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    Hier ein paar ausgewählte Rezepte:
    Butterkuchen
    Auberginen-Hack-Auflauf-a-la-Sali
    http://www.kochbar.de/rezepte/

    Auberginen-Auflauf

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    Käsekuchen

    Schlesische Käsetorte

    2 Pfund Quark
    4 Eier
    Halbes Pfund Butter
    6 Eßlöffel Gries
    1 Päckchen Backpulver
    Halbe Zitrone (Schale und Saft)
    250 g Zucker

    Butter, Zucker, Eier und Zitrone schaumig rühren. Gries und Quark dazurühren, zuletzt das Backpulver dazu. Springform buttern und mit Semmelbrösel ausstreuen. Käse rein, glattstreichen und bei mittlerer Hitze 1 Stunde backen.

    Ich habe noch niemanden erlebt, der nicht beeindruckt war von dem feinen Geschmack des Kuchens. Wenn sie alle gewußt hätten, wie einfach das Rezept ist. Die deutschen Schlesier müssen praktische Leute gewesen sein. Ich kenne sie eher als wortkarg, aber vielleicht liegt es das an meiner Familie. Gloria Estefan singt "Que siga la tradición", möge die Tradition fortbestehen. Das wünsche ich mir auch für das bißchen schlesische Kultur, das unser Land noch bewahrt. Und wenn's ein Käsekuchen ist! ( Alexander Fels)

    August 2014, Maiks Anmerkung: Hier wird mit viel Fett gebacken, ggf. eine Auffangform verwenden, wenn die Kuchenform nicht dicht hält. Es läuft einiges an Fett ab. Den Quark am Vortag im Kühlschrank in einem Tuch sich abtropfen lassen, sodass er seine ungebundene Flüssigkeit verliert. Ggf. das Eiweiß zu Eischnee schlagen und unter die Quarkmasse heben.

    von www.kaesekuchen.de

    Ratgeber

    http://www.swr.de/ratgeber/-/id=1838/1wjua29/index.html

    http://www.sat1.de/suche?q=eisen+in+cornflakes

    Einmachen, einwecken

    https://digital.blb-karlsruhe.de/kochbuecher/content/structure/3294663

    http://www.shop-weck.de

    1491

    "Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt."

    Gustav Heinemann, dritter Bundespräsident der BRD

    1490

    Derjenige, der auf den Schmutz hinweist, gelte in Deutschland als viel gefährlicher
    als derjenige, der den Schmutz verursacht.

    Kurt Tucholsky

    1489

    1. Die Gesellschaft als veränderbar darzustellen
    2. Die menschliche Natur als veränderbar darzustellen
    3. Die menschliche Natur als abhängig von der Klassen zugehörigkeit darzustellen
    4. Konflikte als gesellschaftliche Konflikte darzustellen.“ Und schließlich der
    7. Punkt, der uns heutigen wohl mit der größten Verwunderung zurücklässt:
    „Die dialektische Betrachtungsweise zum Vergnügen zu machen.

    Berthold Brecht, "Eigenarten des Berliner Ensembles"

    1488

    „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“

    Albert Einstein

    1487

    Und nun ihr alle, die ihr jung seid, auf die wir hoffend sehen,
    hinaus in die Sonne, in's Freie, in die Weite, in die Gefahren – in der
    Badewanne lernt man nicht schwimmen.

    Heinrich Zille (1858 - 1929), Berliner Zeichner und Fotograf

    1486

    Von's Vergnügen der reichen Leute
    ham wir Armen doch noch immer wat:
    von die Pferde die Wurscht,
    von die Zigarr'n und die Zigaretten die Stummel,
    von die Flieger die Notdurft
    un von die Automobile den Jestank.

    Heinrich Zille (1858 - 1929), Berliner Zeichner und Fotograf

    1485

    Das schnellste Pferd kann ein im Zorn gesagtes Wort nicht einfangen.

    jap. Sprichwort

    1484

    Frage dich, ob vielleicht nur du und die Maus diesen blauen Elefanten sehen.

    10 Punkte TO-DO-LISTE (Musik Express)

    1483

    Herd an. Welt aus.


    1482

    "Man soll dem Leib etwas gutes tun, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen."

    Winston Churchill

    1481

    "Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."

    Berthold Brecht.

    1480

    "Es gibt keine. Es gibt nie eine andere, als die, die Sie sich selbst geben."

    Antwort(!) an Herrn Schwarz aus "Die Nacht von Lissabon", Erich Maria Remarque

    1479

    "Niemand stirbt als Jungfrau... das Leben fickt uns alle."

    Kurt Cobain Zitate

    1478

    "Danke für die Tragödie. Ich brauche sie für meine Kunst."

    Kurt Cobain Zitate

    1477

    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit, das etwas Sinn hat,
    egal wie es ausgeht.

    Vaclav Havel

    1476

    Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

    Autor: Berthold Brecht, Herkunft: "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui"

    1475

    Halte dich immer für dümmer als alle anderen sei es aber nicht.

    Jean Cocteau

    1474

    Man darf die Wahrheit nicht mit der Mehrheit verwechseln.

    Jean Cocteau

    1473

    Man hört nur jene innere Stimme, die man hören will.

    Jean Cocteau

    1472

    Wer der Jugend vorangehen will, muss gerade Wege gehen.

    Jean Cocteau

    1471

    Man schließt die Augen der Toten behutsam,
    nicht minder behutsam
    muss man die Augen der Lebenden öffnen.

    Jean Cocteau

    1470

    Ein halbleeres Glas Wein ist zwar zugleich ein halbvolles,
    aber eine halbe Lüge mitnichten eine halbe Wahrheit.

    Jean Cocteau

    1469

    Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht,
    ist meistens Ehrlichkeit.

    Jean Cocteau

    1468

    Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst,
    für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt,
    und für gescheit, wenn man etwas tadelt.

    Jean Cocteau

    1467

    Frauen mit Vergangenheit und Männer mit Zukunft
    ergeben keine schlechte Mischung.

    Jean Cocteau

    1466

    Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

    Friedrich Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen

    1465

    Jemand der versucht einen Narren zu verstehen, der wird selber zu einem.

    ein Großvater

    1464

    Da sich alle Dinge - auch die Planeten - bewegten, jede Bewegung aber von einer anderen verursacht werden muss, schloss Aristoteles, dass es eine Kraft geben müsse, die den Anstoß gegeben hat. Der Grieche sprach vom "... ersten unbewegten Beweger". Gott.

    Spiegel schreibt über Aristoteles und Gott (Der Spiegel Dez 2015)

    1463

    "Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetzt in mir."

    Immanuel Kant aus Kritik der praktischen Vernunft.

    1462

    "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."

    George Bernard Shaw

    1461

    “Cats are intended to teach us that not everything in nature has a function”

    Garrison Keillor

    1460

    "Das Schönste im Leben: Leicht einen sitzen haben und keine Termine."

    Zitat: Harald Juhnke. Ihn zittierte Markus Lanz.

    1459

    Es benötigt Zeit um ein Problem zu erkennen, die Zeit um das Problem als solches zu akzeptieren und Zeit um eine Lösung zu finden und seine Zeit um die Lösung umzusetzen.

    Herkunft: aus dem Internet. Leider nicht abgeschrieben.

    1458

    Eines der besten Mittel gegen Arroganz ist Seekrankheit. Ein Mensch, der über die Reeling hängt, vergisst seine Allüren.

    Autor: Heinz Rühmann, deutscher Schauspieler, *1902 †1994

    1457

    Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

    Autor: Franz Kafka, österr. Schriftsteller, *1883 †1924

    1456

    Sie müssen das, was Sie tun, wirklich lieben. Sie müssen Ihre Seele mit Ideen füttern, und Sie dürfen nicht aufhören, als Mensch zu wachsen. Das ist es, was einem hilft, Kunst zu schaffen.

    Autor: Madonna, Mai 2012
    Herkunft: Die Zeit

    1455

    Die wichtigste Erkenntnis jedoch ist, dass es zwei Arten von Wirklichkeit gibt: 1. die Wirklichkeit experimenteller, wiederholbarer Nachweise; 2. das, was diese Tatsachen für uns bedeuten. Im Bereich der "Wirklichkeit zweiter Ordnung" ist es absurd, darüber zu streiten, was "wirklich" ist. Die Vermischung dieser beiden Wirklichkeitsbegriffe führt zu der Wahnidee, man müsse andere zu der eigenen "Wirklichkeit" bekehren.

    Autor: Watzlawick, Paul
    Herkunft: http://www.mmahlendorf.de/literatur.htm

    1454

    Freundschaften kann man nicht mit Geld aufwiegen, Freunde müssen nahe am Herzen liegen, durch Freunde lernt man alles Böse zu besiegen, und doch gibt es im Freundeskreise oft Intrigen. Mit Freunden muß man alles teilen, durch Freunde können seelische Wunden heilen. Für einen wahren Freund gehe ich 1000ende Meilen. Darum schreibe ich hier diese Zeilen Durch Freunde ist man nie allein ich weiß, es wird immer jemand bei mir sein. In guten wie in schlechten Zeiten denk ich an Euch ungemein und wünsche mir für meine Freunde immer Sonnenschein.

    Herkunft: http://home.arcor.de/wellibuben/Gedichte.htm

    1453

    Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

    1452

    Wenn wir uns jetzt auflösen
    Sind wir mehr als wir jemals waren
    So wollen wir bleiben
    Nach diesem Tag

    Autor: Die Toten Hosen
    Herkunft: In Aller Stille. Auflösen


    1451

    Die Friedhöfe liegen voller Menschen, ohne die die Welt nicht leben könnte.

    Herkunft: Heinrich Böll

    1450

    Geh deinen Weg, und laß die Leute reden!

    Autor: Dante

    1449

    Wir fuhren zusammen täglich mit der Zehn - jetzt fahren wir zusammen, wenn wir uns wiedersehn.

    Autor: Heinz Erhardt

    1448

    Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der Dinge.

    Autor: Epiktet um *50 ; um †125

    1447

    Nimm hin, was du nicht ändern kannst, habe den Mut zu ändern, was du ändern kannst, und entwickle die Fähigkeit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Autor: Epiktet um *50 ; um †125

    1446



    Wenn

    Wenn du den Kopf behältst,
    (...) - dann bist du ein Mensch!

    Autor: Rudyard Kipling

    1445

    Diese Leute sind alle närrisch… Sie sind wie Kinder; sie haben nie gelitten.

    Autor: Torthon Wilder (Die Geistesgestörte)
    Herkunft: Schlafwagen Pegasus

    1444

    Du lügst mich an, ja , aber lüge auf deine Art, und ich werde dich dafür küssen. Auf die eigene Art zu lügen - das ist doch besser als die Wahrheit auf fremde Art; im ersten Fall sind wir Menschen, im zweiten aber bist du ein Papagai! Die Wahrheit läuft nicht davon, das Leben aber kann erschlagen werden, dafür gab es Beispiele.

    Autor: F.M Dostojewskij
    Herkunft: Schuld und Sühne (Anmerkung es betrifft: Klatsch & Tratsch)

    1443

    Wenn bei der Aufrichtigkeit der Ton nur um ein Hunderstel falsch ist, so kommt sofort eine Dissonanz heraus und danach ein Zerwürfnis. Wenn bei der Schmeichelei auch alles bis zu letzten Ton falsch ist, so ist sie immer noch angenehm, und man hört sie mit Vergnügen; mag das Vergnügen auch ein recht grobes sein, so ist es doch immer ein Vergnügen.

    Autor: F.M Dostojewskij
    Herkunft: Schuld und Sühne

    1442

    Wenn der Zufall zwei Wölfe zusammenführt, fühlt gewiß keiner die geringste Beklemmung über das, daß der andere ein Wolf ist; aber zwei Menschen können sich nie im Walde begegnen, ohne daß nicht jeder denkt, der Kerl könnt' ein Rauber sein.

    Autor: Nestroy
    Herkunft: Nestroy für Minuten

    1441

    Zwei buddhistische Mönche wandern an einen Fluss vorbei. Dort steht eine Frau, die den Fluss überqueren möchte. Der eine Mönch trägt sie auf seinen Schultern hinüber. Beim Weiterwandern spricht der zweite Mönch, dass er gegen die Regeln des Klosters verstoßen habe. Der andere entgegnet: Ich habe sie hinüber getragen, aber du, du trägst sie noch immer mit dir herum.

    Autor: Quelle mir n.b.

    1440

    Rede so um Schlußfolgerungen anderen zu überlassen.

    Autor: Quelle mir n.b.

    1439

    Trage Verantwortung, dann nimm das Recht wahr zu entscheiden.

    Autor: Quelle mir n.b.

    1438


    Die Welt bleibt doch die beste Welt,
    zur Lust ist sie geschaffen.
    Den Tadler, dem sie nicht gefällt,
    mag sein Verdruß bestrafen.

    Autor: Spruchweisheiten

    1437

    Jeder fege vor seiner Türe, dann wird die ganze Straße sauber werden.

    Autor: Spruchweisheiten

    1436

    Man ist eigentlich nur durch Nachdenken unglücklich.

    Autor: Spruchweisheiten

    1435

    Neue Besen kehren gut, aber die alten kennen die Winkel besser.

    Autor: Spruchweisheiten

    1434

    Stets findet Überraschung statt da, wo man's nicht erwartet hat.

    Autor: Spruchweisheiten

    1433

    Wer will haben gute Ruh, der höre, seh' und schweig dazu.

    Autor: Spruchweisheiten

    1432

    Will Dummheit majestätisch treten in Erscheinung, tritt sie vor uns vermummt als öffentliche Meinung.

    Autor: Spruchweisheiten

    1431

    Der Faden sagt, es gehe ihn nichts an, er folge nur der Nadel.

    Autor: Spruchweisheiten

    1430

    Der Taugenichts bringt Feindschaft selbst zwischen den Ochsen und sein Futter.

    Autor: Spruchweisheiten

    1429

    Es streiten viel, nicht daß sie recht haben, aber daß sie recht kriegen.

    Autor: Spruchweisheiten

    1428

    Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt.

    Autor: Spruchweisheiten

    1427

    Alles in Liebe und Freundschaft - sagte der Bauer, als er die Kühe in Nachbars Klee trieb.

    Autor: Spruchweisheiten

    1426

    Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das.

    Autor: Spruchweisheiten

    1425

    O gib Fortuna, gerecht und weise, den Reichen Hunger, den Armen Speise.

    Autor: Spruchweisheiten

    1424

    Liegt der Hase im Pfeffer.

    Autor: Spruchweisheiten

    1423

    Dem Gauner schuldet jeder etwas.

    Autor: Spruchweisheiten

    1422

    Wer sich an's Recht hält, wird nie eine Kuh melken.

    Autor: Spruchweisheiten

    1421

    Rechtschaffenheit wird gepriesen und friert dabei.

    Autor: Spruchweisheiten

    1420

    Gemach in die Kohlen geblasen, so fährt dir kein Staub in die Nasen.

    Autor: Spruchweisheiten

    1419


    Daß Arm' und Reiche sind,
    das macht mir keine Pein,
    doch warum muß denn ich
    just grad der Arme sein.

     Autor: Spruchweisheiten

    1418

    Dankbarkeit gibt es so wenig wie grüne Ochsen.

     Autor: Spruchweisheiten

    1417

    Wer zu hoch hinaus will, stößt gewöhnlich oben an.

     Autor: Spruchweisheiten

    1416

    Die Rebellen von gestern sind allezeit die Despoten von heute

     Autor: Spruchweisheiten

    1415

    Leih Geld dar einem, der es nicht zurückzahlt, und er wird es dir noch übelnehmen.

     Autor: Spruchweisheiten

    1414

    Wollt ihr wissen, was ein Dukaten wert ist, sucht einen zu leihen.

     Autor: Spruchweisheiten

    1413

    Durch Schaden wird man klug, sagen die klugen Leute.
    Schaden litt ich genug, doch bin ich ein Tor noch heute.

     Autor: Spruchweisheiten

    1412

    Wer im Schaden schwimmt, der hat es gern, daß andere mit ihm baden.

     Autor: Spruchweisheiten

    1411


    Des Spruches Sinn ist völlig dem nur klar,
    der seine Wahrheit selber schon erfahren;
    doch ist es gut, sich einem Spruch, der wahr,
    der künftigen Erfahrung aufzusparen.

     Autor: Friedrich Güll

    1410

    Wer lügen will, muß ein gutes Gedächtnis haben.

     Autor: Spruchweisheiten

    1409

    Die Lüge bedarf gelehrter, die Wahrheit einfältiger Leute.

     Autor: Spruchweisheiten

    1408

    Wer die Wahrheit sagt, begeht keine Sünde, aber er verursacht Unannehmlichkeiten.

     Autor: Spruchweisheiten

    1407

    Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man schon tausendmal gehört hat, als eine Tatsache, die einem völlig neu ist.

     Autor: Spruchweisheiten

    1406

    Verzeihe liebreich, Irren ist der Menschen Los.

     Autor: Spruchweisheiten

    1405

    Man mästet das Schwein nicht um des Schweines willen.

     Autor: Spruchweisheiten

    1404

    Wer den Ruf des Frühaufstehers hat, kann getrost den gannzen Morgen im Bette bleiben.

     Autor: Spruchweisheiten

    1403

    Für die junge Maus ist die Katze ein schönes Tier.

     Autor: Spruchweisheiten

    1402

    Mancher sucht einen Pfennig und verbrennt dabei um drei Kreuzer Kerzen

     Autor: Spruchweisheiten

    1401

    Den hab ich das Laufen gelehrt, hat der Jäger gesagt, wie er den Hasen gefehlt hat.

     Autor: Spruchweisheiten

    1400

    Lange hält sich das Maultier einen Tritt für seinen Herrn in Reserve.

     Autor: Spruchweisheiten

    1399

    Wer es weit bringen will, muß seine Kunst vor den Augen der Leute üben.

     Autor: Spruchweisheiten

    1398

    Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt, doch klüger, wer zu geh'n weiß, wann es frommt.

     Autor: Spruchweisheiten

    1397


    Du hast das nicht, was andere haben,
    und andern mangeln deine Gaben;
    aus dieser Unvollkommenheit
    entspringet die Geselligkeit.

     Autor: Spruchweisheiten

    1396

    Setzet immer voraus, daß der Mensch im ganzen das Rechte will, im einzelnen nur rechnet mir niemals darauf.

     Autor: Spruchweisheiten

    1395

    Nur mit den Augen der anderen kann man seine Fehler gut sehen

     Autor: Chinesisches Spruchweisheit

    1394

    "Wir müssen nur die Worte wiederfinden … dann können wir alles retten!"

     Autor: Michael Ende
     Herkunft: Das Erbe der Narren, Elsbeth

    1393

    Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel

     Herkunft: http://de.wikiquote.org/wiki/Deutsche_Sprichwörter

    1392

    Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge

     Herkunft: http://www.partnerschaft-beziehung.de

    1391

    Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt schweben, kannst du nicht verhindern, wohl aber, dass sie sich bei dir einnisten.

     Autor: Chinesisches Sprichwort
     Herkunft: http://www.partnerschaft-beziehung.de

    1390

    Zuviel der Sorge tut nicht gut, macht bleich und dürr und dünnt das Blut. Ein Narr, der nicht will lassen schlendern, was er doch nicht vermag zu ändern.

     Autor: Sebastian Brant

    1389

    Zuerst verbraucht man seine Gesundheit um an Geld zu kommen; dann sein Geld, um die Gesundheit zurückzuholen.

     Autor: Robert Lembke

    1388

    Zu fürchten sind, die nicht sagen, was sie denken, und die nicht denken, was sie sagen.

     Autor: Paul Valéry

    1387

    Wir vergessen unsere Fehler leicht, wenn sie nur uns bekannt sind.

     Autor: La Rochefoucauld

    1386

    Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen; wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.

     Autor: Johann Wolfgang von Goethe

    1385

    Wie gut ginge es mir ohne all die Leute, die mir weismachen wollen, es ginge mir schlecht.

     Autor: Andre Gide

    1384

    Wer nicht liebt, Wein, Weib und Gesang, spart manchen Groschen sein Leben lang.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1383

    Wer leben will und sich wohl befinden, kümm're sich nicht um des Nachbars Sünden.

     Autor: Paul Heyse

    1382

    Wer ist weise? Der von jedem Menschen etwas lernen kann.

     Autor: Talmud

    1381

    Wer einen weiten Weg vor sich hat soll nicht laufen.

     Autor: Chinesische Spruchweisheit

    1380

    Wenn man alles gelesen und alles wieder vergessen hat - was dann übrigbleibt, das ist Bildung.

     Autor: Karl Larsson

    1379

    Wenn der Mensch zu seinem Leide von heute nicht immer auch sein Leid von gestern und morgen hinzurechnete, so wäre jedes Schicksal erträglich.

     Autor: Robert Hamerling

    1378

    Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht ist meistens Ehrlichkeit.

     Autor: Jean Cocteau

    1377

    Vielleicht gab es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere.

     Autor: Jean Paul Sartre

    1376

    Stimmung ist Schwelgen in Gefühlen die man nicht hat.

     Autor: Werner Ross

    1375

    Stark ist wer sich selbst beherrscht, reich, wer mit wenigem zufrieden ist.

     Autor: Talmud

    1374

    Sonderbar, daß es den Wölfen immer wieder gelingt, die Welt von der Gefährlichkeit der Schafe zu überzeugen.

     Autor: Austin O' Malley

    1373

    Prüfungen sind deshalb so scheußlich, weil der größte Trottel mehr fragen kann, als der klügste Mensch zu beantworten vermag.

