 Autor: Michel de Montaigne

1360

Fortschritt bedeutet daß wir immer mehr wissen und immer weniger davon haben.

 Autor: Josef Meinrad

1359

Es wäre dumm, sich über die Außenwelt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.

 Autor: Marc Aurel

1358

Es kommen Fälle vor im Menschenleben, wo's Weisheit ist, nicht allzu weise sein.

 Autor: Friedrich Schiller

1357

Erzähle nicht, wie du warst, sondern zeige, wie du jetzt bist.

 Autor: Albanisches Sprichwort

1356

Erfahrungen zahlt man teuer, obwohl man sie gebraucht billiger haben könnte.

 Autor: Spruchweisheit aus Nordamerika

1355

Einen kritischen Freund an der Seite, kommt man immer schneller vom Fleck.

 Autor: Johann Wolgang von Goethe

1354

Eine Stunde konzentrierter Arbeit hilft mehr, deine Lebensfreude anzufachen, deine Schwermut zu überwinden und dein Schiff wieder flottzumachen, als ein Monat dumpfen Brütens.

 Autor: Benjamin Franklin

1353

Eine schöne Uhr zeigt die zeit an, eine schöne Frau lässt sie vergessen.

 Autor: Maurice Chevalier

1352

Eine schöne Frau gefällt den Augen, eine gute dem Herzen; die eine ist ein Kleinod, die andere ein Schatz.

 Autor: Napoleon Bonaparte

1351

Ein Mann glaubt nur das, was er sieht, riecht oder anfaßt. Eine Frau glaubt nur das, was sie empfindet.

 Autor: Jean Renoir

1350

Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet und manchen Jüngling irreleitet, ist, dass die Liebe eine Sache, die immer nur Vergnügen mache.

 Autor: Wilhelm Busch

1349

Ein gescheiter Mensch muß so gescheit sein, Leute anzustellen, die viel gescheiter sind als er.

 Autor: John F Kennedy

1348

Ein Flirt ohne tiefere Absicht ist ungefähr so sinnvoll wie ein Fahrplan ohne Eisenbahn.

 Autor: Marcello Mastroianni

1347

Durch den Tonfall kann man viel mehr zum Ausdruck bringen als mit den Worten selbst.

 Autor: Malcoim S. Forbes

1346

Die Vernünftigen halten bloß durch, die Leidenschaftlichen leben.

 Autor: Sebastian Chamfort

1345

Die Vergangenheit macht der Gegenwart Angst vor der Zukunft.

 Autor: Stefan Andres

1344

Die Natur hat uns einen Mund, aber zwei Ohren gegeben. Was darauf hindeutet, daß wir weniger sprechen und mehr hören sollen.

 Autor: Zeno

1343

Die Menschheit ist zum Werkzeug ihrer Werkzeuge geworden.

 Autor: Henry David Thoreau

1342

Die Kinderkrankheiten der Seele brechen erst bei den Erwachsenen aus.

 Autor: Hans Weigel

1341

Die beste Turnübung ist das rechtzeitige Aufstehen vom Eßtisch.

 Autor: Peter Pasetti

1340

Die Augen glauben sich selbst, die Ohren anderen Leuten.

 Autor: Spruchweisheit

1339

Die Alten ehre stets, du bleibst nicht ewig Kind. Sie waren, wie du bist, und du wirst sein, was sie sind.

 Autor: Spruchweisheit

1338

Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.

 Autor: Joachim Ringelnatz

1337

Der Mensch ist nicht ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.

 Autor: Benjamin Disraeli

1336

Der Mann ist so beschaffen, daß andern vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einen Frau erliegt.

 Autor: Honoré de Balzac

1335

Der Betrunkene sagt, der Nüchterne denkt.

 Autor: Flämische Spruchweisheit

1334

Denk an deine eigenen Fehler im ersten Teil der Nacht wenn du wach daliegst - an die Fehler eines anderen im zweiten Teil der Nacht wenn du schläfst.

 Autor: Chinesische Spruchweisheit

1333

Den Reichen entgeht auf dieser Welt vor allem das vergnügen, die letzte Rate zu zahlen.

