15015

Das Mißtrauen spukt im schuldigen Gewissen.

Autor: William Shakespeare


1514

Gerücht ist eine Pfeife, die Argwohn, Eifersucht, Vermutung bläst.

Autor: William Shakespeare


1513

Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.

Autor: Wilhelm Busch


1512

Den Argwohn kannst du leicht betrügen: Sprich wahr, so wird er sich selbst belügen!

Autor: Wilhelm Müller


1511

Zu viel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zu viel Mißtrauen immer ein Unglück.

Autor: Jean Paul


1510

Es ist sicherer, von allen Menschen schlecht zu denken, bis man herausgefunden hat, daß sie gut sind, doch das erfordert heutzutage sehr viele Nachforschungen.

Autor: Oscar Wilde


1509

Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind.

Autor: Charles Bukowski


1508

Wer keine Tatsachen sehen kann ohne eigene Schlüsse zu ziehen, kann keine Ruhe haben !

Herkunft: (Burleske zu:) Biedermann und die Brandstifter
Autor: Max Frisch *15. Mai 1911 in Zürich; † 4. April 1991


1507

Der König liebt den Verrat, nicht den Verräter.


1506

Ein Ghostwriter ist ein Mann, der das uriniert, was andere getrunken haben.

Norman Mailer


1505

Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.

Kurt Tucholsky


1504

Was dein Feind nicht wissen soll, das sage deinem Freunde nicht.

Arthur Schopenhauer


1503

"Heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andre an.“

Sankt-Florian-Prinzip, Volkesmeinung

1502

An allem Unfug, der passiert,
sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun,
sondern auch die, die ihn nicht verhindern.

Das fliegende Klassenzimmer, Erich Kästner

1501

Der Moralist pflegt seiner Epoche keinen Spiegel,
sondern einen Zerrspiegel vorzuhalten.
Die Karikatur, ein legitimes Kunstmittel,
ist das Äußerste, was er vermag.
Wenn auch das nichts hilft,
dann hilft überhaupt nichts mehr.

Fabian, Erich Kästner

1500

Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es

Erich Kästner

1499

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Soll das heißen, ja ihr Leut',
mit dem Paul ist Schluss für heut'.

Paulchen, Paulchen mach' doch weiter.
Jag' das Männchen auf die Leiter.
Säg'und pins'le bunt die Wände,
treibe Scherze ohne Ende.

Machst ja manchmal schlimme Sachen,
über die wir trotzdem lachen.
Denn du bist, wir kennen dich,
doch nur Farb- und Pinselstrich.

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Stimmt es, dass es sein muss:
ist für heute wirklich Schluss?

Heute ist nicht alle Tage,
ich komm wieder, keine Frage!

Kinderlieder

1498

All Dessen Müd
(feat. Christopher Nell and Jürgen Holtz)

All dessen müd, nach Rast im Tod ich schrei.
Ich seh es doch: Verdienst muß betteln gehn

Und reinste Treu am Pranger steht dabei
Und kleine Nullen sich im Aufwind blähn
Und Talmi-Ehre hebt man auf den Thron
Und Tugend wird zur Hure frech gemacht
Und wahre Redlichkeit bedeckt mit Hohn
Und Kraft durch lahme Herrschaft umgebracht
Und Kunst das Maul gestopft vom Apparat
Und Dummheit im Talar Erfahrung checkt
Und schlichte Wahrheit nennt man Einfalt glatt
Und Gutes Schlechtesten die Stiefel leckt.
All dessen müd, möcht ich gestorben sein,
Blieb nicht mein Liebster, wenn ich sterb, allein.
(...)

Anmerkung, Notiz:
Und Dummheit im Talar Erfahrung checkt (Lyrics I)
= Dass Dummheit kritisch Können überwacht (Lyrics II)

Shakespeare, Sonnet 66 (Hörprobe: "All dessen müd", Rufus Wainwright)

1497

Das Positive am Klimawandel ist:
- bessere Lebensbedingungen
(...)

Maik Schulte, 16.12.2019

1496

Lasset Gelehrte sich zanken und streiten,
Streng und bedächtig die Lehrer auch sein!
Alle die Weisesten aller der Zeiten
Lächeln und winken und stimmen mit ein:
Töricht, auf Beßrung der Toren zu harren!
Kinder der Klugheit, o habet die Narren
Eben zum Narren auch, wie sich's gehört!
(...)

Koptische Lied, J. W. Goethe (1766-1832)

1495

"(...)
Wenn Du sprichst,
wiederholst Du nur, was Du eh schon weißt.
Wenn Du aber zuhörst,
kannst Du unter Umständen etwas Neues lernen.