     Autor: Charles Caleb Colton

    1372

    Nichts hilft besser gegen Schwielen wie zwei linke Hände.

     Autor: Werner Horand

    1371

    Mit dem Urteil nicht eile, hör' zuvor beide Teile.

     Autor: Spruchweisheit

    1370

    Manche Frauen sind wie ein Trampolin: sie helfen den Männern auf die Sprünge.

     Autor: Peter Frankenfeld

    1369

    Man muß die Menschen sehen lehren. Wer sieht sieht ein.

     Autor: Oskar Kokoschka

    1368

    Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten. Sie entspringt einem unbeugsamen Willen.

     Autor: Mahatma Ghandi

    1367

    Klatsch ist eine feste Verbindung zwischen zwei losen Zungen.

     Autor: Willy Reichert

    1366

    In jeder Ehe kommt einmal die Zeit, in der man andre Männer um ihre Schwerhörigkeit beneidet.

     Autor: August Strindberg

    1365

    In der Freundschaft und in der Liebe ist man oft glücklicher durch das, was man nicht weiß, als durch das, was man weiß.

     Autor: La Rochefoucauld

    1364

    In der Fremde hast du hundert Augen, zu Hause bist du blind.

     Autor: Spruchweisheit aus Rumänien

    1363

    In den Krieg zu ziehen, auf dem Meer zu fahren und zu heiraten soll man niemandem raten.

     Autor: Spanische Spruchweisheit

    1362

    Ich glaube an die Disziplin des Schweigens und könnte stundenlang darüber sprechen.

     Autor: George Bernard Shaw

    1361

    Gewohnheiten sind der Sieg der Zeit über den Willen.

     Autor: Michel de Montaigne

    1360

    Fortschritt bedeutet daß wir immer mehr wissen und immer weniger davon haben.

     Autor: Josef Meinrad

    1359

    Es wäre dumm, sich über die Außenwelt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.

     Autor: Marc Aurel

    1358

    Es kommen Fälle vor im Menschenleben, wo's Weisheit ist, nicht allzu weise sein.

     Autor: Friedrich Schiller

    1357

    Erzähle nicht, wie du warst, sondern zeige, wie du jetzt bist.

     Autor: Albanisches Sprichwort

    1356

    Erfahrungen zahlt man teuer, obwohl man sie gebraucht billiger haben könnte.

     Autor: Spruchweisheit aus Nordamerika

    1355

    Einen kritischen Freund an der Seite, kommt man immer schneller vom Fleck.

     Autor: Johann Wolgang von Goethe

    1354

    Eine Stunde konzentrierter Arbeit hilft mehr, deine Lebensfreude anzufachen, deine Schwermut zu überwinden und dein Schiff wieder flottzumachen, als ein Monat dumpfen Brütens.

     Autor: Benjamin Franklin

    1353

    Eine schöne Uhr zeigt die zeit an, eine schöne Frau lässt sie vergessen.

     Autor: Maurice Chevalier

    1352

    Eine schöne Frau gefällt den Augen, eine gute dem Herzen; die eine ist ein Kleinod, die andere ein Schatz.

     Autor: Napoleon Bonaparte

    1351

    Ein Mann glaubt nur das, was er sieht, riecht oder anfaßt. Eine Frau glaubt nur das, was sie empfindet.

     Autor: Jean Renoir

    1350

    Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet und manchen Jüngling irreleitet, ist, dass die Liebe eine Sache, die immer nur Vergnügen mache.

     Autor: Wilhelm Busch

    1349

    Ein gescheiter Mensch muß so gescheit sein, Leute anzustellen, die viel gescheiter sind als er.

     Autor: John F Kennedy

    1348

    Ein Flirt ohne tiefere Absicht ist ungefähr so sinnvoll wie ein Fahrplan ohne Eisenbahn.

     Autor: Marcello Mastroianni

    1347

    Durch den Tonfall kann man viel mehr zum Ausdruck bringen als mit den Worten selbst.

     Autor: Malcoim S. Forbes

    1346

    Die Vernünftigen halten bloß durch, die Leidenschaftlichen leben.

     Autor: Sebastian Chamfort

    1345

    Die Vergangenheit macht der Gegenwart Angst vor der Zukunft.

     Autor: Stefan Andres

    1344

    Die Natur hat uns einen Mund, aber zwei Ohren gegeben. Was darauf hindeutet, daß wir weniger sprechen und mehr hören sollen.

     Autor: Zeno

    1343

    Die Menschheit ist zum Werkzeug ihrer Werkzeuge geworden.

     Autor: Henry David Thoreau

    1342

    Die Kinderkrankheiten der Seele brechen erst bei den Erwachsenen aus.

     Autor: Hans Weigel

    1341

    Die beste Turnübung ist das rechtzeitige Aufstehen vom Eßtisch.

     Autor: Peter Pasetti

    1340

    Die Augen glauben sich selbst, die Ohren anderen Leuten.

     Autor: Spruchweisheit

    1339

    Die Alten ehre stets, du bleibst nicht ewig Kind. Sie waren, wie du bist, und du wirst sein, was sie sind.

     Autor: Spruchweisheit

    1338

    Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.

     Autor: Joachim Ringelnatz

    1337

    Der Mensch ist nicht ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.

     Autor: Benjamin Disraeli

    1336

    Der Mann ist so beschaffen, daß andern vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einen Frau erliegt.

     Autor: Honoré de Balzac

    1335

    Der Betrunkene sagt, der Nüchterne denkt.

     Autor: Flämische Spruchweisheit

    1334

    Denk an deine eigenen Fehler im ersten Teil der Nacht wenn du wach daliegst - an die Fehler eines anderen im zweiten Teil der Nacht wenn du schläfst.

     Autor: Chinesische Spruchweisheit

    1333

    Den Reichen entgeht auf dieser Welt vor allem das vergnügen, die letzte Rate zu zahlen.

     Autor: Peter Gall

    1332

    Das Wunderbare am Menschen ist, daß er wohl derselbe bleibt, aber nicht der gleiche.

     Autor: Wilhelm Raabe

    1331

    Das Leben Ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.

     Autor: Hippokrates

    1330

    Das Herz des Menschen ist nie so unbeugsam wie sein Geist.

     Autor: Alphonse de Lamartine

    1329

    Das gute Auskommen mit einem Menschen, ohne den man nicht auszukommen glaubt, verlangt Anpassungsfähigkeit und große Geduld.

     Autor: Spruchweisheit

    1328

    Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.

     Autor: Friedrich Ludwig Jahn

    1327

    Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

     Autor: Adolf Kolping

    1326

    Das edelste in der Liebe ist das Vertrauen zueinander.

     Autor: Julius Grosse

    1325

    Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.

     Autor: Chinesische Weisheit

    1324

    Auf dem Herzen steht, wie auf gewissen Medizinen: Vor Gebrauch schütteln.

     Autor: Rainer Maria Rilke

    1323

    Arbeit, die ewige Last, ohne die alle übrigen Lasten unerträglich würden.

     Autor: Klaus Mann

    1322

    Am lautesten schreit wer die Ruhe herstellen will.

     Autor: Marianowicz

    1321

    Alles, worauf die Liebe wartet, ist die Gelegenheit.

     Autor: Miguel de Cervantes

    1320

    Das Problem ist manchmal nur das Problem

     Autor: Quelle mir n.b.

    1319

    Wir müssen uns daran erinnern, dass das, was wir beobachten, nicht die Natur selbst ist, sondern Natur, die unserer Art der Fragestellung ausgesetzt ist.

     Autor: Physiker, Werner Heisenberg

    1318

    Erika feuert nur untreue Fakire.

     Herkunft: Satzpalindrom

    1317

    Glücklichsein ist ein Geburtsrecht des Menschen

     Herkunft: Teebeutel

    1316

    Zufrieden sein ist große Kunst, zufrieden scheinen, großer Dunst, zufrieden werden, großes Glück, zufrieden bleiben, Meisterstück.

     Autor: Berliner Redensart

    1315

    Werde, was du noch nicht bist, bleibe, was du jetzt schon bist; in diesem Bleiben und diesem Werden liegt alles Schöne hier auf Erden.

     Autor: Franz Grillparzer

    1314

    Das sind die Starken:
    die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere fröhlich machen.

     Autor: Franz Grillparzer

    1313

    Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.

     Autor: Ralph Waldo Emerson

    1312

    Die Lebenslust hat nicht den Grund im bloßen Sein, im steten Werden liegt des Lebens Reiz allein.

     Autor: Friedrich Wilhelm Güll

    1311

    Nur Freundschaft ist dein Herz, nur Liebe sei dein Verbinder; dein Wünschen sei Genuß, dein Leben sei Empfinden.

     Autor: Deutsches Sprichwort

    1310

    Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen, sich soviel Licht ins Herz tragen, daß, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.

     Autor: Johann Wolfgang von Goethe

    1309

    Großes kann nur von einem Großen geschaffen werden, und der tut es ohne Anstrengung.

     Autor: John Ruskin

    1308

    Zufriedenheit mit seiner Lage ist der größte und sicherste Reichtum.

     Autor: Cicero

    1307

    Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen. Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe. Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

     Autor: Lao-tse

    1306

    Der ist beglückt, der sein darf, was er ist

     Autor: Friedrich von Hagedorn

    1305

    Der Erde köstlichster Gewinn ist ein frohes Herz und reiner Sinn

     Autor: Johann Gottfried Seume

    1304

    Wer heute mit Gewalt nicht sehen will
    hat sein Recht morgen verloren.

     Autor: Werbung von für Polizei

    1303


    Das glaube mir - so sagte er -
    Die Welt ist mir zuwieder,
    Und wenn die Grübelei nicht wär´,
    So schöß ich mich darnieder.

    Was aber wird nach diesem Knall
    Sich späterhin begeben?
    Warum ist mir mein Todesfall
    So eklig wie mein Leben?

    Mir wäre doch, potzsapperlot,
    Der ganze Spaß verdorben,
    Wenn man am Ende gar nicht tot,
    Nachdem daß man gestorben.

     Autor: Wilhem Busch


    1302

    Glück ist das Talent zum Schicksal

     Autor: Quelle mir n.b.

    1301

    Menschen werden geduldet und das Geld geschätzt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1300

    "Hyperion!" Begann sie wieder "Du hast Gewalt über dich; ich weiß es. Sage deinem Herzen, daß man vergebens den Frieden außer sich suche, wenn man ihn nicht sich selbst gibt. Ich habe diese Worte immer so hoch geachtet. Es sind Worte meines Vaters, eine Frucht seiner Leiden, wie er sagt. Gib ihn dir, diesen Frieden, und sei fröhlich!"

     Autor: Hölderlin
     Herkunft: Thalia-Fragment

    1299

    "Die Wüste wächst..."

     Autor: Nietzsche

    1298


    Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste,
    Hohe Jugend versteht, wer in die Welt geblickt,
    Und es neigen die Weisen
    Oft am Ende zu Schönem sich.

     Autor: Hölderlin

    1297

    Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.

     Autor: Konfuzius

    1296

    "Wenn ich dir vor allen Leuten die Hosen ausziehe, wird das kaum guttun."

     Autor: Nikolai Gogol

    1295

    Das Gegenteil von Narzißmus ist Objektivität; damit ist die Fähigkeit gemeint, Menschen und Dinge so zu sehen, wie sie sind, also objektiv, und in der Lage zu sein, dieses objektive Bild von einem Bild zu trennen, das durch die eigenen Wünsche und Ängste zustande kommt. Sämtliche Formen von Psychosen weisen die Unfähigkeit zur Objektivität in einem extremen Maß auf.

     Autor: Erich Fromm
     Herkunft: Die Kunst des Liebens

    1294

    Ein Buch lesen, heißt für den guten Leser: eines fremden Menschen Wesen und Denkart kennen zu lernen, ihn zu verstehen suchen, ihn womöglich zum Freund zu gewinnen.

     Autor: Hermann Hesse
     Herkunft: Lektüre für Minuten

    1293

    Es ist mit dem Lesen wie mit jedem anderen Genuß: er wird desto tiefer und nachhaltiger; je inniger und liebevoller wir uns ihm hingeben.

     Autor: Hermann Hesse
     Herkunft: Lektüre für Minuten

    1292


    "Aber die Liebe bringt in gewissen Jahren dem Geschäftsmann erst die wahren Gefahren."
    "Aber die Liebe verführt die armen Frauen, immer blond zu bleiben, nie zu ergrauen."
    (unterbliebene Grabinschriften)

     Autor: Heinrich Mann
     Herkunft: Eine Liebesgeschichte

    1291

    Einstein dagegen wurde gesagt, dass Algebra eine Jagd auf ein Wesen, genannt X sein würde. Und wenn man es einfing, müsse es seinen tatsächlichen Namen verraten.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1290

    Ein männlicher Briefmark erlebte
    Was schönes bevor er klebte. 
    (...)
    Das ist die Tragik des Lebens!

     Autor: Ringelnatz

    1289

    Die Aussage ist das Resultat, nicht das Ziel.

     Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990

    1288

    "Wär' sie ein andermal gestorben! Es wäre wohl einmal die Zeit gekommen zu solcher Botschaft!"

     Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616, Übersetzung: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
     Herkunft: Macbeth

    1287

    Infantile Liebe folgt dem Prinzip: Ich liebe, weil ich geliebt werde. Reife Liebe folgt dem Prinzip: Ich werde geliebt, weil ich liebe. Unreife Liebe sagt: Ich liebe dich, weil ich dich brauche. Reife Liebe sagt: Ich brauche dich, weil ich dich liebe.

     Autor: Erich Fromm
     Herkunft: Die Kunst des Liebens

    1286


    Freude, schöner Götterfunken,
    Tochter aus Elysium,
    Wir betreten feuertrunken,
    Himmlische, dein Heiligtum.
    Deine Zauber binden wieder,
    Was die Mode streng geteilt,
    Alle Menschen werden Brüder,
    Wo dein sanfter Flügel weilt.
     Seid umschlungen, Millionen!
     Diesen Kuss der ganzen Welt!
     Brüder - überm Sternenzelt
     Muss ein lieber Vater wohnen.
    (…)

     Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
     Herkunft: An die Freude

    1285

    Irgendwohin, sie wissen nichts über ihre Zukunft, es sind Gespenster, wie man sie allenthalben sehen kann.

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991

    1284

    Stil ist die Perspektive, aus der die Wirklichkeit betrachtet wird.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1283

    Die ganze Kunst besteht darin, undruchlässige Masken zu erfinden und - zu schweigen. Schweigen ist heilig. Was man einmal erzählt hat, ehe es auf dem Papier stand ist verloren.

     Autor: August Strindberg, schwedischer Dichter, 1849-1912

    1282

    Wer etwas gelebt hat, kann etwas erzählen, wer etwas zu erzählen hat, ist Schriftsteller!

     Autor: August Strindberg, schwedischer Dichter, 1849-1912

    1281

    „Eine Vorlesung ist jener Vorgang, bei dem die Notizen, des Lehrers zu Notizen des Schülers werden, ohne dass sie den Geist der beiden passieren mussten.“

     Autor: Mortimer J. Adler

    1280

    Selbst sein Schweigen enthielt Sprachfehler.

     Autor: Stanislaw J. Lec

    1279

    Vorsicht, Falle! Je vertrauter wir mit einer Sache sind, desto sicherer sind wir, alles Wesentliche bereits zu wissen, und desto überflüssiger erscheint es uns daher, noch Zeit und Energie für Analysen aufzuwenden.Leider spielt uns dabei unser Gehirn einen Streich: In der Regel wissen wir tatsächlich viel über das fragliche Problem, aber längst nicht alles. Unser Gehirn ist aber so konstruiert, dass es aus unvollständigen Daten ein vollständiges Bild erzeugt. Diese Eigenschaft hat im täglichen Leben viele Vorteile, aber sie macht es uns sehr schwer zu erkennen, wann wir unvollständige Informationen haben.

     Herkunft: http://www.umsetzungsberatung.de

    1278

    Wahrheit liegt dann vor, wenn eine Aussage mit der Realität übereinstimmt. Gewissheit hingegen ist ein psychischer Zustand, nämlich die Unfähigkeit, eine Einschätzung noch zu bezweifeln.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1277

    Das Schicksal trägt, wer die unbezwingbare Gewalt der Notwendigkeit einzusehen gelernt hat.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1276

    Feuerwehr ist eine Organisation, die mit Wasser ruiniert, was die Flammen verschont haben.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1275

    Weil sie den Maler nicht finden konnten, haben sie das Bild aufgehängt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1274

    Um sechs Uhr früh hat das Leben nur eine Vergangenheit.

     Herkunft: Trappolo

    1273

    Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, der hat ein Vermögen.

     Autor: Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987

    1272

    Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.

     Autor: Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987

    1271

    Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden.

     Autor: Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987

    1270

    Was sind das für Zeiten, wo das Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

    1269

    "Man kann auch eitel sein auf seine Bescheidenheit."

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
     Herkunft: Tagebuch

    1268

    Denn wenn ein Blinder nicht allen glaubt, muß er an allem zweifeln.

     Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
     Herkunft: Der Blinde

    1267

    „Gebt acht, hütet euch vor jeder Art der Habgier."

     Herkunft: Bibel

    1266

    Beamte sind die Träger des Staates. Träger geht’s gar nicht.

     Herkunft: Beamtenwitz

    1265

    Wenn die Maus satt ist, ist das Mehl bitter.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1264

    Mut hat etwas mit der Fehleinschätzung des Risikos zu tun.

     Autor: Dieter Hallervorden, dt. Komiker u. Kabarettist, *1935
     Herkunft: TV Kerner

    1263

    Das Gegenteil von etwas gut machen, ist es es gut zu meinen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1262

    "Sie erwarten von mir, daß ich Ihnen sage: Was ist Kunst?" Wenn ich es wüßte, würde ich es für mich behalten.

     Autor: Pablo Picasso, spanischer Maler, *1881 †1973

    1261

    / Der Franz-os ich, ein Mißgeschick, / bin aus Paris bei Oisebrück, / bald merkt mein Hals am langen Strick: / mein Hintern bricht mir das Genick. /

     Autor: François Villon, *1431 †1463
     Herkunft: Vierzeiler

    1260

    Du hast zu viele Antworten auf Fragen, du mußt mal anfangen Fragen zu stellen.

     Herkunft: franz. Filmkomödie "Meeresfrüchte" (Originaltitel: "Crustacés et Coquillages", 2005)

    1259

    Armer Mann und reicher Mann standen da und sah'n sich an. Und der Arme sagte bleich: "Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich."

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

    1258

    Unzufriedenheit mit sich selbst bildet ein Grundelement jedes echten Talents.

     Autor: Anton Tschechow, russ. Schriftsteller *1860 †1904

    1257

    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.

     Autor: Anton Tschechow, russ. Schriftsteller *1860 †1904

    1256

    Die Universität entwickelt alle Gaben des Menschen, unter anderem die Dummheit.

     Autor: Anton Tschechow, russ. Schriftsteller *1860 †1904

    1255

    Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten.

     Autor: Anton Tschechow, russ. Schriftsteller *1860 †1904

    1254

    Bei der Brautwerbung ist der Mann solange hinter einer Frau her, bis sie ihn hat.

     Autor: Jacques Tati

    1253

    Es gibt drei Arten von Frauen: die schönen, die intelligenten und die Mehrheit.

     Autor: Rainer Werner Fassbinder

    1252

    Der gute Ruf einer Frau beruht auf dem Schweigen mehrerer Männer.

     Autor: Maurice Chevalier

    1251

    Der Unterschied zwischen Psychiater und Patient: der eine hat den Schlüssel.

     Autor: B. Schleppey

    1250

    Das ideale Geschenk fürs Beamtenbüro: ein Bewegungsmelder!

     Autor: Quelle mir n.b.
     Herkunft: http://www.witze.net/de/01/witze.html

    1249

    In der heutigen Zeit glauben nur noch Sekretärinnen an die Liebe und Komödienschreiber an die Welt.

     Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
     Herkunft: Wutausbrüche (Bd.24)

    1248

    Nichts kann rückgängig gemacht werden, was einmal gedacht wurde.

     Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
     Herkunft: Die Physiker

    1247

    Die Worte fliegen auf, der Sinn hat keine Schwingen: Wort ohne Sinn kann nicht zum Himmel dringen.

     Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
     Herkunft: Hamlet (König Claudius)

    1246

    Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.

     Herkunft: http://de.wikiquote.org/wiki/Laotse

    1245

    Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom; sobald man aufhört, treibt man zurück.

     Herkunft: http://de.wikiquote.org/wiki/Laotse

    1244

    Je mehr scharfe Waffen im Volk, umso wirrer der Staat.

     Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.
     Herkunft: Dao-de-dsching

    1243

    Ein Land regiert man nach Regel und Maß, Krieg führt man ohne Regel mit List.

     Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.
     Herkunft: Dao-de-dsching

    1242

    Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk.

     Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.
     Herkunft: Dao-de-dsching

    1241

    Wir könnten Menschen sein, einst waren wir schon Kinder.

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
     Herkunft: Bin oder die Reise nach Peking

    1240

    Räder, die quietschen, bekommen das meiste Fett.

     Herkunft: Aus den USA

    1239

    Worte, die von Herzen kommen, gehen zu Herzen.

     Herkunft: Aus Israel

    1238

    Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    1237

    Die Autorität des Lehrers schadet oft denen, die lernen wollen.

     Autor: Cicero

    1236

    Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.

     Autor: G. Chr. Lichtenberg, dt. Aphoristiker, *1742 †1799

    1235

    Mitten im Wasser dürstet der Narr.

     Herkunft: Aus Abessinien

    1234

    Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    1233

    Schulet Kinder durch Kinder!