 Autor: Peter Gall

1332

Das Wunderbare am Menschen ist, daß er wohl derselbe bleibt, aber nicht der gleiche.

 Autor: Wilhelm Raabe

1331

Das Leben Ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.

 Autor: Hippokrates

1330

Das Herz des Menschen ist nie so unbeugsam wie sein Geist.

 Autor: Alphonse de Lamartine

1329

Das gute Auskommen mit einem Menschen, ohne den man nicht auszukommen glaubt, verlangt Anpassungsfähigkeit und große Geduld.

 Autor: Spruchweisheit

1328

Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.

 Autor: Friedrich Ludwig Jahn

1327

Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

 Autor: Adolf Kolping

1326

Das edelste in der Liebe ist das Vertrauen zueinander.

 Autor: Julius Grosse

1325

Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.

 Autor: Chinesische Weisheit

1324

Auf dem Herzen steht, wie auf gewissen Medizinen: Vor Gebrauch schütteln.

 Autor: Rainer Maria Rilke

1323

Arbeit, die ewige Last, ohne die alle übrigen Lasten unerträglich würden.

 Autor: Klaus Mann

1322

Am lautesten schreit wer die Ruhe herstellen will.

 Autor: Marianowicz

1321

Alles, worauf die Liebe wartet, ist die Gelegenheit.

 Autor: Miguel de Cervantes

1320

Das Problem ist manchmal nur das Problem

 Autor: Quelle mir n.b.

1319

Wir müssen uns daran erinnern, dass das, was wir beobachten, nicht die Natur selbst ist, sondern Natur, die unserer Art der Fragestellung ausgesetzt ist.

 Autor: Physiker, Werner Heisenberg

1318

Erika feuert nur untreue Fakire.

 Herkunft: Satzpalindrom

1317

Glücklichsein ist ein Geburtsrecht des Menschen

 Herkunft: Teebeutel

1316

Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheinen, großer Dunst, zufrieden werden, großes Glück, zufrieden bleiben, Meisterstück.

 Autor: Berliner Redensart

1315

Werde, was du noch nicht bist, bleibe, was du jetzt schon bist; in diesem Bleiben und diesem Werden liegt alles Schöne hier auf Erden.

 Autor: Franz Grillparzer

1314

Das sind die Starken:
die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere fröhlich machen.

 Autor: Franz Grillparzer

1313

Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.

 Autor: Ralph Waldo Emerson

1312

Die Lebenslust hat nicht den Grund im bloßen Sein, im steten Werden liegt des Lebens Reiz allein.

 Autor: Friedrich Wilhelm Güll

1311

Nur Freundschaft ist dein Herz, nur Liebe sei dein Verbinder; dein Wünschen sei Genuß, dein Leben sei Empfinden.

 Autor: Deutsches Sprichwort

1310

Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen, sich soviel Licht ins Herz tragen, daß, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.

 Autor: Johann Wolfgang von Goethe

1309

Großes kann nur von einem Großen geschaffen werden, und der tut es ohne Anstrengung.

 Autor: John Ruskin

1308

Zufriedenheit mit seiner Lage ist der größte und sicherste Reichtum.

 Autor: Cicero

1307

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen. Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe. Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

 Autor: Lao-tse

1306

Der ist beglückt, der sein darf, was er ist

 Autor: Friedrich von Hagedorn

1305

Der Erde köstlichster Gewinn ist ein frohes Herz und reiner Sinn

 Autor: Johann Gottfried Seume

1304

Wer heute mit Gewalt nicht sehen will
hat sein Recht morgen verloren.

 Autor: Werbung von für Polizei

1303


Das glaube mir - so sagte er -
Die Welt ist mir zuwieder,
Und wenn die Grübelei nicht wär´,
So schöß ich mich darnieder.

Was aber wird nach diesem Knall
Sich späterhin begeben?
Warum ist mir mein Todesfall
So eklig wie mein Leben?

Mir wäre doch, potzsapperlot,
Der ganze Spaß verdorben,
Wenn man am Ende gar nicht tot,
Nachdem daß man gestorben.