DALAI LAMA

1494

"(...)
Man muss sich Verbündete im Haus suchen, mit denen man über so etwas spricht. Es bringt nichts, gegen einen Star anzukämpfen, und am Ende fliegt man selber raus, obwohl man das Problem gar nicht verursacht hat. In diesem Beruf ist alles ein Drahtseilakt. (..)"

Anna Prohaska (Opernsängerin), Interview im www.abendblatt.de

1493

First they ignore you ...
... then they laugh at you ...
... then they fight you ...
then ...
... you win !

AKTIVIST*IN, aus dem "Der Freitag" vom 22.08.2019

1492

"Nie haben die Massen nach Wahrheit dürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer."

Buchrücken von "Psychologie der Massen"

1491

"Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt."

Gustav Heinemann, dritter Bundespräsident der BRD

1490

Derjenige, der auf den Schmutz hinweist, gelte in Deutschland als viel gefährlicher
als derjenige, der den Schmutz verursacht.

Kurt Tucholsky

1489

1. Die Gesellschaft als veränderbar darzustellen
2. Die menschliche Natur als veränderbar darzustellen
3. Die menschliche Natur als abhängig von der Klassen zugehörigkeit darzustellen
4. Konflikte als gesellschaftliche Konflikte darzustellen.“ Und schließlich der
7. Punkt, der uns heutigen wohl mit der größten Verwunderung zurücklässt:
„Die dialektische Betrachtungsweise zum Vergnügen zu machen.

Berthold Brecht, "Eigenarten des Berliner Ensembles"

1488

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“

Albert Einstein

1487

Und nun ihr alle, die ihr jung seid, auf die wir hoffend sehen,
hinaus in die Sonne, in's Freie, in die Weite, in die Gefahren – in der
Badewanne lernt man nicht schwimmen.

Heinrich Zille (1858 - 1929), Berliner Zeichner und Fotograf

1486

Von's Vergnügen der reichen Leute
ham wir Armen doch noch immer wat:
von die Pferde die Wurscht,
von die Zigarr'n und die Zigaretten die Stummel,
von die Flieger die Notdurft
un von die Automobile den Jestank.

Heinrich Zille (1858 - 1929), Berliner Zeichner und Fotograf

1485

Das schnellste Pferd kann ein im Zorn gesagtes Wort nicht einfangen.

jap. Sprichwort

1484

Frage dich, ob vielleicht nur du und die Maus diesen blauen Elefanten sehen.

10 Punkte TO-DO-LISTE (Musik Express)

1483

Herd an. Welt aus.


1482

"Man soll dem Leib etwas gutes tun, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen."

Winston Churchill

1481

"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."

Berthold Brecht.

1480

"Es gibt keine. Es gibt nie eine andere, als die, die Sie sich selbst geben."

Antwort(!) an Herrn Schwarz aus "Die Nacht von Lissabon", Erich Maria Remarque

1479

"Niemand stirbt als Jungfrau... das Leben fickt uns alle."

Kurt Cobain Zitate

1478

"Danke für die Tragödie. Ich brauche sie für meine Kunst."

Kurt Cobain Zitate

1477

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, das etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel

1476

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

Autor: Berthold Brecht, Herkunft: "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui"

1475

Halte dich immer für dümmer als alle anderen sei es aber nicht.

Jean Cocteau

1474

Man darf die Wahrheit nicht mit der Mehrheit verwechseln.

Jean Cocteau

1473

Man hört nur jene innere Stimme, die man hören will.

Jean Cocteau

1472

Wer der Jugend vorangehen will, muss gerade Wege gehen.

Jean Cocteau

1471

Man schließt die Augen der Toten behutsam,
nicht minder behutsam
muss man die Augen der Lebenden öffnen.

Jean Cocteau

1470

Ein halbleeres Glas Wein ist zwar zugleich ein halbvolles,
aber eine halbe Lüge mitnichten eine halbe Wahrheit.

Jean Cocteau

1469

Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht,
ist meistens Ehrlichkeit.

Jean Cocteau

1468

Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst,
für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt,
und für gescheit, wenn man etwas tadelt.

Jean Cocteau

1467

Frauen mit Vergangenheit und Männer mit Zukunft
ergeben keine schlechte Mischung.

Jean Cocteau

1466

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen

1465

Jemand der versucht einen Narren zu verstehen, der wird selber zu einem.

ein Großvater

1464

Da sich alle Dinge - auch die Planeten - bewegten, jede Bewegung aber von einer anderen verursacht werden muss, schloss Aristoteles, dass es eine Kraft geben müsse, die den Anstoß gegeben hat. Der Grieche sprach vom "... ersten unbewegten Beweger". Gott.