     Autor: Jean Paul

    1232

    "Um beliebt zu sein, muss man nett sein; jeden Tag. Um gehasst zu werden, muss man gar nichts tun."

     Herkunft: Homer Simpson

    1231

    Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen.

     Autor: Igor Strawinsky

    1230

    Gerade bei Kleinigkeiten, bei welchen der Mensch sich nicht zusammennimmt, zeigt er seinen Charakter.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    1229

    "Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hektik. Denke daran: Frieden findest Du in der Stille. (…)"

     Autor: http://www.kombu.de/desid-dt.htm
     Herkunft: Desiderata

    1228

    Du hast, unter dem Deckmantel der Erziehung ein Verbrechen an mir begangen.

     Autor: Walter Hasenclever, dt.Schriftsteller, *1890 †1940
     Herkunft: Der Sohn

    1227

    Ja, ich komme! Es muß doch ein Wesen sein auf der Welt, durch das sich zum erstenmal deine Seele ergießt. Ein Wesen, das dich beschützt, das dich begleitet zum Licht.

     Autor: Walter Hasenclever, dt.Schriftsteller, *1890 †1940
     Herkunft: Der Sohn

    1226

    "Wenn mein Geschäft legal wäre, würde ich für die Abschreibung meines Körpers einen erheblichen Prozentsatz abziehen."

     Autor: Xaviera Hollander

    1225

    "Wenn der Mensch der Körper wäre, so gäbe es keine andere Moral als die Hygiene."

     Autor: Théodore Jouffroy

    1224

    Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Traurigkeit am meisten Schaden für den Leib.

     Autor: Thomas von Aquin

    1223

    Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.

     Autor: Joseph Addison

    1222

    Keine andere Tätigkeit kann so viel Spannung und Aggressivität abbauen wie die in Körperbewegung umgesetzte Musik.

     Autor: Gerhard Szczesny

    1221

    Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.

     Autor: Wilhelm von Humboldt

    1220

    Ist es fair, dass das Gehirn darüber entscheidet, welche Körperteile am wichtigsten sind?

     Autor: Gregor Brand

    1219

    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.

     Autor: Christian Morgenstern

    1218

    Hat mal behauptet, wer die Ideale seiner Jugend verrät, wird mit vorzeitiges Altern bestraft.

     Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

    1217

    Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.

     Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

    1216

    In der Fremde hört man mehr zu als zu Hause.

     Herkunft: Aus Tansania

    1215

    Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.

     Herkunft: Aus China

    1214

    Die Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.

     Autor: Enst Bloch

    1213

    Es ist leichter zu wissen, wie man etwas tun soll, als es zu tun.

     Herkunft: Aus China

    1212

    Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund der Einsamkeit.

     Autor: Antoine de Saint Exupéry

    1211

    Ein Realist ist ein Mann, der den richtigen Abstand zu seinen Idealen hat.

     Autor: Truman Capote

    1210

    Mache einen Umweg, wenn du es eilig hast.

     Herkunft: Aus Japan

    1209

    Missverständnisse sind die häufigste Form menschlicher Kommunikation.

     Autor: Peter Benary

    1208

    Nur klugtätige Menschen, die ihre Kräfte kennen und sie mit Maß und Geschicklichkeit benutzen, werden es im Weltwesen weit bringen.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    1207

    Ein großer Mensch benutzt Tongeschirr so als wäre es Silber. Nicht weniger groß ist, wer Silber so benutzt, als sei es Tongeschirr.

     Autor: Seneca

    1206

    Mancher ist von Antworten so fasziniert, dass er die Fragen dazu erfindet.

     Autor: Samuel Beckett

    1205

    Neue Leute dürfen nicht Bäume ausreißen, nur um zu sehen, ob die Wurzeln noch dran sind.

     Autor: Henry Kissinger

    1204

    Jedes Regime geht an der Übertreibung seiner eigenen Grundsätze zugrunde.

     Autor: G. de Reynold

    1203

    Unsere Zeit ist so aufregend, dass man die Menschen eigentlich nur mehr durch Langeweile schockieren kann.

     Autor: Samuel Beckett

    1202

    Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

     Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960

    1201

    / 1 - Du sollt keine anderen Götter haben neben mir. / 2 - Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen. / 3 - Du sollst den Feiertag heiligen. / 4 - Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. / 5 - Du sollst nicht töten. / 6 - Du sollst nicht ehebrechen. / 7 - Du sollst nicht stehlen. / 8 - Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. / 9 - Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. / 10 - Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib. /

     Autor: Zehn Gebote
     Herkunft: http://www.mdr.de/kultur/647735-hintergrund-661112.html

    1200

    Schimpf nicht auf den Spiegel, wenn du in eine Fratze blickst.

     Autor: Sprichwort
     Herkunft: "Der Revisor" (N. Gogol)

    1200

    Schimpf nicht auf den Spiegel, wenn du in eine Fratze blickst.

    Autor: Sprichwort
    Herkunft: "Der Revisor" (N. Gogol)

    1199

    Wer sich selbst kommentiert, geht unter sein Niveau.

    Autor: Ernst Jüngers

    1198

    Du bist Buddhist / Gerd aß Erdgas

     Herkunft: kurze Schüttelreime

    1197

    "Lass uns langsam machen - wir haben wenig Zeit"

     Autor: Quelle mir n.b.

    1196

    Ich werde mein Scherflein (Scheidemünze, Münze mit geringem Wert) dazu beitragen.

     Herkunft: dt. Sprachschatz

    1195

    Die werden sehen, denen von Ihm noch nichts verkündet ward, und die verstehen, die noch nichts vernommen haben.

     Herkunft: Römerbrief, Kapitel 15, Zeile 21

    1194

    In jedem Dorf gibt es eine Fackel, den Lehrer, und jemanden, der dieses Licht löscht, den Pfarrer

     Autor: Victor Hugo

    1193

    Der Zweck der Unterhaltung ist die Erholung.

     Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

    1192

    "Sie [man spricht zu "Hackern"] kommen doch alle an die ["verbotenen"] Seiten ran, das ist mir doch klar. Also wieso regen sie sich denn auf?"

     Autor: Jürgen Büssow Regierungspräsident (Düsseldorf) am 06.04.02 auf einer Demonstration des CCC

    1191

    Teile dein Wissen. Das ist ein Weg, Unsterblichkeit zu erlangen.

     Autor: Dalai Lama

    1190

    I am chaos. I am the substance from which your artists and scientists build rhythms. I am the spirit with which your children and clowns laugh in happy anarchy. I am chaos. I am alive, and tell you that you are free.

     Herkunft: Eris, Goddess Of Chaos, Discord & Confusion

    1189

    Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.

     Autor: Heinz von Foerster

    1188

    Es nützt der Freiheit nichts, dass wir sie abschaffen, um sie zu schützen.

     Autor: Wolfgang Thierse

    1187

    Kabelsalat ist gesund

     Autor: Chaos Computer Club e.V.
     Herkunft: http://www.ccc.de

    1186

    "Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr."

     Autor: Marie Curie

    1185

    Die, die grundlegende Freiheiten aufgeben, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu bekommen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.

     Autor: Benjamin Franklin

    1184

    Computer sind nutzlos. Sie geben uns nur Antworten.

     Autor: Pablo Picasso, spanischer Maler, *1881 †1973

    1183

    "Ich fresse alles Erreichbare hinein und lese unheimlich. Ich verdaue beim Militär."

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
     Herkunft: Biographie

    1182

    Solange Du dem andern sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist Du noch weit ab, vom Weg der Weisheit.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1181

    Die größte Gefahr für unser Geschäft ist, daß ein Tüftler irgendetwas erfindet, was die Regeln in unserer Branche vollkommen verändert, genauso, wie Michael und ich es getan haben.

     Autor: Bill Gates, Microsoft

    1180

    Mädchen; Mann, ersetze d durch r

     Autor: Quelle mir n.b.

    1179

    Kopf oder Zahl

     Herkunft: http://www.dietotenhosen.de

    1178

    Aber dann gibt´s den Augenblick gar nicht, sondern nur Vergangenheit und Zukunft?

     Autor: Michael Ende
     Herkunft: MOMO

    1177

    Wie viele Blondinenwitze gibt es? Zwei oder drei, der Rest ist wirklich nicht erfunden!!!

     Autor: Quelle mir n.b.

    1176

    Werbung, ist die Kunst auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1175

    Wir glauben Erfahrung zu machen, aber die Erfahrung macht uns.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1174

    "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral."

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
     Herkunft: Die Dreigroschenoper

    1173

    Alle Sinne, Gedanken, Gefühle und Bewegungen fokussieren sich in dem Moment der tiefen Konzentration auf den wesentlichen Punkt. Man befindet sich in der Gegenwart. "Mehr als alles andere ist Konzentration und Aufmerksamkeit ein Akt des sich Verbindens. So schenkt Konzentration und Aufmerksamkeit auch immer Heilung. Was in tiefer Konzentration geheilt wird, ist der Schmerz, der jedem Schmerz zugrunde liegt: der Schmerz darüber, dass wir alle, so wie Rilke es ausdrückt, "unaussprechlich alleine sind."

     Autor: Julia Cameron

    1172

    Das Proletariat ist diejenige Klasse der Gesellschaft, welche ihren Lebensunterhalt einzig und allein aus dem Verkauf ihrer Arbeit und nicht aus dem Profit irgendeines Kapitals zieht, deren Wohl und Wehe, deren Leben und Tod, deren ganze Existenz von der Nachfrage nach Arbeit, also von dem Wechsel der guten und schlechten Geschäftszeiten, von den Schwankungen einer zügellosen Konkurrenz abhängt. Das Proletariat oder die Klasse der Proletarier ist mit einem Worte die arbeitende Klasse des 19. Jahrhunderts.

     Autor: Friedrich Engels, *1820 †1895
     Herkunft: Grundzüge des Kommunismus

    1171

    Der Kommunsimus ist die Lehre von den Bedingungen der Befreiung des Proletariats.

     Autor: Friedrich Engels, *1820 †1895
     Herkunft: Grundzüge des Kommunismus

    1170

    "Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert!"

     Autor: Definition John A. Wheelers

    1169

    Wo liegt Deutschlands größter Golfplatz? Bei VW in Wolfsburg!

     Autor: Quelle mir n.b.

    1168

    Was ergibt drei mal sieben? Feinen Sand

     Autor: Quelle mir n.b.

    1167

    Die Druckerpresse ist die Kelter der Gedanken.

     Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

    1166

    Warum müssen die Ostfriesen so lange auf ihre Fotos warten? Weil sie ihre Filme immer in die Entwicklungsländer schicken.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1165

    Der Techniker als letzte Ausgabe des weissen Missionars, Industrialisierung als letztes Evangelium einer sterbenden Rasse, Lebensstandard als Ersatz für Lebenssinn.

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
     Herkunft: Homo Faber

    1164

    "Diese Gesellschaft dämmert dahin und scheint sich über nichts mehr aufzuregen."

     Autor: Hans Werner Sinn (Präsident Wirtschaftsforschungsinstituts)

    1163

    Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen.

     Autor: Hermann Hesse,dt.Dichter *1877 †1962

    1162

    "Arbeit ist die Miete, die man für seinen Platz im Leben bezahlen muss."

     Autor: Queen Mum, 1900-2002

    1161

    "Things are not the way they used to be. One and all 've got to face reality"

     Autor: Bob Marley, 1977

    1160

    "Bloß weil daheim nichts ist, darf die Universität nicht als Wärmestube missbraucht werden."

     Herkunft: Wissenschaftsminister Thomas Goppel zur Erhebung von Studiengebühren

    1159

    "Großvater wozu leben eigentlich die Menschen?" ... Die Menschen? Ei, die leben um des Tüchtigsten willen! ... Jeder denkt, er sei für sich selbst auf der Welt, und nun stellt sich´s heraus, dass er für jenen da ist... für den Tüchtigsten!

     Autor: Maxim Gorki
     Herkunft: Nachtasyl

    1158

    Wenn man die Menschen nach der Arbeit schätzen sollte... dann wär´ja ein Pferd besser als jeder Mensch... das zieht den Wagen und hält das Maul dazu!

     Autor: Maxim Gorki
     Herkunft: Nachtasyl

    1157

    Ehre und Gewissen sind nur für die Reichen nötig, ja!

     Autor: Maxim Gorki
     Herkunft: Nachtasyl

    1156

    Kann man Herzensgüte überhaupt mit Geld bezahlen? Herzenzgüte steht höher als alle Schätze der Welt. Na, und deine Schuld - ist eben eine Schuld. Die mußt du einfach begleichen.

     Autor: Maxim Gorki
     Herkunft: Nachtasyl

    1155

    Ich will im Schlaf sterben wie mein Opa. Nicht heulend und schreiend wie sein Beifahrer!

     Herkunft: Signature im Forum

    1154

    Eifersucht ist die Angst vor dem Vergleich.

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991

    1153

    "Der Beste muss zuweilen lügen. Mitunter tut er's mit Vergnügen"

     Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

    1152

    Sagt der Pessimist: "Schlimmer geht´s nimmer", sagt der Optimist: "Doch!"

     Autor: Quelle mir n.b.

    1151

    Ein Faux-pas (französisch für "Fehltritt") ist die Verletzung von allgemein bekannten und akzeptierten, jedoch nicht schriftlich festgelegten sozialen Verhaltensregeln.

     Herkunft: http://de.wikipedia.org

    1150

    Die Ehe ist die Hauptursache aller Scheidungen.

     Herkunft: Kalenderweisheit

    1149

    Dank - Eine feine Seele bedrückt es, sich jemanden zum Dank verpflichtet zu wissen; eine grobe, sich jemandem.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
     Herkunft: Menschliches, Allzumenschliche

    1148

    Gottliebchen, du krächzt ja, daß sich die Steine Ohren wünschen, um sie sich nur zustopfen zu können!

     Autor: Chr. D. Grabbe
     Herkunft: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

    1147

    Da stritten sich Mann und Frau, wer von ihnen das Sagen habe. Der Mann behauptete: Ich bin der Kopf und entscheide. Und die Frau erwiderte: Ich bin nur der Hals, aber ich bewege dich, wohin ich will ..

     Herkunft: Parabel aus dem Fernen Osten

    1146

    "Lach dir einen Ast, setz dich drauf und schwebe. Vergesse alle Last und lebe, lebe, lebe!"

     Autor: Quelle mir n.b.

    1145

    Keine Zukunft vermag gutzumachen, was Du in der Vergangenheit versäumst.

     Autor: Albert Schweitzer, dt.Arzt, Philosoph *1875 †1965

    1144

    Für Kopfmenschen ist der Nabel weit entfernt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1143

    Du kleiner Stricher! (Name für den Computer)

     Autor: Quelle mir n.b.

    1142

    Gelassenheit gewinnt man nur in der Besinnung auf das Wesentliche.

     Autor: Georg Moser

    1141

    Es ist sehr schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.

     Autor: Nicolas Chamfort

    1140

    Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.

     Autor: Michel de Montaigne

    1139

    Man sollte dem anderen die Wahrheit hinhalten, daß er wie in einen warmen Mantel hineinschlüpfen kann und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen

     Autor: Quelle mir n.b.

    1138

    Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch die Vernachlässigung kleiner Dinge.

     Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

    1137

    Es ist besser, ein kleines Licht zu entzünden, als über große Dunkelheit zu klagen.

     Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

    1136

    Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.

     Autor: Plaututs

    1135

    Strebe nach Ruhe, aber durch Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.

     Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805

    1134

    Humor ist die Fähigkeit, im Leben mit Gegenwind zu segeln.

     Autor: Günther Pfitzmann

    1133

    Wer für den Augenblick lebt, sollte das Leben für keinen Augenblick vergessen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1132

    Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.

     Autor: Christian Morgenstern

    1131

    Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg, andere zu beeinflussen - es ist der einzige.

     Autor: Albert Schweitzer, dt.Arzt, Philosoph *1875 †1965

    1130

    Man muß glücklich sein, um glücklich zu machen. Und man muß glücklich machen, um glücklich zu bleiben.

     Autor: Maurice Maeterlink

    1129

    Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen, immer klarer.

     Autor: Karl Julius Weber

    1128

    Wer eine Not erblickt und wartet, bis er um Hilfe gebeten wird, ist ebenso schlecht, als ob er sie verweigert hätte!

     Autor: Dante Alihieri

    1127

    Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.

     Autor: B. Breuel

    1126

    Das Glück kommt zu denen, die lachen.

     Herkunft: Japanische Weisheit

    1125

    Die Zukunft hat viele Namen: für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.

     Autor: Victor Hugo

    1124

    Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden.

     Autor: Marlon Brando

    1123

    Ein Augenblick der Geduld kann vor grossem Unheil bewahren. Ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.

     Herkunft: chinesische Weisheit

    1122

    Ich sehe das Neue nahen, es ist ..... das Alte.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

    1121

    Sorge dafür, das zu haben, was du liebst, oder du wirst gezwungen werden, das zu lieben, was du hast.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    1120

    Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.

     Autor: Soren Kierkegaard

    1119

    Seine Freude in der Freude des anderen finden können: das ist das Geheimnis des Glücks.

     Autor: Georges Bernanos

    1118

    Die Menschen fangen erst mit Fehlern an, bevor sie sich bessern können.

     Herkunft: Chin. Sprichwort

    1117

    Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    1116

    Trenne Dich nicht von Deinen Illusionen, wenn sie verschwunden sind, wirst Du weiter existieren, aber aufhören zu leben.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    1115

    Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: wo kämen wir hin; und niemand ginge um einmal nachzuschauen, wohin man käme, wenn man ginge...

     Autor: Kurt Marti

    1114

    Je stiller Du bist, desto mehr kannst Du hören.

     Herkunft: Chinesische Weisheit

    1113

    Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    1112

    Es ist ein Gesetz im Leben: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich dafür eine andere.

     Autor: Andre Gide

    1111

    Man kann dir den Weg weisen, gehen musst du ihn selbst.

     Autor: Bruce Lee

    1110

    Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde.

     Autor: Henry Louis Mencken

    1109

    Die Stille ernährt, der Lärm verbraucht.

     Autor: Reinhold Schneider

    1108

    Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1107

    Ohne Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar.

     Autor: Quelle mir n.b.

    1106

    Wege entstehen dadurch, daß man sie geht.

     Autor: Franz Kafka, österr. Schriftsteller, *1883 †1924

    1105

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

     Autor: A. de Saint-Exupéry

    1104

    Um an die Quelle zu kommen, muß man gegen den Strom schwimmen.

     Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

    1103

    Je reicher man an Urteilen ist, desto ärmer wird man an Vorurteilen.

     Autor: Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller, 1891-1980

    1102

    Whether you think that you can, or that you can't, you are usually right.

     Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

    1101

    Thinking is the hardest work there is.

     Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

    1100

    Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.

     Autor: Ödön von Horvath, österr. Dramatiker u. Erzähler, 1901-1938

    1099

    Sein Gewissen war rein, er benutzte es nie.

     Autor: S. J. Lec, poln. Satiriker, 1909-1966

    1098

    Gib einem Hungernden einen Fisch, so wird er einen Tag lang satt. Lehre ihn fischen, und er wird nie mehr hungern.

     Herkunft: Chinesisches Sprichwort

    1097

    Der Historiker ist ein Reporter, der überall dort nicht dabei war, wo etwas passiert ist.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    1096

    Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.

     Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

    1095

    Früher war die Naturwissenschaft ein Mittel zur Abwendung von Naturkatastrophen. Heute zur Anwendung.

     Autor: Jeanine Luczak, schweizer. Literaturwissenschaftlerin u. Aphoristikerin, 1938-

    1094

    Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst.

     Autor: Carl Gustav Jung, schweizer. Psychiater, 1875-1961

    1093

    Wenn du recht betrübt bist, daß du meinst, kein Mensch auf der Welt könne dich trösten, so tue jemandem etwas Gutes, gleich wird es besser sein.

     Autor: Peter Rosegger, österr. Schriftsteller, 1843-1918

    1092

    Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

    1091

    Verurteile niemanden, bevor du nicht in seiner Lage warst.

     Herkunft: Talmud

    1090

    Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.

     Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

    1089

    Frauen, die wenig Reize haben, neigen besonders zur Tugendhaftigkeit.

     Autor: Pablo Picasso, spanischer Maler, *1881 †1973

    1088

    Wenn man einem Menschen vertrauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht vertrauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.

     Autor: Jean Paul Getty, amerik. Ölmilliardär, 1892-1976

    1087

    Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

     Autor: Jules Renard, französischer Schriftsteller, 1864-1910

    1086

    Die Gefährdung der heutigen Menschheit entspringt nicht so sehr ihrer Macht, physikalische Vorgänge zu beherrschen, als ihrer Ohnmacht, das soziale Geschehen vernünftig zu lenken.

     Autor: Konrad Lorenz, österreichischer Verhaltensforscher u. Nobelpreisträger, 1903-1989

    1085

    Nur wenige Führungskräfte sehen ein, daß sie letztendlich nur eine Person führen müssen. Diese Person sind sie selbst.

     Autor: Peter F. Drucker, amerikan. Managementprofessor

    1084

    Wer in der Liebe Wunder erwartet, vergisst, dass der das Grösste schon hat.

     Autor: Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924

    1083

    Jeder Säugling sollte sich so früh und so gründlich wie möglich mit einem Fernsehgerät beschäftigen, denn später hat er ja auch nichts anderes.

     Autor: Loriot, dt. Cartoonist, *1923

    1082

    Staatsmänner schweben mit beiden Beinen fest über den Tatsachen.

     Autor: Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988

    1081

    Blicke in dein Inneres! Da drinnen ist eine Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, solange du nicht aufhörst nachzugraben.