 Autor: Wilhem Busch


1302

Glück ist das Talent zum Schicksal

 Autor: Quelle mir n.b.

1301

Menschen werden geduldet und das Geld geschätzt.

 Autor: Quelle mir n.b.

1300

"Hyperion!" Begann sie wieder "Du hast Gewalt über dich; ich weiß es. Sage deinem Herzen, daß man vergebens den Frieden außer sich suche, wenn man ihn nicht sich selbst gibt. Ich habe diese Worte immer so hoch geachtet. Es sind Worte meines Vaters, eine Frucht seiner Leiden, wie er sagt. Gib ihn dir, diesen Frieden, und sei fröhlich!"

 Autor: Hölderlin
 Herkunft: Thalia-Fragment

1299

"Die Wüste wächst..."

 Autor: Nietzsche

1298


Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste,
Hohe Jugend versteht, wer in die Welt geblickt,
Und es neigen die Weisen
Oft am Ende zu Schönem sich.

 Autor: Hölderlin

1297

Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.

 Autor: Konfuzius

1296

"Wenn ich dir vor allen Leuten die Hosen ausziehe, wird das kaum guttun."

 Autor: Nikolai Gogol

1295

Das Gegenteil von Narzißmus ist Objektivität; damit ist die Fähigkeit gemeint, Menschen und Dinge so zu sehen, wie sie sind, also objektiv, und in der Lage zu sein, dieses objektive Bild von einem Bild zu trennen, das durch die eigenen Wünsche und Ängste zustande kommt. Sämtliche Formen von Psychosen weisen die Unfähigkeit zur Objektivität in einem extremen Maß auf.

 Autor: Erich Fromm
 Herkunft: Die Kunst des Liebens

1294

Ein Buch lesen, heißt für den guten Leser: eines fremden Menschen Wesen und Denkart kennen zu lernen, ihn zu verstehen suchen, ihn womöglich zum Freund zu gewinnen.

 Autor: Hermann Hesse
 Herkunft: Lektüre für Minuten

1293

Es ist mit dem Lesen wie mit jedem anderen Genuß: er wird desto tiefer und nachhaltiger; je inniger und liebevoller wir uns ihm hingeben.

 Autor: Hermann Hesse
 Herkunft: Lektüre für Minuten

1292


"Aber die Liebe bringt in gewissen Jahren dem Geschäftsmann erst die wahren Gefahren."
"Aber die Liebe verführt die armen Frauen, immer blond zu bleiben, nie zu ergrauen."
(unterbliebene Grabinschriften)

 Autor: Heinrich Mann
 Herkunft: Eine Liebesgeschichte

1291

Einstein dagegen wurde gesagt, dass Algebra eine Jagd auf ein Wesen, genannt X sein würde. Und wenn man es einfing, müsse es seinen tatsächlichen Namen verraten.

 Autor: Quelle mir n.b.

1290

Ein männlicher Briefmark erlebte
Was schönes bevor er klebte. 
(...)
Das ist die Tragik des Lebens!

 Autor: Ringelnatz

1289

Die Aussage ist das Resultat, nicht das Ziel.

 Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990

1288

"Wär' sie ein andermal gestorben! Es wäre wohl einmal die Zeit gekommen zu solcher Botschaft!"

 Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616, Übersetzung: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
 Herkunft: Macbeth

1287

Infantile Liebe folgt dem Prinzip: Ich liebe, weil ich geliebt werde. Reife Liebe folgt dem Prinzip: Ich werde geliebt, weil ich liebe. Unreife Liebe sagt: Ich liebe dich, weil ich dich brauche. Reife Liebe sagt: Ich brauche dich, weil ich dich liebe.

 Autor: Erich Fromm
 Herkunft: Die Kunst des Liebens

1286


Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
 Seid umschlungen, Millionen!
 Diesen Kuss der ganzen Welt!
 Brüder - überm Sternenzelt
 Muss ein lieber Vater wohnen.
(…)

 Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
 Herkunft: An die Freude

1285

Irgendwohin, sie wissen nichts über ihre Zukunft, es sind Gespenster, wie man sie allenthalben sehen kann.

 Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991

1284

Stil ist die Perspektive, aus der die Wirklichkeit betrachtet wird.

 Autor: Quelle mir n.b.

1283

Die ganze Kunst besteht darin, undruchlässige Masken zu erfinden und - zu schweigen. Schweigen ist heilig. Was man einmal erzählt hat, ehe es auf dem Papier stand ist verloren.

 Autor: August Strindberg, schwedischer Dichter, 1849-1912

1282

Wer etwas gelebt hat, kann etwas erzählen, wer etwas zu erzählen hat, ist Schriftsteller!

 Autor: August Strindberg, schwedischer Dichter, 1849-1912

1281

„Eine Vorlesung ist jener Vorgang, bei dem die Notizen, des Lehrers zu Notizen des Schülers werden, ohne dass sie den Geist der beiden passieren mussten.“

 Autor: Mortimer J. Adler

1280

Selbst sein Schweigen enthielt Sprachfehler.

 Autor: Stanislaw J. Lec

1279

Vorsicht, Falle! Je vertrauter wir mit einer Sache sind, desto sicherer sind wir, alles Wesentliche bereits zu wissen, und desto überflüssiger erscheint es uns daher, noch Zeit und Energie für Analysen aufzuwenden.Leider spielt uns dabei unser Gehirn einen Streich: In der Regel wissen wir tatsächlich viel über das fragliche Problem, aber längst nicht alles. Unser Gehirn ist aber so konstruiert, dass es aus unvollständigen Daten ein vollständiges Bild erzeugt. Diese Eigenschaft hat im täglichen Leben viele Vorteile, aber sie macht es uns sehr schwer zu erkennen, wann wir unvollständige Informationen haben.

 Herkunft: http://www.umsetzungsberatung.de

1278

Wahrheit liegt dann vor, wenn eine Aussage mit der Realität übereinstimmt. Gewissheit hingegen ist ein psychischer Zustand, nämlich die Unfähigkeit, eine Einschätzung noch zu bezweifeln.

 Autor: Quelle mir n.b.

1277

Das Schicksal trägt, wer die unbezwingbare Gewalt der Notwendigkeit einzusehen gelernt hat.

 Autor: Quelle mir n.b.

1276

Feuerwehr ist eine Organisation, die mit Wasser ruiniert, was die Flammen verschont haben.

 Autor: Quelle mir n.b.

1275

Weil sie den Maler nicht finden konnten, haben sie das Bild aufgehängt.

 Autor: Quelle mir n.b.

1274

Um sechs Uhr früh hat das Leben nur eine Vergangenheit.

 Herkunft: Trappolo

1273

Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, der hat ein Vermögen.

 Autor: Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987

1272

Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.

 Autor: Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987

1271

Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden.

 Autor: Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987

1270

Was sind das für Zeiten, wo das Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt.

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

1269

"Man kann auch eitel sein auf seine Bescheidenheit."

 Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
 Herkunft: Tagebuch

1268

Denn wenn ein Blinder nicht allen glaubt, muß er an allem zweifeln.

 Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
 Herkunft: Der Blinde

1267

„Gebt acht, hütet euch vor jeder Art der Habgier."

 Herkunft: Bibel

1266

Beamte sind die Träger des Staates. Träger geht’s gar nicht.

 Herkunft: Beamtenwitz

1265

Wenn die Maus satt ist, ist das Mehl bitter.

 Autor: Quelle mir n.b.

1264

Mut hat etwas mit der Fehleinschätzung des Risikos zu tun.

 Autor: Dieter Hallervorden, dt. Komiker u. Kabarettist, *1935
 Herkunft: TV Kerner

1263

Das Gegenteil von etwas gut machen, ist es es gut zu meinen.

 Autor: Quelle mir n.b.

1262

"Sie erwarten von mir, daß ich Ihnen sage: Was ist Kunst?" Wenn ich es wüßte, würde ich es für mich behalten.