Spiegel schreibt über Aristoteles und Gott (Der Spiegel Dez 2015)

1463

"Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetzt in mir."

Immanuel Kant aus Kritik der praktischen Vernunft.

1462

"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."

George Bernard Shaw

1461

“Cats are intended to teach us that not everything in nature has a function”

Garrison Keillor

1460

"Das Schönste im Leben: Leicht einen sitzen haben und keine Termine."

Zitat: Harald Juhnke. Ihn zittierte Markus Lanz.

1459

Es benötigt Zeit um ein Problem zu erkennen, die Zeit um das Problem als solches zu akzeptieren und Zeit um eine Lösung zu finden und seine Zeit um die Lösung umzusetzen.

Herkunft: aus dem Internet. Leider nicht abgeschrieben.

1458

Eines der besten Mittel gegen Arroganz ist Seekrankheit. Ein Mensch, der über die Reeling hängt, vergisst seine Allüren.

Autor: Heinz Rühmann, deutscher Schauspieler, *1902 †1994

1457

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

Autor: Franz Kafka, österr. Schriftsteller, *1883 †1924

1456

Sie müssen das, was Sie tun, wirklich lieben. Sie müssen Ihre Seele mit Ideen füttern, und Sie dürfen nicht aufhören, als Mensch zu wachsen. Das ist es, was einem hilft, Kunst zu schaffen.

Autor: Madonna, Mai 2012
Herkunft: Die Zeit

1455

Die wichtigste Erkenntnis jedoch ist, dass es zwei Arten von Wirklichkeit gibt: 1. die Wirklichkeit experimenteller, wiederholbarer Nachweise; 2. das, was diese Tatsachen für uns bedeuten. Im Bereich der "Wirklichkeit zweiter Ordnung" ist es absurd, darüber zu streiten, was "wirklich" ist. Die Vermischung dieser beiden Wirklichkeitsbegriffe führt zu der Wahnidee, man müsse andere zu der eigenen "Wirklichkeit" bekehren.

Autor: Watzlawick, Paul
Herkunft: http://www.mmahlendorf.de/literatur.htm

1454

Freundschaften kann man nicht mit Geld aufwiegen, Freunde müssen nahe am Herzen liegen, durch Freunde lernt man alles Böse zu besiegen, und doch gibt es im Freundeskreise oft Intrigen. Mit Freunden muß man alles teilen, durch Freunde können seelische Wunden heilen. Für einen wahren Freund gehe ich 1000ende Meilen. Darum schreibe ich hier diese Zeilen Durch Freunde ist man nie allein ich weiß, es wird immer jemand bei mir sein. In guten wie in schlechten Zeiten denk ich an Euch ungemein und wünsche mir für meine Freunde immer Sonnenschein.

Herkunft: http://home.arcor.de/wellibuben/Gedichte.htm

1453

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

1452

Wenn wir uns jetzt auflösen
Sind wir mehr als wir jemals waren
So wollen wir bleiben
Nach diesem Tag

Autor: Die Toten Hosen
Herkunft: In Aller Stille. Auflösen


1451

Die Friedhöfe liegen voller Menschen, ohne die die Welt nicht leben könnte.

Herkunft: Heinrich Böll

1450

Geh deinen Weg, und laß die Leute reden!

Autor: Dante

1449

Wir fuhren zusammen täglich mit der Zehn - jetzt fahren wir zusammen, wenn wir uns wiedersehn.

Autor: Heinz Erhardt

1448

Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der Dinge.

Autor: Epiktet um *50 ; um †125

1447

Nimm hin, was du nicht ändern kannst, habe den Mut zu ändern, was du ändern kannst, und entwickle die Fähigkeit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Autor: Epiktet um *50 ; um †125

1446



Wenn

Wenn du den Kopf behältst,
(...) - dann bist du ein Mensch!

Autor: Rudyard Kipling

1445

Diese Leute sind alle närrisch… Sie sind wie Kinder; sie haben nie gelitten.

Autor: Torthon Wilder (Die Geistesgestörte)
Herkunft: Schlafwagen Pegasus

1444

Du lügst mich an, ja , aber lüge auf deine Art, und ich werde dich dafür küssen. Auf die eigene Art zu lügen - das ist doch besser als die Wahrheit auf fremde Art; im ersten Fall sind wir Menschen, im zweiten aber bist du ein Papagai! Die Wahrheit läuft nicht davon, das Leben aber kann erschlagen werden, dafür gab es Beispiele.

Autor: F.M Dostojewskij
Herkunft: Schuld und Sühne (Anmerkung es betrifft: Klatsch & Tratsch)

1443

Wenn bei der Aufrichtigkeit der Ton