     Autor: Mark Aurel, römischer Kaiser, 161-180

    1080

    Wenn die Schlachthöfe Glaswände hätten, wäre jeder Vegetarier.

     Autor: Paul McCartney, brit. Sänger, *1942

    1079

    Mit bösen Worten, die man ungesagt herunterschluckt, hat sich noch niemand den Magen verdorben.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    1078

    Schweigen ist ein Argument, das kaum zu widerlegen ist.

     Autor: Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985

    1077

    Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832
     Herkunft: Wilhelm Meisters Lehrjahre

    1076

    Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte man mir sie nicht erklärt.

     Autor: S. J. Lec, poln. Satiriker, 1909-1966

    1075

    Bei den New Kids fallen massenhaft Mädels in Ohnmacht, was zeigt, daß wenigstens die Körperabwehr funktioniert, wenn schon der Verstand im Arsch ist.

     Herkunft: MAD-Magazin

    1074

    Laßt mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute, alte Zeit beständig flennt.

     Autor: Heinrich Heine, dt. Schriftsteller u. Publizist, 1797-1856

    1073

    In der Politik ist es manchmal wie bei der Grammatik: Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

     Autor: André Malraux, französischer Publizist, 1901-1976

    1072

    Wenn ein Ehepaar den gleichen Geschmack hat, so heißt das in den meisten Fällen, daß der Mann seinen verloren hat.

     Autor: Jacques Tati, franz. Filmschauspieler & Regisseur, 1907-1982

    1071

    Der wahre Freund weist uns auf unsere Fehler hin, der falsche weist die anderen darauf hin.

     Autor: C.J. Wijnaendts Francke

    1070

    Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zugunsten der Regel.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    1069

    Es gibt unzählige Begründungen, warum eine Wahrheit falsch ist; aber es reicht eine einzige für die Falschheit.

     Autor: Maik Schulte

    1068

    Die Selbstzufriedenheit ist der Sargdeckel jeden Fortschritts.

     Autor: Philip Rosenthal, dt. Unternehmer, 1916-

    1067

    Wer in Gegenwart von Kindern spottet oder lügt, begeht ein Verbrechen.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    1066

    Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    1065

    Mische ein bißchen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten! Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.

     Autor: Quintus Flaccus Horaz, röm. Dichter, 65-8 v.Chr.

    1064

    Bisweilen macht es Freude, einen Menschen dadurch in Erstaunen zu setzen, daß man ihm nicht ähnelt und anders denkt als er.

     Autor: Maxim Gorki, russ. Schriftsteller, 1868-1936

    1063

    Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Keine Maus der Welt käme auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren.

     Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

    1062

    Wir sind Diplomaten. Das heißt: Wenn wir sagen, was wir denken, haben wir uns versprochen.

     Autor: Henry Morton Robinson, amerik. Schriftsteller, 1898 - 1968

    1061

    Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.

     Autor: Epiktet, griechischer Stoiker, 50-138 n.Chr.

    1060

    Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832
     Herkunft: Maximen und Reflexionen

    1059

    Sätze die man mit Vorsicht geniessen sollte: "Gibt's dich auch in schlau?" ; "nein, natürlich verarsch ich dich NICHT!" ; "klar mein ich das ernst" ; "soll ich dir wirklich helfen?" ; "ich kann dir helfen!" ; "ich hatte eh nichts anderes vor" ; "muh!" ; "kommst du mal bitte her?" ; "essen?" ; "könntest du das nochmal wiederholen?" ; "du bist toll" ; "kannst du auch in extremsituationen atmen?"

     Autor: Quelle mir n.b.

    1058

    Die Welt ist logisch, die Vernunft jedoch bedarf ein ständiges inneres Rechtfertigen

     Autor: Quelle mir n.b.

    1057

    Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    1056

    Warum die anderen ändern, wenn sie doch schon anders sind?

     Autor: Jeannine Luczak, schweiz. Literaturwissenschaftlerin u. Aphoristikerin, *1938

    1055

    Ich glaube nicht, daß die Regierung das Recht hat, Leuten vorzuschreiben, was sie zu denken haben oder wie sie leben sollen. Jedem sollte es freigestellt sein, nach seinem eigenen Moralkodex zu leben, solange dieser Moralkodex nicht mit dem anderer Leute in Konflikt gerät. Die Bedrohung für eine zivilisierte Gesellschaft ergibt sich, wenn uns die Politiker ein System moralischer Wertvorstellungen aufzwingen wollen. Das hat nichts mehr mit Freiheit und amerikanischen Tugenden zu tun.

     Autor: Clint Eastwood, amerik. Regisseur u. Schauspieler

    1054

    Wer in die Öffentlichkeit tritt, hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    1053

    Erst durch lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann.

     Autor: Wilhelm Raabe, dt. Schriftssteller, 1831-1910

    1052

    Ein einziger Aufwiegler taugt manchmal mehr als alle Abwiegler zusammen.

     Autor: Georg Büchner, dt.Dichter, *1813 †1837

    1051

    Moderne Regierungen brauchen keine Hofnarren mehr.

     Autor: Karlheinz Deschner, deutscher Autor

    1050

    Heute ist Freitag, der 21.12. In den letzten Tagen vor dem Weihnachtsfest gibt es immer viel zu tun. Vor allem für die Leber.

     Autor: Hans Leitinger, Ö3-Moderator, 1946-

    1049

    Es ist eine Resignation, aber eine kombattante Resignation, was uns verbindet, ein individuelles Engagement an die Wahrhaftigkeit, der Versuch, Kunst zu machen, die nicht national und nicht international, sondern mehr ist, nämlich ein immer wieder zu leistender Bann gegen die Abstraktion, gegen die Ideologie und ihre tödlichen Fronten, die nicht bekämpft werden können mit dem Todesmut des einzelnen; sie können nur zersetzt werden durch die Arbeit jedes einzelnen an seinem Ort.

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
     Herkunft: Als Max Frisch im Jahre 1958 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde, beendete er seine Rede auf Georg Büchner mit dem Bekenntnis.

    1048

    Denn wenn man das Kompliment oder die Ehrung nicht beachtet, erweckt man im Spender dieser Artigkeiten den Glauben, man verachte ihn, während man doch nur an sich selber zweifelt.

     Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960
     Herkunft: Licht und Schatten

    1047

    Wenn Menschen die Weiterentwicklungen von Affen sind, wieso gibt es dann noch Affen?

     Autor: Thomas G. aus Duisburg
     Herkunft: http://www.frag-gretchen.de

    1046

    Warum können Männer mit Glatzen auch Glücksträhnen haben?

     Autor: Marc C. aus Neuss
     Herkunft: http://www.frag-gretchen.de

    1045

    Der Hund und der Ochse, eine Fabel nach dem Leben: Es fragte einmal ein anderer Ochse einen anderen Hund "Warum hast du deinen Rüssel nicht verschluckt?" "Pardon", gab da der Hund zurück, "ich habe geglaubt, ich sein ein Elefant."

     Autor: Eugène Ionesco
     Herkunft: Die kahle Sängerin

    1044

    Zeit läßt sich weniger durch das fassen was wir gewinnen; als das was wir verlieren.

     Autor: Maik Schulte

    1043

    Ein Übermaß an Hoffnung ist nicht ungefährlich. Es wirkt wie örtliche Betäubung der Tatkraft.

     Autor: Thornton Wilder, amerikanischer Schriftsteller, 1897-1975

    1042

    Es gibt keine Passagiere auf dem Raumschiff Erde, jeder gehört zur Besatzung.

     Autor: Marshall McLuhan, kanadischer Wissenschaftler, 1911-1980

    1041

    Nach Feierabend möchte ich gesellschaftlich nicht mehr verändert werden.

     Autor: Oliver Hassenkamp, dt.Schriftsteller, *1925 †1988

    1040

    Alle Frauen sind Meister des geflüsterten Wunschzettels.

     Autor: Heinz Rühmann, dt. Schauspieler, 1902-1994

    1039

    Ich freue mich über Verleumdungen, denn sie lenken von der Wahrheit ab.

     Autor: Marquis de Sade, franz. Schriftsteller, 1740-1814

    1038

    Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.

     Autor: Charles Baudelaire, französischer Schriftsteller, 1821-1867

    1037

    Junggesellen wissen, dass man einer Frau nicht zu lange den Hof machen darf, weil man ihn sonst kehren muss.

     Autor: Peter Weck, österr. Schauspieler, *1930

    1036

    Bescheidenheit ist die letzte Raffinesse der Eitelkeit.

     Autor: Jean de La Bruyère, frz. Schriftsteller, 1645-1696

    1035

    Die Nachrichtendienste aller Länder würden sofort einen großen Teil ihres Einflusses und ihrer Macht verlieren, wenn Seitensprünge von Politikern nicht mehr als unanständig gelten würden.

     Autor: John Osborne, engl. Dramatiker, 1929-1994

    1034

    Ohne Faulheit kein Fortschritt! Weil der Mensch zu faul war zu rudern, erfand er das Dampfschiff; weil er zu faul war, zu Fuß zu gehen, erfand er das Auto; weil er zu faul war, abends die Augen zuzumachen, erfand er das Fernsehen.

     Autor: Manfred Hausmann, dt. Schriftsteller, 1898-1986

    1033

    Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860

    1032

    Es ist der Traum jeder Frau, der Traum eines Mannes zu sein.

     Autor: Barbra Streisand, amerikan. Schauspielerin u. Sängerin, *1942

    1031

    In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.

     Autor: Walther Rathenau, deutscher Politiker u. Schriftsteller, 1867-1922

    1030

    Wir können das Arsenal der Waffen nicht aus der Welt schreiben, aber wir können das Arsenal der Phrasen, die man hüben und drüben zur Kriegsführung braucht, durcheinander bringen.

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991

    1029

    Nun bist du mit dem Kopf durch die Wand. Und was wirst du in der Nachbarzelle tun?

     Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

    1028

    Einem gut verheirateten Menschen ein Geheimnis anvertrauen, heißt, mindestens zwei Mitwisser haben.

     Autor: Oliver Hassenkamp, dt.Schriftsteller, *1925 †1988

    1027

    Der Sargdeckel ist auf der Seite des Verbrauchers schmucklos.

     Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

    1026

    Sex ohne Liebe ist besser als gar kein Sex.

     Autor: Hugh M. Hefner, Herausgeber des 'Playboy'

    1025

    Die Dichter bauen Luftschlässer, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete.

     Autor: Maksim Gorkij, russischer Schriftsteller, 1868-1936

    1024

    Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen ist das traurige Resultat unseres Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen.

     Autor: Walter Gropius, deutscher Architekt, 1883-1969

    1023

    Je größer die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr.

     Autor: Adolf Hitler, dt. Reichskanzler u. Führer d. 3. Reichs, 1889-1945

    1022

    Es bedarf keiner anderen Herausforderung als die der Frau; sie ist unser Gedächtnis.

     Autor: Maik Schulte

    1021

    Nie verzeiht dir eine Frau, dass sie dir etwas verzeihen muss.

     Autor: Maria Schell, österreichische Schauspielerin, *1926

    1020

    Die Klugheit des Fuchses wird oft überschätzt, weil man ihm auch noch die Dummheit der Hühner als Verdienst anrechnet.

     Autor: Hans Kasper, dt. Hörspielautor u. Lyriker, *1916

    1019

    Daß die Frauen das letzte Wort haben, beruht hauptsächlich darauf, daß den Männern nichts mehr einfällt.

     Autor: Hanne Wieder, dt. Schauspielerin, 1929-1990

    1018

    Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden.

     Autor: Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832 1908

    1017

    Als die Hasen Volksreden schwangen und unbedingte Gleichheit für alle verlangten, sagten die Löwen: "Euren Argumenten, ihr Hasenfüße, fehlen Klauen und Zähne, wie wir sie haben."

     Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

    1016

    Dem Dieb ist jeder etwas schuldig.

     Herkunft: Byzantinisches Sprichwort

    1015

    Der Narr setzt sich erst dann, wenn er sich müde gestanden hat.

     Herkunft: Byzantinisches Sprichwort

    1014

    Mach dir den Hund zum Gevatter, aber behalte den Stock in der Hand

     Herkunft: Byzantinisches Sprichwort

    1013

    Den Pechvogel beißt auch ein Schaf.

     Herkunft: Byzantinisches Sprichwort

    1012

    Ich will ein Elefant sein, der im Zirkus Wasser läßt, wenn nicht alles schön ist.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
     Herkunft: Baal

    1011

    Nichts versteht man. Aber manches fühlt man. Geschichten, die man versteht sind nur schlecht erzählt.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
     Herkunft: Der Bettler, aus Baal

    1010

    Begriff Kompromiss: Das ist, wenn die positven Vorteile denen der negativen überwiegen.

     Herkunft: Politiker im TV

    1009

    Politik: Ist die Organisation von Mehrheiten

     Herkunft: ausm Artikel der Zeitschrift: "Die Zeit"

    1008

    Lakonisch: Als lakonisch wird eine knappe, kurze Ausdrucksweise ohne schmückende Elemente bezeichnet. Lakonien war ein Landstrich im antiken Griechenland, der von den Spartanern regiert wurde. Als Alexander der Große mit seinem Heer vorrückte, sandte er der Legende nach den Spartanern folgende Nachricht: "Wenn ich euch besiegt habe, werden eure Häuser brennen, eure Städte in Flammen stehen und eure Frauen zu Witwen" Daraufhin antworteten die Spartaner: "Wenn."

     Herkunft: aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    1007

    Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.

     Autor: Richard von Schaukal, österr. Lyriker

    1006

    Staunen ist ein unfreiwilliges Lob.

     Autor: Edward Young, engl. Politiker

    1005

    Jeder Mann ist so gut, wie ihn seine Frau macht.

     Autor: Teresa Orlowski, polnische Pornodarstellerin u. Produzentin

    1004

    Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.

     Autor: Wilhelm Freiherr von Humboldt, dt. Philosoph u. Politiker, 1787-1835

    1003

    Die Demokratie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit.

     Autor: Willy Brandt, dt. Staatsmann u. Nobelpreisträger, 1913-1992

    1002

    Jedes gelöste Problem ist einfach.

     Autor: Thomas Alva Edison, amerikan. Erfinder, 1847-1931

    1001

    Es ist keine Kunst zu sagen: 'Ich bin!' Man muß sein.

     Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

    1000

    Wenn ein Ehemann seiner Frau keine Geschenke macht, wird sie verstimmt. Wenn er ihr zu viele Geschenke macht, wird sie argwöhnisch.

     Autor: Fritz Eckhardt, österr. Schauspieler, Autor u. Regisseur, 1907-1996

    999

    Die meisten Kranken gehen zum Arzt. Nur die Erkälteten gehen ins Theater oder Konzert.

     Autor: Heinz Drache, dt. Schauspieler, 1924-2002

    998

    Wer nie ganz unten war, der weiß auch nicht, was Glück sein kann.

     Autor: Toni Curtis, amerikan. Schauspieler, *1925

    997

    Mit Statistiken kann man alles beweisen - auch das Gegenteil davon.

     Autor: James Callaghan, Baron of Cardiff, brit. Labour-Parteivorsitzender u. Premierminister, *1912

    996

    Der Mensch, der seine Fehler bei anderen entdeckt, kennt kein Erbarmen.

     Autor: Hans Arndt, dt. Schriftsteller u. Aphoristiker, *1911

    995

    Die Fehler erkennt ein Fremder sofort, die Vorzüge erst sehr viel später.

     Autor: Marie Luise Kaschnitz, dt. Schriftstellerin, 1901-1974

    994

    Wer nicht denken kann, glaubt. Wer Angst vor dem Denken hat, glaubt. Wer glaubt, denken zu können, glaubt. Und das glauben fast alle.

     Autor: Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker, *1924

    993

    Reichtum ist nur dann wirklich schön, wenn man arm ist.

     Autor: Jean Anouilh, franz. Dramatiker, 1910-1987

    992

    Das Komitee ist eine Sackgasse, in die Ideen hineingelockt und dann in Ruhe erdrosselt werden.

     Autor: John A. Lincoln

    991

    Früher sind die Menschen für die Freiheit auf die Barrikaden gegangen, jetzt tun sie es für die Freizeit.

     Autor: Werner Finck, deutscher Schauspieler, Kabarettist und Schriftsteller, 1902-1978

    990

    Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    989

    Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, daß man nicht begreift.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    988

    Vollendete Tapferkeit besteht darin, ohne Zeugen zu tun, was man vor aller Welt tun möchte.

     Autor: Francois de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1860

    987

    Frauen waren jahrhundertelang ein Vergrößerungsspiegel, der es den Männern ermöglichte, sich selbst in doppelter Lebensgröße zu sehen.

     Autor: Virginia Woolf, engl. Schriftstellerin, 1882-1941

    986

    Die mißgestimmten Massen gleichen Nullen, die freilich furchtbar zählen werden, sowie ein neuer Einser ihnen Bedeutung gibt.

     Autor: Ernst Jünger, dt. Schriftsteller, 1895-1998

    985

    Was ein Mann ist, sieht er immer nur das Wesentliche

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991
     Herkunft: Don Juan

    984

    Frauen, die lange ein Auge zudrücken, tun es am Ende nur noch, um zu zielen.

     Autor: Humphrey Bogart

    983

    They just tell you, what they want you to know!

     Autor: William Cooper

    982

    Er zwingt zum Denken, und zwar jedermann, denn die Unsicherheit veranlaßt einen, zu denken.

     Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960
     Herkunft: Drama: Caligula

    981

    Nur der Haß vermag Leute hellsichtig zu machen

     Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960
     Herkunft: Drama: Caligula

    980

    Anhänger aus Widerspruch - Wer die Menschen zur Raserei gegen sich gebracht hat, hat sich immer auch eine Partei zu seinen Gunsten erworben.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
     Herkunft: Menschliches, Allzumenschliches

    979

    Die Menschen ändern sich nicht prinzipiell, nur die Art der Irrtümer, denen sie anhängen unterliegen einem gewissen Wandel.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    978

    wer nicht vom Weg abkommt -- bleibt auf der Strecke

     Autor: Quelle mir n.b.

    977

    Glaube mir, man kann das für Stärke des Geistes halten, was doch am Ende Verzweiflung ist.

     Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
     Herkunft: Die Räuber

    976

    Alle Künste ( also auch das Theater ) tragen bei zur größten aller Künste, der Lebenskunst.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

    975

    Ich bin für die Autonomie der Kunst, weder der Religion noch der Politik soll sie als Magd dienen. Sie ist sich selber letzter Zweck.

     Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

    974

    Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen.

     Autor: P. Rosegger, österr. Schriftsteller, 1843-1918, Heimgärtners Tagebuch

    973

    Gehe mit Menschen um wie mit Holz! Nur weil ein Stückchen wurmstichig ist, würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.

     Herkunft: Aus China

    972

    Kein Kunde kauft jemals ein Erzeugnis. Er kauft immer das, was das Erzeugnis für ihn leistet.

     Autor: Peter F. Drucker

    971

    Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet.

     Autor: Quelle mir n.b.

    970

    Ignoranz ist nicht wissen, sondern nicht wissen wollen.

     Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

    969

    Wer die Ursache nicht kennt, nennt die Wirkung Zufall.

     Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

    968

    Wenn Du wünscht, daß ein anderer Dein Geheimnis bewahre, dann bewahre es zuerst selbst.

     Autor: Quelle mir n.b.

    967

    Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen.

     Autor: August Strindberg, schwedischer Dichter, 1849-1912

    966

    Warum können wir uns an die kleinste Einzelheit eines Erlebnisses erinnern, aber nicht daran, wie oft wir es ein und derselben Person erzählt haben?

     Autor: La Rochefoucauld, frz. Schriftstelller, 1813-1860

    965

    Um einen Staat zu beurteilen, muß man seine Gefängnisse von innen ansehen.

     Autor: Leo Tolstoi, 1828-1910

    964

    Erst das Böse gibt dem Guten seine Leuchtkraft.

     Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

    963

    Schön ist dasjenige, was ohne Interesse gefällt.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    962

    Gut zurechtgemacht fürs Ausgehen ist eine Frau dann, wenn ihr Begleiter lieber mit ihr Zuhause bliebe.

     Autor: Olga Tschechowa, Schauspielerin, 1897-1982

    961

    Im Schatten eines mächtigen Baumes gedeihen keine saftigen Früchte.

     Herkunft: Sprichwort

    960

    Es kommt nicht drauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

     Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

    959

    Die einzige Sprache, die jeder versteht, ist die Sprache des menschlichen Gesichts.

     Autor: Ernst Bloch, dt. Philosoph, 1885-1977

    958

    Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    957

    Je härter die Gesetze, desto stärker die Unfallflucht.

     Autor: Rechtsanwalt Dr. Simon

    956

    Wir leben in einer Zeit der Schnüffelei. Heutzutage bedroht man Menschen nicht mit einem Dolch, sondern mit einem Dossier.

     Autor: Vance Packard, amerik. Journalist, *1914

    955

    In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der anderen.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900

    954

    Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.

     Autor: Johann Nepomuk Nestroy, österr. Dichter u. Schriftsteller, 1808-1862

    953

    Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.

     Autor: Hans Kudszus, dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, 1901-1977

    952

    Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten!

     Autor: Henry Ibsen, norweg. Dichter, 1828-1906

    951

    Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    950

    Eines der tollsten Abenteuer, die wir auf dieser Welt haben können: sich selbst zu begegnen.

     Autor: Wolfgang Borchert, dt. Dichter, 1921-1947

    949

    Ein Fanatiker ist ein Mensch, der seine Ansichten nicht ändern kann, und der das Thema nicht wechseln will.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    948

    Freiheit ist immer auch die Freiheit der anderen.