 Autor: Pablo Picasso, spanischer Maler, *1881 †1973

1261

/ Der Franz-os ich, ein Mißgeschick, / bin aus Paris bei Oisebrück, / bald merkt mein Hals am langen Strick: / mein Hintern bricht mir das Genick. /

 Autor: François Villon, *1431 †1463
 Herkunft: Vierzeiler

1260

Du hast zu viele Antworten auf Fragen, du mußt mal anfangen Fragen zu stellen.

 Herkunft: franz. Filmkomödie "Meeresfrüchte" (Originaltitel: "Crustacés et Coquillages", 2005)

1259

Armer Mann und reicher Mann standen da und sah'n sich an. Und der Arme sagte bleich: "Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich."

 Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

1258

Unzufriedenheit mit sich selbst bildet ein Grundelement jedes echten Talents.

 Autor: Anton Tschechow, russ. Schriftsteller *1860 †1904

1257

Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.

 Autor: Anton Tschechow, russ. Schriftsteller *1860 †1904

1256

Die Universität entwickelt alle Gaben des Menschen, unter anderem die Dummheit.

 Autor: Anton Tschechow, russ. Schriftsteller *1860 †1904

1255

Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten.

 Autor: Anton Tschechow, russ. Schriftsteller *1860 †1904

1254

Bei der Brautwerbung ist der Mann solange hinter einer Frau her, bis sie ihn hat.

 Autor: Jacques Tati

1253

Es gibt drei Arten von Frauen: die schönen, die intelligenten und die Mehrheit.

 Autor: Rainer Werner Fassbinder

1252

Der gute Ruf einer Frau beruht auf dem Schweigen mehrerer Männer.

 Autor: Maurice Chevalier

1251

Der Unterschied zwischen Psychiater und Patient: der eine hat den Schlüssel.

 Autor: B. Schleppey

1250

Das ideale Geschenk fürs Beamtenbüro: ein Bewegungsmelder!

 Autor: Quelle mir n.b.
 Herkunft: http://www.witze.net/de/01/witze.html

1249

In der heutigen Zeit glauben nur noch Sekretärinnen an die Liebe und Komödienschreiber an die Welt.

 Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
 Herkunft: Wutausbrüche (Bd.24)

1248

Nichts kann rückgängig gemacht werden, was einmal gedacht wurde.

 Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
 Herkunft: Die Physiker

1247

Die Worte fliegen auf, der Sinn hat keine Schwingen: Wort ohne Sinn kann nicht zum Himmel dringen.

 Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
 Herkunft: Hamlet (König Claudius)

1246

Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.

 Herkunft: http://de.wikiquote.org/wiki/Laotse

1245

Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom; sobald man aufhört, treibt man zurück.

 Herkunft: http://de.wikiquote.org/wiki/Laotse

1244

Je mehr scharfe Waffen im Volk, umso wirrer der Staat.

 Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.
 Herkunft: Dao-de-dsching

1243

Ein Land regiert man nach Regel und Maß, Krieg führt man ohne Regel mit List.

 Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.
 Herkunft: Dao-de-dsching

1242

Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk.

 Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.
 Herkunft: Dao-de-dsching

1241

Wir könnten Menschen sein, einst waren wir schon Kinder.

 Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
 Herkunft: Bin oder die Reise nach Peking

1240

Räder, die quietschen, bekommen das meiste Fett.

 Herkunft: Aus den USA

1239

Worte, die von Herzen kommen, gehen zu Herzen.

 Herkunft: Aus Israel

1238

Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.

 Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

1237

Die Autorität des Lehrers schadet oft denen, die lernen wollen.

 Autor: Cicero

1236

Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.

 Autor: G. Chr. Lichtenberg, dt. Aphoristiker, *1742 †1799

1235

Mitten im Wasser dürstet der Narr.

 Herkunft: Aus Abessinien

1234

Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter.

 Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

1233

Schulet Kinder durch Kinder!

 Autor: Jean Paul

1232

"Um beliebt zu sein, muss man nett sein; jeden Tag. Um gehasst zu werden, muss man gar nichts tun."

 Herkunft: Homer Simpson

1231

Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen.

 Autor: Igor Strawinsky

1230

Gerade bei Kleinigkeiten, bei welchen der Mensch sich nicht zusammennimmt, zeigt er seinen Charakter.

 Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

1229

"Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hektik. Denke daran: Frieden findest Du in der Stille. (…)"

 Autor: http://www.kombu.de/desid-dt.htm
 Herkunft: Desiderata

1228

Du hast, unter dem Deckmantel der Erziehung ein Verbrechen an mir begangen.

 Autor: Walter Hasenclever, dt.Schriftsteller, *1890 †1940
 Herkunft: Der Sohn

1227

Ja, ich komme! Es muß doch ein Wesen sein auf der Welt, durch das sich zum erstenmal deine Seele ergießt. Ein Wesen, das dich beschützt, das dich begleitet zum Licht.

 Autor: Walter Hasenclever, dt.Schriftsteller, *1890 †1940
 Herkunft: Der Sohn

1226

"Wenn mein Geschäft legal wäre, würde ich für die Abschreibung meines Körpers einen erheblichen Prozentsatz abziehen."

 Autor: Xaviera Hollander

1225

"Wenn der Mensch der Körper wäre, so gäbe es keine andere Moral als die Hygiene."

 Autor: Théodore Jouffroy

1224

Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Traurigkeit am meisten Schaden für den Leib.

 Autor: Thomas von Aquin

1223

Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.

 Autor: Joseph Addison

1222

Keine andere Tätigkeit kann so viel Spannung und Aggressivität abbauen wie die in Körperbewegung umgesetzte Musik.

 Autor: Gerhard Szczesny

1221

Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.

 Autor: Wilhelm von Humboldt

1220

Ist es fair, dass das Gehirn darüber entscheidet, welche Körperteile am wichtigsten sind?

 Autor: Gregor Brand

1219

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.

 Autor: Christian Morgenstern

1218

Hat mal behauptet, wer die Ideale seiner Jugend verrät, wird mit vorzeitiges Altern bestraft.

 Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

1217

Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.

 Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

1216

In der Fremde hört man mehr zu als zu Hause.

 Herkunft: Aus Tansania

1215

Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.

 Herkunft: Aus China

1214

Die Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.

 Autor: Enst Bloch

1213

Es ist leichter zu wissen, wie man etwas tun soll, als es zu tun.

 Herkunft: Aus China

1212

Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund der Einsamkeit.

 Autor: Antoine de Saint Exupéry

1211

Ein Realist ist ein Mann, der den richtigen Abstand zu seinen Idealen hat.

 Autor: Truman Capote

1210

Mache einen Umweg, wenn du es eilig hast.

 Herkunft: Aus Japan

1209

Missverständnisse sind die häufigste Form menschlicher Kommunikation.

 Autor: Peter Benary

1208

Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Geschicklichkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen.

 Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

1207

Ein großer Mensch benutzt Tongeschirr so als wäre es Silber. Nicht weniger groß ist, wer Silber so benutzt, als sei es Tongeschirr.

 Autor: Seneca

1206

Mancher ist von Antworten so fasziniert, dass er die Fragen dazu erfindet.

 Autor: Samuel Beckett

1205

Neue Leute dürfen nicht Bäume ausreißen, nur um zu sehen, ob die Wurzeln noch dran sind.

 Autor: Henry Kissinger

1204

Jedes Regime geht an der Übertreibung seiner eigenen Grundsätze zugrunde.

 Autor: G. de Reynold

1203

Unsere Zeit ist so aufregend, dass man die Menschen eigentlich nur mehr durch Langeweile schockieren kann.

 Autor: Samuel Beckett

1202

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

 Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960

1201

/ 1 - Du sollt keine anderen Götter haben neben mir. / 2 - Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen. / 3 - Du sollst den Feiertag heiligen. / 4 - Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. / 5 - Du sollst nicht töten. / 6 - Du sollst nicht ehebrechen. / 7 - Du sollst nicht stehlen. / 8 - Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. / 9 - Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. / 10 - Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib. /

 Autor: Zehn Gebote
 Herkunft: http://www.mdr.de/kultur/647735-hintergrund-661112.html

1200

Schimpf nicht auf den Spiegel, wenn du in eine Fratze blickst.

 Autor: Sprichwort
 Herkunft: "Der Revisor" (N. Gogol)