     Autor: Rosa Luxemburg, dt. Politikerin, 1870-1919

    947

    Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an.

     Autor: Nelly Sachs

    946

    Der Karneval ist der stets mißglückte Versuch des Spießers, das Unerlaubte in seine Moral einzubeziehen.

     Autor: Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, *1898 †1979
     Herkunft: Vom Baum der Erkenntnis

    945

    Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.

     Autor: Bertrand Russell, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970

    944

    Ein Dekollete sollte kein optischer Selbstbedienungsladen sein.

     Autor: Ruth Leuwerik

    943

    Die Ehe ist eine Lotterie, in der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.

     Herkunft: franz. Sprichwort

    942

    Takt ist wohl keine Tugend der Satire. Nur wenn man schneidet, heilt man Geschwüre.

     Autor: Jan Sztaudynger, Polnische Pointen

    941

    Hinter jeder Frau im Nerz steht eine andere, die darüber witzelt, wo sie ihn her hat.

     Autor: Inge Meysel, dt. Schauspielerin, *1910

    940

    Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht todzukriegen sind.

     Autor: Hans Bernhard Schiff, *1915 †1996

    939

    Früher gab es Märchenerzähler, heute Politiker.

     Autor: Hans Bernhard Schiff, *1915 †1996

    938

    Arbeit: eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt.

     Autor: Ambrose Bierce, amerikan. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914

    937

    Ein Urteil läßt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    936

    Nur wer Veränderungen akzeptiert, kann auch wachsen.

     Autor: Paul Wilson

    935

    I thoroughly disapprove of duels. If a man should challenge me, I would take him kindly and forgivingly by the hand and lead him to a quiet place and kill him.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    934

    Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu, die unserer Meinung sind.

     Autor: La Rochefoucauld, frz. Schriftstller, 1613-1680

    933

    Entweder man muss sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig.

     Autor: Ignazio Silone, ital. Schriftsteller 1900-1978

    932

    Die Unglücklichen schöpfen Trost aus den schlimmeren Leiden anderer.

     Autor: Äsop, griech. Fabeldichter, 6. Jh. v. Chr.

    931

    Wenn ich nicht verliere, kann er nicht gewinnen.

     Autor: Boris Becker, dt. Tennisspieler

    930

    Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen.

     Autor: Marquis de Luc de Clapieres Vauvenargüs, frz. phil. Schriftsteller, 1715-1747

    929

    Tadele nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst.

     Herkunft: Indisches Sprichwort

    928

    Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.

     Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

    927

    Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand eine Frau im Publikum auf und fragte: "Nun gut, aber ist es der katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?"

     Autor: Quentin Crisp

    926

    Wenn ich mich zwischen zwei Sünden entscheiden muss, begehe ich immer diejenige, die ich noch nicht kenne.

     Autor: Mae West, amerik. Schauspielerin, *1892 †1980

    925

    Die öffentliche Meinung ist eine von der Presse hochgespielte Seifenblase.

     Autor: Enzio Hauser

    924

    Zu den wichtigsten Geschlechtsorganen gehört unsere Phantasie

     Autor: Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, *1898 †1979

    923

    Je mehr wir planen, regeln, reglementieren, desto mehr nimmt das Chaos zu. Das mußte man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung.

     Autor: Aurel Schmidt

    922

    Wer mit den Wölfen heult, wird kurz oder lang von ihnen zerrissen.

     Autor: Adolf Spemann

    921

    Der Dirne Neugier leistet Magddienste der Dirne Geschwätzigkeit.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    920

    Hab erbarmen. Das Leben ist schwer genug.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935
     Herkunft: Merkblatt für Geschworene

    919

    Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.

     Autor: Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948

    918

    Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.

     Autor: Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1899-1958

    917

    Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.

     Autor: Woody Allen, amerik.Schauspieler u. Regisseur, *1935

    916

    Drogen sind immer böse, Sex verwerflich und die Welt eine Scheibe...

     Autor: Quelle mir n.b.

    915

    Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.

     Autor: Quelle mir n.b.

    914

    Wer nichts weiß, muß alles Glauben.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916
     Herkunft: Aphorismen

    913

    Ich habe Erfolg, aber ich habe keinerlei Wirkung.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    912

    Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.

     Autor: Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980

    911

    Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.

     Autor: Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990

    910

    Die Wahrheit muß billig sein, wenn man sie verkaufen will.

     Autor: Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996

    909

    Das Geld gleicht dem Seewasser. Je mehr davon getrunken wird, desto durstiger wird man.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    908

    Zum zehnten Mal wiederholt, wird es gefallen.

     Autor: Horaz, römischer Dichter, 65-8 v.Chr.

    907

    Es ist die gleiche Festigkeit, mit der wir der Liebe zu widerstehen vermögen und durch welche diese erstarkt und dauert; daher sind schwache Menschen, die immer von Leidenschaften getrieben werden, fast niemals wirklich von ihnen erfüllt.

     Autor: Francois Duc de la Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680

    906

    Die Muttersprache heißt deshalb Muttersprache, weil die Väter nie zu Wort kommen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    905

    Wir lieben immer die, welche uns bewundern, aber nicht immer die, welche wir bewundern.

     Autor: La Rouchefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680
     Herkunft: Betrachtungen

    904

    Alter schützt vor Torheit nicht, doch es verhindert Schwangerschaft.

     Herkunft: Norwegische Spruchweisheit

    903

    Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef.

     Autor: Hans Schwarz, 1898-1977

    902

    Unser himmlischer Vater erfand den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    901

    Das Leben ist naturgemäß niemals leicht.

     Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960
     Herkunft: Der Mythos von Sisyphos

    900

    Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.

     Autor: Ralph Waldo Emerson, amerikan. Philosoph, 1803-1882

    899

    Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es bereits halb zurückgenommen.

     Autor: Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, *1898 †1979

    898

    Mode ist so unerträglich häßlich, daß wir sie alle Halbjahre ändern müssen.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900

    897

    Liebe ist nur dann von Dauer, wenn die Liebenden mehr Gemeinsamkeiten haben als die gegenseitige Zuneigung.

     Autor: Walter Lippmann, US-am. Publizist, 1889-1974

    896

    Wer interessieren will, muß provozieren.

     Autor: Salvatore Dali, spanischer Maler, 1907-1989

    895

    Niemand ist so beschäftigt wie der Faule, wenn es an die Arbeit geht.

     Herkunft: Wallonisches Sprichwort

    894

    Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    893

    Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen; ich habe es schon hundert Mal geschafft.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    892

    Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    891

    Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
     Herkunft: Der Antichrist

    890

    Wenn du im Recht bist, kannst du dir es leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

     Autor: Mahatma Gandhi, ind. Freiheitskämpfer, 1869-1948

    889

    Warum haben die Menschen gegen die Verbindung mit einem Mädchen, das ein anderer schon bis in die tiefste Seele hinein besaß, so wenig Abneigung und warum wird diese Abneigung gleich so groß, wenn der Körper mit ins Spiel gekommen ist?

     Autor: Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863

    888

    Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich.

     Autor: Christine von Schweden, Aphoristikerin, 1626-1689

    887

    Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    886

    Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Mann kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    885

    Wer von seinem Tag nicht 2 Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
     Herkunft: Menschliches, Allzumenschliches

    884

    Anonym sind wir schon - jetzt werden wir Alkoholiker.

     Autor: Ralph Bülow

    883

    Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau?'

     Autor: Sigmund Freud, österr. Psychologe u. Psychiater, 1856-1939

    882

    Pistole: eines der wichtigsten Navigationsmittel der modernen Luftfahrt.

     Autor: Jerry Lewis, am. Komiker u. Regisseur, 1926-

    881

    Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

     Autor: Franz Kafka, österr. Schriftsteller, *1883 †1924

    880

    Egoist - Person minderen Geschmacks, die mehr an sich selbst interessiert ist als an mir.

     Autor: Ambrose Bierce, amerikan. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914

    879

    Frauen lieben die Besiegten, aber sie betrügen sie mit den Siegern.

     Autor: Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983

    878

    Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos, die schneller fahren als ihr Fahrer denken kann.

     Autor: Robert Lembke, dt. Quizmaster, *1913 †1989

    877

    Wenn Du das Trinken aufgeben willst, sehe Dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen an.

     Herkunft: chin. Sprichwort

    876

    Im Alter bereut man vor allen die Sünden, die man nicht begangen hat.

     Autor: William Somerset Maugham, brit. Schriftsteller, 1877-1905

    875

    Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie.

     Autor: Peter Tille, dt. Schriftsteller, *1838

    874

    Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.

     Autor: Seneca, röm. Dichter u. Phil., 4 v. Chr. - 65 n.Chr.

    873

    Etwas kurz gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielen Lang-Gedachten sein.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
     Herkunft: Menschliches, Allzumenschliches

    872

    Die Satire hat auszugraben, was der Pathos zugeschüttet hat.

     Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

    871

    Die Akzeptanz der Unterschiede ist Voraussetzung für die Überraschung von Gemeinsamkeiten.

     Autor: Sir Peter Ustinov

    870

    TELEKOM-Mitarbeiter, die keine TELEKOM-Aktien kaufen, sollten wegen Verwendung von Insider-Wissen bestraft werden.

     Autor: Azkin Kaden

    869

    Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf und gibt es verkehrt wieder.

     Autor: Curd Götz, dt. Schauspieler, 1888-1970

    868

    Verstand & Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erweckt Liebe und Zuneigung.

     Autor: David Hume, schott. Philosoph u. Historiker, 1711-1776

    867

    Die Welt ist voll von Leuten, die Wasser predigen und Wein trinken.

     Autor: Giovanni Guareschi,ital.Schriftsteller,*1908 †1968

    866

    Die Weisheit eines Menschen mißt man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    865

    Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein.

     Autor: Napoleon I.

    864

    Wähl dir eine, der du sagst: Du nur gefällst mir allein.

     Autor: Ovid, röm. Dichter, 43 v. Chr. - 18 n.Chr. Liebeskunst

    863

    Ein Bauer zwischen zwei Advokaten gleicht einem Fisch zwischen zwei Katzen.

     Herkunft: Sprichwort

    862

    Wer der Meinung ist, daß für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, daß er für Geld alles zu tun bereit ist.

     Autor: Benjamin Franklin, amerikan. Politiker, 1706-1790

    861

    Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.

     Autor: Charles de Montesquieu, frz. Schriftsteller, 1689-1755

    860

    Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur nicht.

     Autor: Danny Kaye, amerik. Filmschauspieler, 1913-1987

    859

    Die Erforschung der Krankheiten hat so große Fortschritte gemacht, das es immer schwerer wird, einen Menschen zu finden, der völlig gesund ist.

     Autor: Aldous Huxley, engl. Dichter, 1894-1963

    858

    Ein Fachmann ist ein Mann, der einige der größten Fehler kennt, die man in dem betreffenden Fach machen kann, und sie deshalb zu vermeiden versteht.

     Autor: Werner Heisenberg, dt. Atomphysiker, 1901-1976

    857

    Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen wird.

     Autor: Vittorio de Sica, ital. Regisseur und Schauspieler, 1902-1974

    856

    Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, daß man nicht mehr dazugehört.

     Autor: Salvator Dali, span. Maler, 1904-1989

    855

    Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    854

    Think global. Act local.

     Herkunft: Coca Cola-Motto

    853

    Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    852

    Toleranz heißt, die Fehler der anderen zu entschuldigen. Takt heißt, sie nicht bemerken.

     Autor: Arthur Schnitzer, österr. Dramatiker, 1862-1931

    851

    Für eine gelungene Rede gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    850

    Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    849

    Jeden Erfolg, den man erzielt, schafft einen Feind. Man muß mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    848

    Die sechs Phasen der Planung: Begeisterung, Ernüchterung, Panik, Suche nach dem Schuldigen, Bestrafung der Unschuldigen, Auszeichnung der Nichtbeteiligten.

     Autor: Quelle mir n.b.

    847

    Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    846

    Enten legen ihre Eier in aller Stille.Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier.

     Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

    845

    Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.

     Autor: Andre' Maurois, frz. Schriftsteller, 1885-1965

    844

    Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.

     Autor: Francois Truffaut, franz. Regiesseur, 1932-1985

    843

    Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    842

    Gesellschaftlich ist kaum etwas so erfolgreich wie Dummheit mit guten Manieren.

     Autor: Voltaire, franz. Schriftsteller & Phil., 1694-1778

    841

    Wer aufhört zu werben, um so Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

     Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

    840

    Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.

     Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

    839

    Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.

     Autor: Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936

    838

    Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.

     Autor: Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz. Phil., 1712-1778

    837

    Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.

     Autor: Robert Lembke, dt. Quizmaster, *1913 †1989

    836

    Die Strafe des Lügners ist nicht, daß ihm niemand mehr glaubt, sondern, daß er selbst niemanden mehr glauben kann.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    835

    Deutschlands Schicksal: Vor dem Schalter zu stehen. Deutschlands Ideal: Hinter dem Schalter zu sitzen.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    834

    Das Kabarett ist die gelbe Tonne dieser Gesellschaft für Themenmüll. Kennen Sie, gelbe Tonne! Duales System! Getrennt sammeln, vereint deponieren. So etwas kann man nur mit uns Deutschen machen. Das funktioniert mit keinem denkenden Volk der Erde. Eine Bevölkerung dazu zu bringen, für einen kleinen grünen Punkt auf der Verpackung extra Geld zu bezahlen, die Verpackung zu Hause zu spülen - mit Pril und heißem Wasser wegen der Umweltverträglichkeit-, sie zu sortieren, in kleine gelbe Säcke zu stecken, die dann hinterher mit allem anderen Müll auf der Deponie wieder zusammengekippt oder verbrannt werden. Das geht nur mit Deutschen.

     Autor: Kabarettist Volker Pispers
     Herkunft: http://www.unmoralische.de/pispers.htm

    833

    Viele zittern schon vor der nächsten Stufe der Gesundheitsreform. Aber es trifft nicht die Ärzte allein. Auf jeden verhungerten Arzt kommt immer noch ein arbeitsloser Pharmareferent und zwei ruinierte Immobilienberater.

     Autor: Kabarettist Volker Pispers

    832

    Wir hatten den Anspruch, mit Frauen ins Gespräch zu kommen. Du kommst prima ins Gespräch, mit jeder Menge Frauen. Tiefe, ehrliche Gespräche - aber du kommst nicht weiter.

     Autor: Kabarettist Volker Pispers

    831

    Es gibt Dinge, die kann man nicht sehen, die muß man glauben. Und es gibt Dinge, die muß man sehen und kann sie nicht glauben. Und es gibt Politiker, da kann man nicht glauben, das die noch einer sehen will.

     Autor: Kabarettist Volker Pispers

    830

    Keine Sorge! Die Regierung hat die Probleme im Griff. Sie kriegt sie nur nicht wieder los.

     Autor: Kabarettist Volker Pispers

    829

    Was erwarten sie denn noch? Ein Volk, das sich alkoholfreies Bier aufschwatzen läßt, das greift auch zu einer kompetenzfreien Regierung.

     Autor: Kabarettist Volker Pispers

    828

    ... die Wahlen sind frei, kostenlos, manche sagen sogar, sie sind umsonst ...

     Autor: Kabarettist Volker Pispers
     Herkunft: http://www.unmoralische.de/pispers.htm

    827

    Es gibt nichts schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfs zuzuhören.

     Autor: Helmut Qualtinger, österr. Schausp., 1928-1986

    826

    Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    825

    Liebe ist die einzige Sklaverei, die als Vergnügen empfunden wird.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    824

    Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.

     Autor: Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987

    823

    Einkommen ist die Provision, die einem der Staat für die Erarbeitung der Steuern zuerkennt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    822

    Willst du den Wert des Geldes kennenlernen, geh und versuche dir welches zu borgen.

     Autor: Benjamin Franklin, amerikan. Politiker, 1706-1790

    821

    In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas verpasst zu haben.

     Autor: Jean Genet, frz. Erzähler, 1910-1986

    820

    Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.

     Autor: Abraham Lincoln, 16. Präs. d. USA, 1809-1865

    819

    Ein Scherz, ein lachendes Wort entscheidet über größte Dinge oft treffender und besser als Ernst und Schärfe.

     Autor: Horaz, röm. Dichter, 65-8 v.Chr.

    818

    Wer viele Sprachen spricht, kann in vielen Sprachen Unsinn reden.

     Autor: Alexander Roda Roda, ung. Schriftsteller, 1872-1945

    817

    Wer den Sirenengesang der Werbung widersteht, ist mündiger Bürger. Und gefährdet Arbeitskräfte.

     Autor: Oliver Hassenkamp, dt.Schriftsteller, *1925 †1988

    816

    Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen.

     Autor: Julius Caesar, 100-44 v.Chr.

    815

    Eine Gesellschaft von Schafen muß mit der Zeit eine Regierung von Wölfen hervorbringen.

     Autor: Bertrand de Jouvenel, frz. Wirtschaftswissenschaftler, 1903-1979

    814

    Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren.

     Autor: Luther Burbank, amerikan. Biologe, 1849-1926

    813

    Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    812

    Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind jene, welche bei sich selbst anfangen.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    811

    Einen Rat zu befolgen heißt, die Verantwortung zu verschieben.

     Autor: Johannes Urzidil, tschech. Lyriker, 1896-1970

    810

    Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.

     Autor: John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984

    809

    Die Einkommensteuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht als der Teufel.

     Autor: William Rogers, amerikan. Humorist, 1879-1935

    808

    Steuern zu erheben heißt, die Gans so zu rupfen, daß man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt.

     Autor: Jean-Baptiste Colbert, frz. Staatsmann, 1619-1683

    807

    Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, daß man sich in seiner Begründung ereifert.

     Autor: Victor de Kowa, dt. Schauspieler 1904-1973

    806

    Jede Dummheit findet einen, der sie macht.

     Autor: Tennessee Williams, amerikan. Schriftsteller, 1911-1983

    805

    Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.

     Autor: Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychater, 1856-1939

    804

    Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    803

    Der Optimist erklärt, daß wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist fürchtet, daß dies wahr ist.

     Autor: James Branch Cabell, amerikan. Dichter, 1879-1958

    802

    Mit voller Hose ist gut stinken.

     Autor: Quelle mir n.b.

    801

    Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

     Autor: Epikur von Samos, griech. Philosoph, 341-271 v.Chr.

    800

    Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.

     Autor: Robert Lembke, dt. Quizmaster, *1913 †1989

    800

    Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.

    Autor: Robert Lembke, dt. Quizmaster, *1913 †1989

    799

    Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.

    Autor: Hermann Hesse,dt.Dichter *1877 †1962

    798

    Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie kann deine Chance sein.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    797

    Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen kann.

     Autor: John D. Rockefeller, amerikan. Unternehmer, 1839-1937

    796

    Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, daß es verborgen bleibt; wenn man Gutes tut, daß es bemerkt wird.

     Autor: Ludwig Fulda, dt. Bühnenautor, 1862-1939

    795

    Um Erfolg zu haben, mußt du den Standpunkt des anderen annehmen und die Dinge mit seinen Augen betrachten.

     Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

    794

    Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    793

    Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.

     Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

    792

    Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.

     Autor: Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.

    791

    Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann.

     Autor: Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933

    790

    Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt.

     Autor: Walt Whitman Rostow, amerikan. Wirtschaftswissenschaftler

    789

    Nicht wenige Experten sehen ihre Daseinsberechtigung darin, einen relativ einfachen Sachverhalt unendlich zu komplizieren.

     Autor: Pierre Elliott Trudeau, kanad. Politiker

    788

    Ein Kritiker ist eine Henne, die gackert, wenn andere legen.

     Autor: Giovanni Guareschi,ital.Schriftsteller,*1908 †1968

    787

    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!

     Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

    786

    Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

     Autor: Heiner Geissler, dt. Politiker, *1930

    785

    Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.

     Autor: Zarko Petan, slowenischer Aphoristiker, *1944

    784

    Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben.

     Autor: Theodor Fontane, dt. Schriftsteller. 1819-1898

    783

    Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen. Stecken Sie einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde, stecken Sie zwei Ringe in Ihre Ohren, und Sie sind zivilisiert.

     Autor: Pearl S. Buck, amerikan. Schriftstellerin, 1892-1973

    782

    Zigaretten sind wie Frauen. Am Anfang ziehen sie gut, aber zum Schluß sammelt sich leider auch bei der Zigarette das ganze Gift im Mundstück.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    781

    Die Frage ist so gut, dass ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.

     Autor: Quelle mir n.b.

    780

    Ein Intellektueller ist einer, der in eine Bibliothek geht, selbst wenn es nicht regnet.

     Autor: Andre Roussin, frz. Dramatiker, 1911-1987

    779

    Die Japaner erobern den Weltmarkt mit unlauterem Wettbewerb: Sie arbeiten während der Arbeitszeit.

     Autor: Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, *1924

    778

    Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen.

     Autor: St.Augustin

    777

    Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muß man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    776

    Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.

     Autor: Cicero, röm. Politiker, 106 v. Chr. - 43 v.Chr.

    775

    Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen recht groß, daß du es falsch machst.

     Autor: Charles Kettering, amerikan. Ing., 1876-1958

    774

    Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.

     Autor: Charles-Lois Baron de Montesquieu, frz. Philosoph, 1689-1755

    773

    Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.

     Autor: Ludwig Erhard, dt. Politiker, 1897-1977

    772

    Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

     Autor: Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.

    771

    Höflichkeit ist die sicherste Form der Verachtung.

     Autor: Heinrich Böll, dt. chriftsteller, 1917-1985

    770

    Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, - solange sie tun, was ich ihnen sage.

     Autor: Margaret Thatcher, brit. Politikerin, *1925

    769

    Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen; sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden.

     Autor: Demokrit, gr. Philosoph, 460-370 v. Chr.

    768

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: 'Das ist technisch unmöglich!'

     Autor: Sir Peter Ustinov, engl. Schauspieler und Schriftsteller, *1921

    767

    Die Ehe ist beliebt, weil sie ein Höchstmaß an Versuchung mit einem Höchstmaß an Gelegenheit verbindet.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    766

    Gebildet sein heißt: Sich nicht merken zu lassen, wie schlecht man ist.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    765

    Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit.

     Autor: Joseph Conrad, ukrainisch-brit. Schriftsteller, 1857-1924

    764

    Reklame ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.

     Autor: Vance Packard, amerikan. Verkaufspsychologe, *1914

    763

    Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.

     Autor: Tacitus, röm. Geschichtsschreiber, 55 v. Chr.

    762

    Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

     Autor: Quelle mir n.b.

    761

    Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist.

     Autor: Abraham Lincoln, 16. Präs. d. USA, 1809-1865

    760

    Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken. Und sie tun es auch.

     Autor: Bertrand Russell, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970

    759

    Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.

     Autor: Giordano Bruno, ital. Philosoph, 1548-1600

    758

    Moralische Entrüstung ist Neid mit einen kleinen Heiligenschein.

     Autor: H.G. Wells, engl. Schriftst., 1866-1946
     Herkunft: Die Zeitmaschine

    757

    Wenn es den Politikern die Sprache verschlägt, halten sie eine Rede.

     Autor: Friedrich Nowottny, Intendant des WDR

    756

    Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.

     Autor: Quelle mir n.b.

    755

    Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer.

     Autor: Dan Rather, CBS-Fernsehreporter.

    754

    Die meisten Menschen sterben an ihren Medikamenten und nicht an ihren Krankheiten.

     Autor: Jean Moliere, frz. Dichter, 1622-1673

    753

    Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.

     Autor: Werner v. Braun, dt. amerikan. Physiker, 1912-77

    752

    Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    751

    Die Verfassung eines Staates solle so sein, daß sie die Verfassung des Bürgers nicht ruiniere.

     Autor: Stanislaw Jerzy Lec,poln.Aphoristiker,*1909 †1966

    750

    Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte.

     Autor: Saint-John Perse, frz. Lyriker u. Diplomat, 1887 -1975

    749

    Die gute Unterhaltung besteht nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern das man etwas Dummes anhören kann.

     Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

    748

    Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse.

     Autor: Thomas Browne, engl. Phil., 1605-1682

    747

    Wer zugibt, daß er feige ist, hat Mut.

     Autor: Fernandel, frz. Schauspieler, 1903-1971

    746

    Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen, dann taugen entweder seiner Überzeugungen oder er selbst nichts.

     Autor: Ezra Pound, amerikan. Schriftsteller, 1885-1972

    745

    Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.

     Autor: Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680

    744

    Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    743

    Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.

     Autor: Sextus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.

    742

    Der Bart als Geschlechtszeichen mitten im Gesicht ist obszön. Daher gefällt er den Weibern.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    741

    Wie leicht doch bildet man sich eine falsche Meinung, geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung.

     Autor: Moliere, frz. Dichter, 1622-1673

    740

    Das größte Vergnügen aller Geizhälse besteht darin, sich ein Vergnügen zu versagen.

     Autor: Gottfried Benn, dt. Lyriker, 1886-1956

    739

    Für einen Menschen, der Klarheit im Kopf hat, ist Chaos die Inspiration und Ordnung reine Zeitersparnis.

     Autor: Andreas Otto

    738

    Hass ist die Rache eines Feiglinges dafür, dass er eingeschüchtert ist.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    737

    Der gesunde Mensch atmet bis in die Zehe

     Autor: Buddha

    736

    Bierbrauer Bauer braut braunes Bier, braunes Bier braut Bierbrauer Bauer.

     Autor: Zungenbrecher

    735

    In einem Schokolodenladen laden Ladenmädchen Schokolade aus, Ladenmädchen laden in einem Schokoladenladen Schokolade aus.

     Autor: Zungenbrecher

    734

    Ein Dutzend nuschelnde Dutzer dutzen nuschelnd dutzende dutzender Nuschler nuschelnd.

     Autor: Zungenbrecher

    733

    Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.

     Autor: Zungenbrecher

    732

    Wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wär', gäb' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr'. Da mancher nicht weiß, wer mancher Mann ist, drum mancher Mann manchen Mann manchmal vergißt.

     Autor: Zungenbrecher

    731

    Die flattrige Fledermaus verführte die Feldratte, die verführte Feldratte verführt die Feldmaus im Feld ohne Federlesen mit Haut und Haar!

     Autor: Zungenbrecher

    730

    Messwechsel, Wachsmaske, Wachsmaske, Messwechsel.

     Autor: Zungenbrecher

    729

    Der Mensch der nichts weiß und weiß das er nichts weiß, weiß viel mehr als der, der nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß

     Autor: Zungenbrecher

    728

    Der Cottbusser Postkutscher putzt den Cottbusser Postkutschkasten. Diesen alten Cottbusser Postkutschkasten putzt der Cottbusser Postkutscher.

     Autor: Zungenbrecher

    727

    Für einen Menschen, der Klarheit im Kopf hat, ist Chaos die Inspiration und Ordnung reine Zeitersparnis...

     Autor: Andreas Otto

    726

    Ich bin nicht die erste, die, Gutes wollend, dulden muß das Schwerste.

     Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
     Herkunft: König Lear (Cordelia)

    725

    Laßt uns, der trüben Zeit gehorchend, klagen, nicht, was sich ziemt, nur was wir fühlen, sagen dem Ältesten war das schwerste Los gegeben, wir Jüngeren werden nie so viel erleben.

     Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
     Herkunft: König Lear (Edgar)

    724

    Integration ist, wenn ein kleiner Fehler in einem größeren aufgeht.

     Autor: Dr. Rolf Handk

    723

    Übrigens muß ein Koch noch lange kein Kannibale sein, nur weil er mal einen Kollegen in die Pfanne gehauen hat.

     Autor: U.S. Levin

    722

    In der Menge ist jedes Gefühl, jede Handlung ansteckend, und zwar in so hohem Grade, dass das Individuum sehr leicht sein persönliches Interesse dem Gesamtinteresse opfert.

     Autor: Le Bon
     Herkunft: Sigmund Freud

    721

    Bestimmte Leute müssen nach oben, weil sie unten nur Unheil anrichten...

     Autor: Dieter Hildebrandt, Kabarettist *1927

    720

    Der Alltag ist eine graue Decke, darunter ist die Jungfräulichkeit der Welt verborgen.

     Autor: Eugène Ionesco
     Herkunft: Bekenntnisse, 1969

    719

    Ich bin ein Clown und sammle Augenblicke.

     Autor: Böll/Juppino

    718

    Tränen, die du lachst, brauchst du nicht zu weinen.

     Autor: deutscher Spruch

    717

    Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt...

     Autor: Friedrich Hebbel

    716

    Alkohol ist nicht die Antwort... Hilft aber, die Frage nicht so ernst zu nehmen...

     Autor: Klaus Klages

    715

    Die Wachenden haben eine gemeinsame Welt, doch im Schlummer wendet sich jeder von dieser ab an seine eigene.

     Autor: Heraklit
     Herkunft: Fragmente

    714

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

     Autor: Seneca

    713

    Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.

     Autor: Seneca

    712

    Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.

     Autor: Seneca

    711

    Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel mißt.

     Autor: Seneca

    710

    Dem Schlechten mißfallen heißt, gelobt zu werden.

     Autor: Seneca

    709

    Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.

     Autor: Seneca

    708

    Jede Roheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.

     Autor: Lucius Annaeus Seneca

    707

    Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.

     Autor: Seneca

    706

    Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.

     Autor: Seneca

    705

    Der Schmerz, besitzlos zu sein, ist weit leichter zu ertragen als der, besitzlos zu werden. ...

     Autor: Lucius Annaeus Seneca

    704

    Freundliche Worte kosten nichts, aber bringen viel ein...

     Autor: Blaise Pascal, frz. Philosoph und Mathematiker, 1632-1662

    703

    Man hört immer von Leuten, die vor lauter Liebe den Verstand verloren haben. Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand die Liebe verloren haben...

     Autor: Jean Paul

    702

    Beredsam ist, wer, selbst ohne es zu wollen, mit seiner Überzeugung oder Leidenschaft Geist und Herz anderer erfüllt...

     Autor: Luc de Vauvenargues

    701

    Erinnerung ist eine Form der Begegnung...

     Autor: Khalil Gibran

    700

    Im Unglück lernt man sich selbst am besten kennen, weil man nicht mehr durch Freunde abgelenkt wird...

     Autor: Samuel Johnson

    699

    Der größte Feind der neuen Ordnung ist, wer aus der alten seine Vorteile zog.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    698

    Man kann einen Krieg beginnen, aber niemals beenden wenn man will.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    697

    Nationen, die man unterworfen hat, muss man entweder glücklich machen oder vernichten.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    696

    Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    695

    Die Menschen verstehen weder ganz böse noch ganz gut zu sein.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    694

    Wer sich mit einem halben Sieg begnügt, handelt allzeit klug; denn immer verliert, wer einen Sieg bis zur Vernichtung des Gegners anstrebt.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    693

    Die Menschen scheuen sich weniger, einen anzugreifen, der sich beliebt gemacht hat, als einen, den sie fürchten.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    692

    Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    691

    Die meisten Schriftsteller sind dem Glück der Sieger hörig.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    690

    Jeder sieht, was Du scheinst. Nur wenige fühlen, wie Du bist.

     Autor: Niccolò Machiavelli

    689

    Für den Manipulator hat autonomes Handeln der Opfer gegenüber Reaktionen einen entscheidenden Nachteil: Autonomes Handeln ist nicht vorhersagbar. Reaktionen sind hingegen sehr wohl vorhersagbar.

     Herkunft: aus'm ebook

    688

    Wofür wir Worte haben, darüber sind wir auch schon hinaus. In allem Reden liegt ein Gran Verachtung.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900
     Herkunft: Götzendämmerung

    687

    Philosophie sei nicht Theorie, sondern Therapie, sie behandle eine Frage wie eine Krankheit, d.h. es sei ihr nicht darum zu tun, das philosophische Problem zu lösen, sondern es zum Verschwinden zu bringen.

     Autor: Wolfgang Kuhlmann
     Herkunft: Reflexion und kommunikative Erfahrung

    686

    Was ihr nicht tut mit Lust, gedeiht Euch nicht; Kurz, Herr, studiert, was Ihr am meisten liebt!

     Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
     Herkunft: Der Widerspenstigen Zähmung

    685

    Wenn der Fuchs spät aufsteht, fängt er kein Federvieh.

     Herkunft: aus Frankreich

    684

    Guter Rat kommt über Nacht.

     Herkunft: aus Frankreich

    683

    Man verliert keine Zeit, wenn man sein Werkzeug schärft.

     Herkunft: aus Frankreich

    682

    Der schöne Tag erweist sich erst am Abend.

     Herkunft: aus Frankreich

    681

    Zur rechten Zeit schweigen ist eine Kunst.

     Autor: Quelle mir n.b.

    680

    Niemand ist zu allen Zeiten weise.

     Autor: Quelle mir n.b.

    679

    Je dürrer die Zeit, desto grüner die Hoffnung.

     Autor: Quelle mir n.b.

    678

    Es braucht viel Zeit um Gutes für Menschen sichtbar zu machen und genauso wenig Zeit wie Böses zu tun.

     Autor: Maik Schulte

    677

    Das Tempo dieser Zeit ist keine Kleinigkeit.

     Autor: Jörg Drews

    676

    zur Zeit: Wie kann man etwas messen, das man weder sehen noch fühlen kann?

     Autor: Norbert Elias

    675

    Zeit und Raum sind nicht Sachen, sondern Anordnungen von Sachen.

     Autor: Gottfried Wilhelm von Leibniz

    674

    Die Zeit ist die Larve der Ewigkeit.

     Autor: Andreas Gryphius

    673

    Wir Deutschen feiern gern, vielleicht mehr als irgend ein anderes Volk, gewisse Tage, die eine Zeit-Maß-Beziehung haben auf uns teure Personen oder Begebenheiten, wie Geburtstage, Jubiläen und dergleichen.

     Autor: Carl Friedrich Gauß

    672

    Du selber machst die Zeit; das Uhrwerk sind die Sinne; hemmst Du die Unruh' nur, so ist die Zeit von hinnen.

     Autor: Der cherubinische Wandersmann

    671

    Was ist Zeit? Wenn mich jemand danach fragt, weiß ich es; doch soll ich es erklären, dann weiß ich es nicht.

     Autor: Augustinus

    670

    Alles Menschliche muß erst werden und wachsen und reifen, und von Gestalt zu Gestalt führt es die bildende Zeit.

     Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
     Herkunft: Das Glück

    669

    Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit - wir laufen mit.

     Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

    668

    Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich, Allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andre ist vergnüglich.

     Autor: J. Rodowitz

    667

    Dein Grafikprogramm wird zeitliche Entwicklungen immer nur als Tortendiagramm darstellen können.

     Herkunft: Murphy's Gesetz

    666

    Nichts ist älter, als die Zeitung von gestern.

     Autor: Quelle mir n.b.

    665

    Jemand die Zeit stehlen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    664

    Die Zeit macht greis, aber nicht weiss.

     Autor: Quelle mir n.b.

    663

    Der Fleißige hat stets Zeit genug, der Faule nie.

     Autor: Quelle mir n.b.

    662

    Die großen Redner sind nicht die großen Macher.

     Autor: Quelle mir n.b.

    661

    Bilde dir eine Meinung über einen Mann mehr von seinen Fragen als von seinen Antworten.

     Autor: Quelle mir n.b.

    660

    Man liebt wahrhaft erst dann, wenn man es nicht mehr zu sagen braucht.

     Autor: Quelle mir n.b.

    659

    Liebe, Husten, Rauch und Geld können nicht lange verborgen werden.

     Autor: Quelle mir n.b.

    658

    Niemand ist so freigiebig wie der, der nichts zu geben hat.

     Autor: Quelle mir n.b.

    657

    Ein Bruder ist ein Freund den dir die Natur gegeben hat.

     Autor: Quelle mir n.b.

    656

    Bewunderung ist die Tochter der Unwissenheit.

     Autor: Quelle mir n.b.

    655

    Begehren verspricht mehr als der Genuß hält.

     Autor: Quelle mir n.b.

    654

    Si jeunesse savait, si vieillesse pouvait! (Wenn die Jugend wüßte, wenn das Alter könnte!)

     Herkunft: franz. Sprichwort

    653

    Die Bereitschaft sich unterzuordnen, die individuelle Urteilskraft und die damit verbundene Verantwortlichkeit für das Linsengericht der konfliktbefreienden Kollektivität zu verschachern, ist jene menschliche Schwäche, die Demagogen und Diktatoren zur Macht bringt.

     Autor: Paul Watzlawick
     Herkunft: TB: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

    652

    Sie können wohl alle Blumen abschneiden, aber sie können den Frühling nicht verhindern.

     Autor: Pablo Neruda

    651

    Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.

     Autor: Buddha

    650

    Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man in die gleiche Richtung sieht.

     Autor: A. de Saint Exupery

    649

    Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.

     Autor: Thomas Mann

    648

    Fangen Sie mit kleinen Dingen in Ihrer täglichen Umgebung und Ihres alltäglichen Tagesablaufes an, versuchen Sie, in dieseem bescheidenen Bereich zwischen sinnvoll und sinnlos zu unterscheiden - ich glaube, dass jeder Mensch über ein solches Urteilsvermögen verfügt - , ... dann finden Sie, möchte ich meinen den "Sinn des Lebens" ohne, dass Sie es merken.

     Autor: Walter Jens
     Herkunft: Brief an Silke Siegel nach der Frage des Sinn des Lebens

    647

    Ich glaube an einen Sieg. Das glauben alle, die in den Kampf ziehen.

     Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
     Herkunft: Herkules und der Stall des Augias

    646

    Verwende nicht zu viel Zeit in Nebensächlichkeiten (wie z.B. Internet ) - Merke Dir Namen und Gesichter von Menschen! Bewahre das Kind in Dir! aber sei nicht kindisch! Gib Deine Fehler zu! das schadet nie! Sei höflicher als nötig

     Herkunft: aus Life's Little Instruction Book

    645

    Nicht immer sind die Stillen auch die Weisen. Es gibt verschlossene Truhen, die leer sind.

     Autor: Jean Giono

    644

    Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    643

    Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.

     Autor: Erich Fried

    642

    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.

     Autor: Erich Kästner

    641

    Das Denken gilt unter Regierungen, die der Ausbeutung dienen, als niedrig. Als niedrig gilt, was für die Niedergehaltenen nützlich ist.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
     Herkunft: illegaler Artikel in der antifaschistischen Zeitschrift "UNSERE ZEIT" in 1934

    640

    Denn wir leben in einer Zeit, wo das Menschen Schicksal der Mensch ist.

     Herkunft: illegaler Artikel in der antifaschistischen Zeitschrift "UNSERE ZEIT" in 1934

    639

    Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden. Er muß den Mut haben, die Wahrheit zu schreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; das Urteil, jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; die List, sie unter diesen zu verbreiten.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
     Herkunft: illegaler Artikel in der antifaschistischen Zeitschrift "UNSERE ZEIT" in 1934

    638

    Say what U mean and mean what U say The price 4 a broken heart is 2 mutch 2 pay

     Autor: prince
     Herkunft: Liedtext: wherever U go, whatever U do

    637

    Die Wahrnehmung verändert sich und damit wohl auch unsere Vorstellung von Wirklichkeit.

     Autor: Günter Behnisch, dt. Architekt

    636

    Weil die Wahrheit dessen, was man redet, das ist, was man tut, kann man das Reden auch lassen.

     Autor: Bernhard Schlink
     Herkunft: Der Vorleser

    635

    Die Staatsform muss ein durchsichtiges Gewand sein, das sich dicht an den Leib des Volkes schmiegt. Jedes Schwellen der Adern, jedes Spannen der Muskeln, jedes Zucken der Sehnen muss sich darin abdrücken. Die Gestalt mag nun schön oder hässlich sein, sie hat einmal das Recht zu sein wie sie ist, wir sind nicht berechtigt ihr ein Röcklein nach Belieben zuzuschneiden.

     Autor: Georg Büchner, dt.Dichter, *1813 †1837
     Herkunft: Dantons Tod

    634

    Das Edle ist wie eine Glocke, schlägt man sie, so tönt sie, schlägt man sie nicht, so tönt sie nicht.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956
     Herkunft: Der gute Mensch von Sezuan

    633

    Der Forscher fand nicht selten mehr, als er zu finden wünschte.

     Autor: Gotthold Ephraim Lessing,dt.Dichter, *1729 †1781
     Herkunft: Nathan der Weise

    632

    Der wahre Bettler ist doch einzig und allein der wahre König!

     Autor: Gotthold Ephraim Lessing,dt.Dichter, *1729 †1781
     Herkunft: Nathan der Weise

    631

    In jedem Augenblick nimmt ein Eindruck, ein Gedanke, ein Gefühl, eine Leidenschaft Gestalt an, um im folgenden Augenblick wieder zu zerfließen. Jeder Augenblick wird daher zur Wirklichkeit, und es gilt, die Wirklichkeit des Lebens im Augenblick zu empfinden.

     Herkunft: Peter Funke: Biographie von Oscar Wilde

    630

    Jede Impression ist eine Impression des isolierten Individiums, jeder lebt als einsamer Gefangener in seiner eigenen Traumwelt.

     Herkunft: Peter Funke: Biographie von Oscar Wilde

    629

    Das beste Mittel gegen bürokratische Vorschriften ist ihre genaue Anwendung.

     Autor: Cyril Northcote Parkinson, engl. Historiker und Publizist, 1909-1993

    628

    Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.

     Autor: John Fitzgerald Kennedy, 35. Präsident der USA, 1917-1963

    627

    Bildung ist eine Krücke, mit der der Lahme den Gesunden schlägt, um zu zeigen, dass auch er bei Kräften sei.

     Autor: Karl Kraus, österr. Aphoristiker und Publizist, 1874-1936

    626

    Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

     Autor: Georg Simmel, dt. Philosoph und Soziologe, 1858-1918

    625

    Bildung hat doppelten Wert: einmal als Wissen, einmal als Charaktererziehung.

     Autor: Herbert Spencer, engl. Philosoph, 1820-1903

    624

    Selbsterkenntnis ist das wichtigste Resultat aller Bildung.

     Autor: E. Freiherr v. Feuchtersleben, österr.Philosoph, *1806 †1849

    623

    Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf die einfachste Art zu sagen.

     Autor: Ralph Waldo Emerson, amerik. Aphoristiker, 1803-1882

    622

    Der Ungebildete sieht überall nur einzelnes, der Halbgebildete die Regel, der Gebildete die Ausnahme.

     Autor: Franz Grillparzer, österr. Dichter, 1791-1872

    621

    Bildung ist für den Glücklichen eine Zierde und für den Unglücklichen eine Zuflucht.

     Autor: Demokrit, gr. Philosoph, 460-371 v. Chr.

    620

    Was dem Herzen widerstrebt, lässt der Kopf nicht ein.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    619

    Das Herz muss den Verstand erwärmen und der Verstand über die Glut wachen, wenn sie in Flammen ausbrechen will.

     Autor: Friedrich Maximilian Klinger, dt. Dichter, 1752-1831

    618

    Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist.

     Autor: John Locke, engl. Philosoph, 1632-1704

    617

    Alle klagen über ihr Gedächtnis, keiner über seinen Verstand.

     Autor: François La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680

    616

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jeder glaubt, er habe genug davon.

     Autor: René Descartes, frz. Philosoph, 1596-1650

    615

    Es gibt zu denken, dass viele den Körper üben, wenige dagegen den Geist.

     Autor: Lucius Annaeus Seneca, röm. Moralphilosoph und Stoiker,4 v. Chr.-65 n.Chr.

    614

    Fortschritt: der Übergang von Situationen, deren Nachteile man kennt, zu Situationen, deren Nachteile man noch nicht kennt.

     Autor: Arnold Gehlen, dt. Philosoph, 1904-1976

    613

    Fortschritt ist ambivalent. Er entwickelt zugleich das Potential der Freiheit und die Möglichkeit der Unterdrückung.

     Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

    612

    Die Menschheit verzichtet auf keinen Fortschritt, der ihr schadet.

     Autor: Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, *1898 †1979

    611

    Unzufriedenheit ist die erste Stufe zum Fortschritt.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    610

    Verstand sieht jeden Unsinn, Vernunft rät manches davon zu übersehen.

     Autor: Wieslaw Brudzinski, poln. Schriftsteller, *1920

    609

    Die Theologie gestattet der Vernunft nur Fastenspeisen.

     Autor: Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825

    608

    Es gibt Leute, die meinen, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

     Autor: G. Chr. Lichtenberg, dt. Aphoristiker, *1742 †1799

    607

    Vorurteile sind die Vernunft der Narren.

     Autor: Voltaire, frz. Dichterphilosoph, 1694-1778

    606

    Fast nie kommt der Mensch aus Vernunft zur Vernunft.

     Autor: Charles de Secondat Montesquieu, frz. Schriftsteller und Politiker,1689-1755

    605

    Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt.

     Autor: Blaise Pascal, frz. Philosoph und Mathematiker, 1632-1662

    604

    Es gibt keine trockene Wissenschaft; es gibt nur trockene Gelehrte.

     Autor: Quelle mir n.b.

    603

    Forschung betreiben heißt, den Sachverhalt an seiner schwächsten Stelle anzugreifen.

     Autor: Celia Green, amerik. Autorin, *1935

    602

    Ein Wissenschaftler ist jemand, dessen Einsichten größer sind als seine Wirkungsmöglichkeiten. Das Gegenteil ist ein Politiker.

     Autor: Helmut Nahr, dt. Ökonom, *1931

    601

    Wenn die Tatsachen mit der Theorie nicht übereinstimmen - umso schlimmer für die Tatsachen.

     Autor: Ludwig Marcuse, dt. Philosoph und Politologe, 1894-1971

    600

    Wissenschaft ist eine Sammlung erfolgreicher Rezepte.

     Autor: Paul Valéry, frz. Schriftsteller, 1871-1945

    599

    Die hübschesten Hypothesen werden immer von den hässlichsten Fakten erschlagen.

     Autor: Thomas Henry Huxley, engl. Naturforscher, 1825-1895

    598

    Der Mensch muss bei dem Glauben verharren, dass das Unbegreifliche begreiflich sei; er würde sonst nicht forschen.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    597

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

     Autor: Francis de Picabia, frz. Maler, 1897-1953

    596

    Wir kommen nie zu Gedanken. Sie kommen zu uns.

     Autor: Martin Heidegger, dt. Existentialphilosoph, 1889-1976

    595

    Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.

     Autor: Karl Kraus, österr. Aphoristiker und Publizist, 1874-1936

    594

    Am äußersten Ende jedes Gedankens wartet ein Seufzer.

     Autor: Paul Valéry, frz. Dichter, 1871-1945

    593

    Ein Denker versteht sich darauf, die Dinge einfacher zu nehmen als sie sind.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    592

    Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass sie jeder versteht.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    591

    Alles Gescheite ist schon gedacht worden; man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    590

    Denken ist Reden mit sich selbst.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    589

    Erkennen ist wie ein Nachdenken der Gedanken Gottes.

     Autor: Karl Jaspers, dt. Existentialphilosoph, 1883-1969

    588

    Vielwisserei ist der Glaube, dass es bei der Tischlerarbeit auf die Gewinnung von Hobelspänen ankommt.

     Autor: Karl Kraus, österr. Aphoristiker und Publizist, 1874-1936

    587

    Leute, die über den Wissensdurst getrunken haben, sind eine gesellschaftliche Plage.

     Autor: Karl Kraus, österr. Aphoristiker und Publizist, 1874-1936

    586

    Alles wesentliche Erkennen betrifft die Existenz.

     Autor: Sören Kierkegaard, dän. Philosoph, 1813-1855

    585

    Auf der Erkenntnis beruht die Freiheit.

     Autor: E. Freiherr v. Feuchtersleben, österr.Philosoph, *1806 †1849

    584

    Mit dem Wissen wächst der Zweifel.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    583

    Wahres Wissen ist Wissen, das auf die Ursachen zurückgeht.

     Autor: Francis Bacon,engl. Staatsmann, *1561 †1626

    582

    Der Anfang aller Erkenntnis ist Staunen.

     Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

    581

    Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber nichts lernen zu wollen.

     Autor: Platon,griech.Philosoph, *427v.Chr.†347v.Chr.

    580

    Ich weiß, dass ich nichts weiß.

     Autor: Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v. Chr.

    579

    Wissen ist zu wissen, was man weiß und zu wissen, was man tut

     Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

    578

    Wenn es die letzte Minute nicht gäbe, würde Vieles gar nicht erledigt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    577

    Die einzige Erneuerung, die manche Zeitgenossen in ihrem Leben zulassen, ist die ihrer Körperzellen.

     Autor: Ernst Ferstl
     Herkunft: http://www.gedanken.at

    576

    Dass sich die Erde um die eigene Achse und um die Sonne zu drehen hat, ist manchen Leuten noch viel zu wenig. Sie glauben, dass sich die Erde auch um sie drehen müsse.

     Autor: Ernst Ferstl
     Herkunft: http://www.gedanken.at

    575

    Menschen, die nicht an sich selbst glauben, können anderen keinen Halt geben.

     Autor: Ernst Ferstl
     Herkunft: http://www.gedanken.at

    574

    Der Verzicht auf eine eigene Meinung verringert die Gefahr, umdenken zu müssen.

     Autor: Ernst Ferstl
     Herkunft: http://www.gedanken.at

    573

    Zu einem durchtrainierten Pessimisten gehört auch, dass er Gutes sehr schlecht und Schlechtes sehr gut hört.

     Autor: Ernst Ferstl
     Herkunft: http://www.gedanken.at

    572

    Das Wahre suchen heißt nicht: das Wünschenswerte suchen.

     Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960

    571

    Die niederschmetternden Wahrheiten verlieren an Gewicht, wenn sie erkannt werden.

     Autor: Albert Camus, frz. Schriftsteller,1913 †1960

    570

    Die Wahrheit ist wie ein Bauernmädchen. Am schönsten ist sie ungeschminkt.

     Autor: Oskar Kokoschka, österr. Maler, 1886-1980

    569

    Wenn andere meine Wahrheiten glaubten was für minderwertige Wahrheiten wären das.

     Autor: Georg Kaiser, dt. Schriftsteller, 1878-1945

    568

    Schönheit birgt eine tiefere und höhere Wahrheit in sich als die Wahrheit selber.

     Autor: Anatole France, frz. Erzähler, 1844-1924

    567

    Überzeugungen sind gefährlicheres Feinde der Wahrheit als Lügen.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    566

    Vom Wahrsagen lässt sich's wohl leben in der Welt, nicht aber vom Wahrheitssagen.

     Autor: G. Chr. Lichtenberg, dt. Aphoristiker, *1742 †1799

    565

    Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer

     Autor: Francis Bacon,engl. Staatsmann, *1561 †1626

    564

    Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als der, der alle Antworten weiß.

     Autor: Chuang Tsu, chin. Philosoph, 365-290 v. Chr.

    563

    Das ist die wahre Freude am Leben: für einen Zweck benutzt zu werden, den man selber als einen großen erkannt hat ... Und die einzige Tragödie im Leben ist die, von selbstsüchtigen Menschen zu Zwecken mißbraucht zu werden, die man als niedrig erkennt.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950
     Herkunft: Mensch und Übermensch

    562

    O wär ich doch ein Narr! Mein Ehrgeiz ging auf eine bunte Jacke.

     Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
     Herkunft: Wie es euch gefällt

    561

    zur Abstraktion: Das Unmittelbare ist das Unbestimmbare.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    560

    "Und je ungenauer die Wörter sind, desto größer ist die Delegierung, einfach deshalb, weil sie dann auf mehr Einzelfälle angewendet werden können. Dies ist das einzige wichtige Charakteristikum der Wörter in einem Gesetzesentwurf und einer Rechtsinterpretation."

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    559

    Der Mensch ansich ist der ideale Mensch.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    558

    Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    557

    Wen wir lieben, dem geben wir die Macht, uns Leiden zu bereiten.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    556

    Wenn die Frau die Wahl hätte, ob ihr Vergehen von einem männlichen oder weiblichen Gerichtshofe abgeurteilt werden solle, würde sie sicher den ersten zu ihrem Richter wählen.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    555

    Die Weiblichkeiten heißen Schwächen. Man spaßt darüber, Toren treiben damit ihren Spott; Vernünftige aber sehen sehr gut, daß gerade sie die Werkzeuge sind, die Männlichkeit zu lenken und zu ihrer Absicht zu gebrauchen.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    554

    Der Mann ist eifersüchtig, wenn er liebt, die Frau, auch ohne daß sie liebt, weil so viele Liebhaber, als von anderen Frauen gewonnen worden, doch ihrem Kreise der Anbeter verloren sind.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    553

    Was will ich? Fragt der Verstand. Worauf kommts an? Fragt die Urteilskraft. Was kommt heraus? Fragt die Vernunft.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    552

    Durch keine Ursache in der Welt kann der Mensch aufhören, ein frei handelndes Wesen zu sein.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    551

    Die Philosophie muß als Arzneimittel wirken.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    550

    Man könnte Weltwissenschaft und Weltweisheit unterscheiden, die erste ist Gelehrsamkeit, die zweite Kenntnis von der Bestimmung des Menschen.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    549

    In der Tat ist es eine große Gabe des Himmels, einen geraden, oder wie man es neuerlich benannt hat, einen schlichten Menschenverstand zu besitzen. Aber man muß ihn durch Taten beweisen, durch das Überlegte und Vernünftige, was man denkt und sagt - nicht aber dardurch, daß man sich auf ihn als ein Orakel beruft, wenn man nichts Kluges zu seiner Rechtfertigung vorzubringen weiß.

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    548

    Es ist dem menschlichen Verstande unumgänglich notwendig, Möglichkeit und Wirklichkeit der Dinge zu unterscheiden

     Autor: Immanuel Kant, dt. Philosoph, *1724 †1804

    547

    Der einzig wahre Beweis für das Können, ist das Tun.

     Autor: Quelle mir n.b.

    546

    Ein wahrer Führer fragt um Rat, wenn er Zeit zum Überlegen hat. Aber er fragt nie um Rat in einer Krise.

     Autor: Quelle mir n.b.

    545

    Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um etwas Besseres zu bezahlen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    544

    Das Management ist die schöpferischste aller Künste. Es ist die Kunst, Talente richtig einzusetzen.

     Autor: McNamara

    543

    Managerkrankheit ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeiger hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird.

     Autor: Steinbeck

    542

    Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.

     Herkunft: indisches Sprichwort

    541

    Es gibt Menschen, die, wenn sie das Licht am Ende des Tunnels sehen, ein neues Stück Tunnel kaufen.

     Autor: Johannes Rau

    540

    Wir begegnen ständig günstigen Gelegenheiten, die als unlösbare Probleme glänzend verkleidet sind.

     Autor: Quelle mir n.b.

    539

    Wenn wir keinen Feind in uns tragen, dann kann uns der Feind draussen nichts anhaben.

     Autor: afrikanisches Sprichwort

    538

    Aber wir können uns das nicht leisten, weil die Preise inzwischen gastronomische Ausmaße angenommen haben.

     Herkunft: Urlaub auf dem Bauernhof - aus Schüleraufsätzen

    537

    Meine Schwester bekam am Bauernhof das schönste Zimmer. Wenn sie auf den Balkon ging, hatte man einen tollen Einblick.

     Herkunft: Urlaub auf dem Bauernhof - aus Schüleraufsätzen

    536

    Wollt ihr wissen, ob ein Land wohl regiert und gut gesittet sei, so hört seine Musik.

     Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

    535

    Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.

     Herkunft: Jüdische Spruchweisheit

    534

    Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.

     Autor: Duke Ellington

    533

    Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.

     Autor: Jaques Tati

    532

    Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern.

     Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

    531

    Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur einen Sinn, wenn sie benutzt wird.

     Autor: Ernst R. Hauschka

    530

    Wer ein Problem definiert, hat es schon halb gelöst.

     Autor: Julian Huxley

    529

    Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm auf die Zehen zu treten.

     Autor: Curt Goetz

    528

    Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es vergeblich, sie anderswo zu suchen.

     Autor: Francois de la Rochefoucald

    527

    Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    526

    Kinder die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

     Autor: Pearl S. Buck

    525

    Ein Fremder ist nur ein Freund, den man noch nicht kennen gelernt hat!

     Herkunft: Irische Volksweisheit

    524

    Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

     Herkunft: Chinesische Weisheit

    523

    Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.

     Autor: Mahatma Ghandi

    522

    Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod, weil sie nicht genug aus ihrem Leben gemacht haben.

     Autor: Peter Ustinov

    521

    Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, bleibt ein Mensch.

     Autor: Erich Kästner

    520

    Du fragst mich Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.

     Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

    519

    Mit der Lüge kommst du durch die ganze Welt, aber nicht mehr zurück.

     Autor: Russisches Sprichwort

    518

    Einsicht braucht die Not als Verbündeten.

     Autor: Kurt Biedenkopf

    517

    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.

     Autor: Wolf Biermann

    516

    Gedanken sind wie Flöhe: sie springen von einem zum anderen, sie beißen nur nicht jeden.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    515

    Manchmal vermag uns ein durch den Asphalt brechender Löwenzahn die tägliche Frage nach dem Sinn des Lebens eindrücklicher und überzeugender zu beantworten, als eine ganze Bibliothek philosophischer Schriften.

     Autor: Quelle mir n.b.

    514

    Die Menschen verlieren die meiste Zeit damit, dass sie Zeit gewinnen wollen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    513

    Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

     Autor: Mahatma Gandhi

    512

    Es lohnt sich, Schweres auf sich zu nehmen, wenn man es einem Menschen damit leichter macht.

     Autor: Stefan Zweig

    511

    Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    510

    Ich kann die Welt nicht verändern, aber einen einzelnen Menschen: mich selbst.

     Autor: Karlheinz Böhm

    509

    Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer viel gibt.

     Autor: Erich Fromm

    508

    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.

     Autor: Quelle mir n.b.

    507

    Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

     Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

    506

    Wer andere erkennt, ist gelehrt. Wer sich selbst erkennt ist weise.

     Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.

    505

    Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.

     Autor: Edmund Burke

    504

    Nicht die Schönheit entscheidet wen wir lieben, sondern die Liebe entscheidet wen wir schön finden.

     Autor: Quelle mir n.b.

    503

    Man kann niemanden dazu zwingen, einen zu lieben, aber man kann ein Mensch sein, den man lieben kann.

     Autor: Quelle mir n.b.

    502

    Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

     Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

    501

    Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber dem Tag mehr Leben

     Autor: Quelle mir n.b.

    500

    Der Mensch ist nichts anderes, als wozu er sich macht!

     Autor: Jean-Paul Sartre

    499

    Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.

     Autor: David Hume

    498

    Auge um Auge bedeutet nur, dass die Welt erblindet.

     Autor: Mahatma Gandhi

    497

    Gute Rechtsanwälte sind die Folge von schlechten Menschen...

     Autor: Charles Dickens

    496

    Stecke mehr Zeit in deine Arbeit als Arbeit in deine Zeit...

     Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990

    495

    Was nützt einem die Gesundheit wenn man ansonsten ein Idiot ist...

     Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

    494

    Der einzig legitime Grund, ein Kind zu bekommen, ist die Freude am eigenen Leben...

     Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

    493

    Wir sagen und Ich meinen, ist eine von den ausgesuchtesten Kränkungen..

     Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

    492

    Ein Deutscher, ist ein Mensch, der keine Lüge aussprechen kann, ohne sie selbst zu glauben...

     Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969

    491

    Ich bin, wie ich bin... Die einen kennen mich, die anderen können mich...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    490

    Meines Erachtens hat die Kirche weder JA noch NEIN zu sagen, sondern ausschließlich AMEN...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    489

    Man braucht nicht immer denselben Standpunkt zu vertreten, denn niemand kann einen daran hindern, klüger zu werden...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    488

    Lüge nie, denn du hast ja doch nicht behalten, was du gesagt hast...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    487

    Ist es nicht schrecklich, dass der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine?

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    486

    Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande... Liegenbleiben ist beides...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    485

    Es ist merkwürdig, welche Veränderungen in einem Menschen vorgehen, wenn er auf einem Ministersessel sitzt...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    484

    Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    483

    Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    482

    Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    481

    In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    480

    Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht...

     Autor: Konrad Adenauer, dt.Bundeskanzler (1949-63), *1876 †1967

    479

    Heiraten? Das heisst, Leben und Liebe eins sein lassen, dass die Liebe das Leben ist, und das Leben die Liebe.

     Autor: Georg Büchner, dt.Dichter, *1813 †1837
     Herkunft: Leonce und Lena

    478

    Analogie bedeutet aber niemals Ähnlichkeit der Sachen, sondern nur Gleichheit des Verhältnisses ganz verschiedener Dinge.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    477

    Wer getrieben wird von der Sorge um den täglichen Lebensunterhalt, den unabweislichen Bedürfnissen des menschlichen Körpers, gehört zur Mehrheit der unfreien Menschen.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    476

    Den im Alltag lebenden Männern und Frauen die Tatsachen bekanntzumachen ist schwierig, weil die Regierungen dies nicht wollen und weil sich einer Verbreitung von Wissen, das Unzufriedenheit mit der Staatsführung herbeizuführen möchte, starke Kräfte widersetzen.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    475

    Die breite Masse spricht man nicht durch einen Appell an die Vernunft an, sondern durch die Anregung ihrer Einbildungskraft.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    474

    Das ist der Standpunkt des naiven Realismus: die Welt ist, wie sie wahrgenommen wird.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    473

    Die Mehrzahl der Menschen ist durch Gewohnheit und Trägheit und dadurch, daß sie ihre Kraft für die Anforderungen der Selbsterhaltung und der Sorge um die Familie verbrauchen muß, außerstande, mit Energie nachzudenken und zu tieferen Wahrheiten vorzustoßen.

     Herkunft: http://www.sprachkritik.de

    472

    Er war wie ein Hahn, der glaubt, die Sonne ging auf, um ihn krähen zu hören.

     Autor: George Eliot

    471

    Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    470

    Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    469

    Die Basis jeder gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb!

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    468

    Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwerer.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    467

    Zwei Dinge bedrohen ständig die Welt: die Ordnung und die Unordnung.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    466

    Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zugelangen.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    465

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafsherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    464

    Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    463

    Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht. Ich denke, also bin ich hier falsch.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    462

    Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    461

    Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren.

     Autor: Voltaire

    460

    Ein langer Streit beweist, daß beide Seiten Unrecht haben.

     Autor: Voltaire

    459

    In einer Irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.

     Autor: Voltaire

    458

    Wenn ich zuhöre, habe ich den Nutzen. Wenn ich spreche, haben ihn andere.

     Herkunft: aus Arabien

    457

    Wenn du redest, dann muß deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.

     Herkunft: aus Arabien

    456

    Geh eine Meile, einen Kranken zu besuchen, zwei, um Frieden zu stiften, und drei, um einen Freund zu sehen.

     Herkunft: aus Arabien

    455

    Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller,sondern ein schlechter Bürger.

     Autor: Perikles

    454

    Es ist besser etwas zu tuen und es zu bereuen als es nicht zu tuen und es bereuen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    453

    Es gibt Leute, die kaufen sich Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, was sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    452

    "Dies ist meine Weltanschaung, sagte der Weise und wer eine andere hat, mag weise sein!" "Dies ist meine Weltanschaung, sagte der Tor und wer eine andere hat, ist ein Tor!"

     Autor: Quelle mir n.b.

    451

    Anders zu sein heißt nicht unbedingt schlimm zu sein. Eine andere Meinung zu haben heißt nicht unbedingt falsch zu liegen. Das Schlimnmste was uns alles passieren kann ist gleich auszusehen, gleich zu handeln und vor allem gleich zu denken.

     Autor: Quelle mir n.b.

    450

    Ein Buch ist ein Spiegel: wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraus sehen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    449

    Das was die Gesellschaft krankes oder verrücktes Verhalten nennt, ist oftmals nur die Bemühung seitens des ge-kränkten Menschen, die bestehende Verwirrung zu signalisieren und um Hilfe zu rufen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    448

    Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis.

     Autor: Heraklit

    447

    Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mít ihnen steht.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    446

    Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts!

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    445

    Wer nicht mehr liebt, und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    444

    Wer die Augen offenhält, dem wird manches im Leben glücken. Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    443

    Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    442

    Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    441

    Seid, was ihr scheint! Man ist, wofür man gilt.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    440

    Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf. Die Vögel singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf nur Du bist fortgegangen - Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    439

    Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    438

    Die Menschen begreifen gar nicht, wie ernst man sein muß, um heiter zu sein.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    437

    Da wo du bist, wo du bleibst, wirke, was du kannst, sei tätig und gefällig und laß dir die Gegenwart heiter sein.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    436

    Alles Große und Gescheite existiert in der Minorität ... Es ist nie daran zu denken, daß die Vernunft popular werde. Leidenschaften und Gefühle mögen popular werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    435

    Wir können im Leben höchstens eine große Erfahrung haben, und das Geheimnis des Lebens ist, diese Erfahrung so oft wie möglich wiederzu haben.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    434

    Versuchungen sollte man nachgehen, wer weiß, ob sie wiederkommen!

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    433

    Nicht die Vollkommenen sind es, die Liebe brauchen, sondern die Unvollkommenen.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    432

    Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das einzige, was man mit ihnen tun kann.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    431

    Es ist vielleicht nicht die beste Zeit aller Zeiten, in der ich lebe, aber es ist meine Zeit.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    430

    Bildung ist etwas Wunderbares. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, daß wirklich Wissenwertes nicht gelehrt werden kann.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    429

    Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klassen.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    428

    Man umgebe mich mit Luxus. Auf das Notwendige kann ich verzichten

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    427

    Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    426

    Jedes Nachdenken über gutes oder schlechtes Benehmen zeugt von einem Stillstand der geistigen Entwicklung.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    425

    Günstige Winde kann nur der nutzen, der weiss, wohin er will.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    424

    Unerfahrene Leute begehen oft den Fehler darin, dass sie Falsches gelten lassen, während sie den Schein erwecken wollen, als verständen sie es, als dass sie Richtiges widerlegen.

     Autor: Descartes
     Herkunft: Buch: Meditationen

    423

    Erlasse niemals ein Gesetz, das mehr Freiheiten einschränkt als es Freiheiten schützt

     Autor: Quelle mir n.b.

    422

    Ein Mensch kann zwar alles tuen was er will, aber nicht wollen was er will

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    421

    Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes geschaffen worden.

     Autor: Ralph Waldo Emerson

    420

    Es gibt manche kleine Fehler, die uns vor wesentlich größeren Lasten bewahren.

     Autor: Nicolas de Chamfort

    419

    Wer etwas haben will, muss auch etwas geben.

     Autor: Martin Luther

    418

    Heute ist die gute alte Zeit von morgen.

     Autor: Karl Valentin

    417

    Am Abend schätzt man erst das Haus.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    416

    Um zu sehen, musst du die Augen offen halten. Um zu erkennen, musst sie schließen und denken.

     Herkunft: Antiker Philosoph

    415

    Rat erbitten heißt: sich von jemand anderem seine eigene Meinung bestätigen lassen.

     Autor: Pierre Decourcelle

    414

    Weich ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    413

    Um den vollen Wert des Glückes zu erfahren, brauchen wir jemanden, um es mit ihm zu teilen.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    412

    Es ist alles schön, wonach man sich sehnt.

     Herkunft: Französiches Sprichwort

    411

    Das beste Mittel, den Tag zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tag eine Freude machen zu können.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    410

    Was du erhälst, nimm ohne Stolz an, was du verlierst, gib ohne Trauer auf.

     Autor: Mark Aurel, römischer Kaiser, 161-180

    409

    Das Glück bringt so einige Fehler in Ordnung, die selbst der Verstand nicht zu korrigieren wüsste.

     Autor: Francois de la Rochefoucald

    408

    Man braucht sehr viel Geduld um diese zu lernen.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    407

    Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.

     Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

    406

    Die Jugend ist eine Zeit, die noch schöner wäre, wenn sie erst später im Leben käme.

     Herkunft: Französischer Satiriker

    405

    Die meisten Frauen nehmen sich vor, ihren Mann zu ändern. Und wenn sie ihn geändert haben, gefällt er ihnen nicht mehr!

     Autor: Marlene Dietrich

    404

    Die Liebe erscheint als das Schnellste, ist jedoch das langsamste aller Gewächse. Weder Mann noch Frau wissen, was vollkommende Liebe ist, bevor sie nicht ein Vierteljahrhundert miteinander verheiratet waren.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    403

    Ich kenne alles nur mich selber nicht.

     Autor: Francois Villon

    402

    Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.

     Autor: Astrid Lindgren

    401

    Alles, was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde.

     Autor: Thomas von Anquin

    400

    Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.

     Autor: Quelle mir n.b.

    400

    Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.

    Autor: Quelle mir n.b.

    399

    Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.

    Autor: Theodor Fontane

    398

    Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.

     Autor: Giacomo Casanova

    397

    Das ist das Schöne an einem Fehler: Man muss ihn nicht zweimal machen.

     Autor: Thomas Alva Edison

    396

    Von einem gewissen Alter tut auch die Freude weh.

     Autor: Charlie Chaplin

    395

    Das Paradies auf Erden ist dort, wo ich bin.

     Autor: Voltaire

    394

    Zu erkennen, dass man sich geirrt hat, ist ja nur das Eingeständnis, dass man heute schlauer ist als gestern.

     Autor: Johann Kaspar Lavater

    393

    Das Herz hat seine eigenen Gründe, die der Verstand nicht begreift.

     Autor: Blaise Pascal, frz. Philosoph und Mathematiker, 1632-1662

    392

    Wo Worte selten, haben sie Gewicht.

     Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616

    391

    Jeder glaubt gern, was er wünscht, die Dinge sind aber oft anders beschaffen.

     Autor: Demosthenes

    390

    Heiterkeit ist ein Universalmittel.

     Herkunft: Italienisches Sprichwort

    389

    Was du wirklich besitzt, das wurde dir geschenkt.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    388

    Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    387

    In der Jugend meinen wir, das Geringste, das die Menschen uns gewähren können, sei Gerechtigkeit. Im Alter erfahren wir, dass es das Höchste ist.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    386

    Langeweile ist eine Halbschwester der Verzweiflung.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    385

    Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    384

    Alles, was man gemeinhin Vergangenheit nennt, ist im Grunde nur eine leiser und dunkler gewordene Art von Gegenwart.

     Autor: Gertrud von le Fort

    383

    Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    382

    Freundliche Worte können kurz und leicht ausgesprochen werden, aber ihr Nachklang ist unendlich.

     Autor: Mutter Theresa

    381

    Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern.

     Autor: Coco Chanel

    380

    Wenn niemand uns liebt, hören wir auf, uns selbst zu lieben.

     Autor: Germaine de Stael

    379

    Sehnsucht, die nicht von Herzen, sondern vom Kopf kommt ist Ehrgeiz.

     Autor: Anita Daniel

    378

    Wir sprechen nur deshalb so viel, weil wir uns nicht, ausdrücken können.

     Autor: Rahel Varnhagen

    377

    Gute Gedanken sind Engel, die man aussendet, um das erwünschte herbeizuführen.

     Autor: Zenta Maurina

    376

    Vertrauen ist der größte Ansporn, fehlt das, so fehlt alles.

     Autor: Maria Theresia

    375

    Wer nach seiner Überzeugung handelt, und sei sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zugrunde gehen.

     Autor: Annette von Droste-Hülshoff

    374

    Dem Tapferen sind Glück und Unglück wie seine rechte und linke Hand; er bedient sich beider.

     Autor: Katharina von Siena

    373

    Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.

     Autor: Josephine Baker

    372

    Ich wünsche mir keine andere Erde, keine andere Welt als diese hier.

     Autor: Florence Nightingale

    371

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne.

     Autor: Christine von Schweden

    370

    Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    369

    Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.

     Autor: Carl Gustav Jung, schweizer. Psychiater, 1875-1961

    368

    Er schenkte ihr zum Abschied eine Rose und sagte: wenn diese Rose verblüht ist komme ich wieder. Die Rose war aus Plastik!

     Autor: Quelle mir n.b.

    367

    In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.

     Autor: Heinrich Heine, dt. Dichter, *1797 †1856

    366

    Der Traum von gestern ist die Hoffnung von heute und die Realität von morgen.

     Autor: Robert H. Goddard

    365

    Hoffnung bedeutet, überzeugt zu sein, daß es niemals zu spät ist.

     Autor: Ludek Pachmann

    364

    Gedanken an Dich sind wie eine Reise in die Vergangenheit- ich bin froh wenn ich wieder in der Gegenwart bin.

     Autor: Quelle mir n.b.

    363

    Traurig Ein Schleier zieht sich über meine Seele keine Tränen mehr ich bin leer wie eine von diesen Rotweinflaschen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    362

    Es gibt Momente im Leben die würdest Du gerne festhalten, um jederzeit den Moment und das Gefühl herbeizaubern zu können.

     Autor: Quelle mir n.b.

    361

    Einmal mich sehen und scharf sehen, das wünsch ich mir.

     Autor: Quelle mir n.b.

    360

    Kein Geld macht auch nicht glücklich!

     Autor: Quelle mir n.b.

    359

    Ich will kein Millionär sein, ich will nur leben wie einer!

     Autor: Linda Goodman

    358

    Ich will nicht den ganz schnellen Erfolg, sondern schnell den ganzen Erfolg.

     Autor: Andrew Sinn

    357

    Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.

     Autor: Martin Luther King

    356

    Verdrängungen All' die Enttäuschungen, die unerfüllten Wünsche, all' die nicht gewagten Hoffnungen, die Ungerechtigkeiten, die "falschen" Ansprüche, die Kränkungen... Alles Negative steckst du weg und lächelst. W o h i n steckst du die vielen Tränen, die du nie geweint hast? ...hoffentlich überrascht dich nicht eines Tages ihre Springflut.

     Autor: Kristiane Allert-Wybranietz

    355

    Wer sein selbst Meister ist und sich beherrschen kann, dem ist die Welt und alles Untertan.

     Autor: Quelle mir n.b.

    354

    Spüren, daß jedes Wort überflüssig ist und dennoch plappern wie ein Wasserfall... das ist Unsicherheit.

     Autor: Kristiane Allert-Wybranietz

    353

    Wir sollten uns hüten, über Menschen zu urteilen, die in Situationen sind, in denen wir noch nie handeln mussten.

     Autor: Quelle mir n.b.

    352

    Es ist kein Fisch ohne Gräten und kein Mensch ohne Mangel.

     Autor: Julius Wilhelm Zincgraf

    351

    Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muß. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch wenn ich muß. Denn schließlich: Die können sollen, müssen wollen dürfen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    350

    Ich ziehe es vor zu schweigen, bei Dingen, wo mir das Verständnis fehlt.

     Autor: Sopholetes

    349

    Noch immer hilft mir die Kritik von Dummköpfen nicht.

     Autor: Quelle mir n.b.

    348

    Wenn Du keine Stimme hast - schrei; wenn Du keine Beine hast - lauf; wenn Du keine Hoffnung hast - träum'.

     Autor: Quelle mir n.b.

    347

    Es ist traurig eine Ausnahme zu sein, aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein.

     Autor: Peter Altenberg

    346

    Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist dazu nicht verpflichtet.

     Autor: Quelle mir n.b.

    345

    Der Wert der Zeit hängt davon ab, auf welcher Seite der Badezimmertür man steht.

     Autor: Quelle mir n.b.

    344

    Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert.

     Autor: Quelle mir n.b.

    343

    Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man das Volk in Atem hält.

     Autor: Quelle mir n.b.

    342

    Ein Bankier ist ein Mensch, der einen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und der ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.

     Autor: Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, *1835 †1910

    341

    Unsicherheit in Befehlen, erzeugt Unsicherheit im Gehorchen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    340

    Wer seinen Willen durchsetzen will, muß leise sprechen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    339

    Ein Optimist sieht selbst am Mist, was Schönes darauf gewachsen ist

     Autor: Quelle mir n.b.

    338

    Der Politiker denkt an die nächsten Wahlen, der Staatsmann an die nächste Generation.

     Autor: Quelle mir n.b.

    337

    Drei Wünsche: Ich wollte manchmal, ich wäre so erfahren wie ich alt bin, oder auch nur so klug wie ich erfahren bin oder wenigstens so glücklich, wie ich klug bin aber ich glaube ich bin zu dumm dazu.

     Autor: Erich Fried

    336

    Stärke des Charakters ist oft nichts anderes als Schwäche des Gefühls.

     Autor: Quelle mir n.b.

    335

    Die Poesie heilt Wunden die der Verstand schlägt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    334

    Wer mit dem Strom schwimmt, schwimmt bergab.

     Autor: Quelle mir n.b.

    333

    Es ist tragisch wenn alle über einen sprechen, aber es ist noch tragischer wenn niemand über einen spricht.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    332

    Keiner ist so verrückt,daß er einen nicht noch Verrückteren findet,der ihn versteht.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    331

    Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich!

     Autor: Quelle mir n.b.

    330

    Es kommt die Zeit, wo man seinen Kindern erklären muß, warum sie auf der Welt sind, und es ist etwas Wunderbares, wenn man den Grund dann weiß.

     Herkunft: Hazel Scott (geb. 1920, Musikerin aus Trinidad

    329

    Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflußvermögens liegen.

     Autor: Epiktet

    328

    Eines der ältesten menschlichen Bedürfnisse ist, jemand zu haben, der sich fragt, wo man nur bleibt, wenn man in der Nacht nicht heimkommt.

     Autor: Margaret Mead

    327

    Wer aufgibt, hat schon verloren!

     Autor: Quelle mir n.b.

    326

    Ein Wort zuviel ist ein Gedanke zuwenig.

     Autor: Quelle mir n.b.

    325

    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel - nur wenn sie sich umarmen können sie fliegen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    324

    Tue das, wodurch du würdig wirst, glücklich zu sein.

     Autor: Quelle mir n.b.

    323

    Wer sich zu Hunden ins Bett legt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht!

     Herkunft: Aus dem Buch von Erich J. Lejeune "Lebe ehrlich - werde reich!"

    322

    Tränen sind für die Augen, was ein Regenbogen für den Himmel ist.

     Herkunft: Titel eines Buches

    321

    Der Haß ist der Zorn der Schwachen.

     Autor: Alphonse Daudet

    320

    Man geht nie weiter, als wenn man nicht mehr weiß, wohin man geht.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    319

    Wenn man alte Regeln ändert, versteht man dann die alten Schriften besser?

     Autor: Maik Schulte

    318

    Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    317

    Das Wort SCHWIERIGKEIT muß gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht sein. Weg damit!

     Autor: Quelle mir n.b.

    316

    Nur die Narren und die Toten ändern niemals Ihre Meinung!

     Autor: Quelle mir n.b.

    315

    Die Persönlichkeit hat ein Recht zu irren. Der Philister kann irrtümlich recht haben.

     Autor: Quelle mir n.b.

    314

    Wer dem Unglück ausweicht, wird auch dem Glück nicht begegnen.

     Herkunft: Griechische Spruchweisheit

    313

    Mache Freundschaft mit eines Menschen Güte, nicht mit seinem Gut.

     Herkunft: Chinesische Spruchweisheit

    312

    Wer Unheil ausbrütet, wird es auch fliegen lassen.

     Autor: Wilhelm Raabe

    311

    Im Reich der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reiche der Gedanken.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    310

    Der Tote tut mir leid man hört es so oft sagen, dabei sind die Lebenden viel eher zu beklagen.

     Autor: Gisela Gräfin zu Solms-Wildenfels

    309

    Was die Musik ausspricht, ist ewig, unendlich und ideal. Sie spricht nicht die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht dieses oder jenes Individuums aus, sondern die Leidenschaft, die Liebe die Sehnsucht selbst.

     Autor: Martin Luther

    308

    Wer sich nicht zu fragen traut, schämt sich etwas dazuzulernen.

     Herkunft: Dänisches Sprichwort

    307

    Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken.

     Autor: Ludwig Lauterbach

    306

    Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    305

    Nur der, der über den Sinn des Leidens nachdenkt, wird dem Sinn des Leidens näherkommen.

     Autor: Heinrich Hanselmann

    304

    Es ist nicht der unwichtigste Teil der Lebenskunst, die schönen Dinge im Leben nicht aufhören, sondern ausklingen zu lassen.

     Autor: Elisabeth Bergner

    303

    Nicht alle, die am Ziel ankommen, sind am Start losgelaufen.

     Autor: Seneca.

    302

    Der Kluge entschuldigt sich bei einem Mann, wenn er unrecht hat - und bei einer Frau, wenn er recht hat.

     Herkunft: Spruchweisheit

    301

    Baulärm war früher Krach, heute ist er Wachstumsmusik.

     Autor: Alfred Biolek

    300

    Die Liebe läßt uns an Dinge glauben, denen wir sonst mit höchstem Mißtrauen begegnen würden.

     Autor: Pierre Calet de Chamblain de Marivaux

    299

    Selbst der Gerechte wird ungerecht, wenn er selbstgerecht wird.

     Autor: Rudolf Hagelstange

    298

    Besser beraten ist der Bedächtige als der Schnelle; nur wer Weg und Ziel bedenkt, kommt von der Stelle.

     Autor: Carl Peter Fröhling

    297

    Mensch werden ist eine Kunst.

     Autor: Novalis

    296

    Aus Großvaters Sprüchen: Schutzengel gibt es für jedermann, nur glauben viele nicht daran. Und auch der beste Engel quält sich nutzlos, wo Vertrauen fehlt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    295

    Wer sich Zeit läßt, den jagt sie nicht.

     Autor: Matti Pietikainen

    294

    Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergänglichkeit.

     Autor: Hermann Hesse,dt.Dichter *1877 †1962

    293

    Willst Du im laufenden Jahr ein Ergebnis sehen, so säe Samenkörner. Willst Du in zehn Jahren ein Ergebnis sehen, so setze Bäume. Willst Du das ganze Leben lang ein Ergebnis sehen, so entwickle die Menschen.

     Autor: Kuan Chung Tzu

    292

    Die meisten Nachahmer lockt das Unnachahmliche.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    291

    Das Alter, das man haben möchte, verdirbt das Alter, das man hat.

     Autor: Paul von Heyse

    290

    Es hört doch jeder nur, was er versteht.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    289

    Es gibt Zeiten, wo einem alles gelingt. Aber das braucht niemanden zu beunruhigen. Sie gehen sehr schnell vorüber...

     Autor: Quelle mir n.b.

    288

    Geld ist besser als Armut - wenn auch nur aus finanziellen Gründen.

     Autor: Woody Allen, amerik.Schauspieler u. Regisseur, *1935

    287

    Das Schöpferische wirkt erhabenes Gelingen, fördernd durch Beharrlichkeit.

     Autor: I. Ging

    286

    Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.

     Autor: H. G. Wells

    285

    Die Wahrheit bedarf nicht viele Worte, die Lüge kann nie genug haben.

     Autor: Quelle mir n.b.

    284

    Die meisten Menschen sind wie Stecknadeln: Der Kopf ist nicht das Wichtigste an ihnen.

     Autor: Jonathan Swift

    283

    Nur in einem Punkt sind die Menschen zufrieden: Ihr Verstand genügt ihnen - egal wieviel sie davon haben.

     Autor: Harold Pinter

    282

    Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen.

     Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.

    281

    Lärm ist ein ungeeignetes Mittel, die Stimme des Gewissens zu übertönen.

     Autor: Pearl S. Buck

    280

    In der Liebe sprechen Hände und Augen meist lauter als der Mund

     Autor: Ricarda Huch

    279

    Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.

     Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805
     Herkunft: Wilhelm Tell

    278

    Was keiner kann, das kann ich auch!

     Autor: Quelle mir n.b.

    277

    Bei uns wird Hand in Hand gearbeitet: Was die eine nicht schafft, läßt die andere liegen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    276

    Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir!

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832
     Herkunft: Faust I

    275

    Der Kerl, der die Arbeit erfunden hat, der muß nischt zu tun jehabt haben!

     Autor: Berliner Redensart

    274

    Ich sage wenig, denke desto mehr.

     Autor: William Shakespeare, engl. Dramatiker *1564 †1616
     Herkunft: Heinrich IV

    273

    Wer schläft, sündigt nicht - wer vorher sündigt, schläft besser.

     Herkunft: Casanova?

    272

    Der Hauptgund dafür, daß Interessen befriedigt werden müssen, besteht darin, daß eine große Anzahl von Gedanken nicht gedacht werden kann, weil sie gegen die Interessen der Denkenden verstoßen. Wenn man die Interessen nicht befriedigen kann, ist es nötig, sie zu zeigen und ihre Verschiedenheit zu betonen, denn nur dadurch kann der Denkende Gedanken denken die den Interessen anderer dienlich sind, denn leichter als ohne Interessen kann man noch für fremde Interessen denken.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

    271

    Mich wird mal ein Computer ersetzen. Bei manch anderen reicht schon ein Transistor.

     Herkunft: gefunden auf einer andern I-Net-Seite, Adresse&Author unbekannt

    270

    Der Tag geht zu ende. Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf weg.

     Autor: Calvin O. John

    269

    Alles beginnt da, wo Du gerade stehst!

     Herkunft: Titel eines Büchleins von Ulrich Schaffer

    268

    Was ist das Leben? Es ist das Aufblizen eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet!

     Herkunft: von Blackfoot auf seinem Totenbett

    267

    Wenn Du mit den Tieren sprichst, sprechen sie mit Dir, und ihr werdet euch erkennen. Wenn Du nicht mit ihnen sprichst, wirst Du sie nicht erkennen, und was Du nicht kennst, furchtest Du. Was man furchtet, vernichtet man!

     Autor: Hauptling Dan George

    266

    Die Menschheit sucht nach etwas, das sie schon lange gefunden hat!

     Autor: Tanja Schwarz

    265

    Stell dir vor, es kommt Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will:denn es wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für die eigene Sache nicht gekämpft hat.

     Autor: Berthold Brecht, dt. Dramatiker, *1898 †1956

    264

    Wer arbeitet hat keine Zeit Geld zu verdienen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    263

    Wer nach allen Seiten offen ist, der kann nicht ganz dicht sein!

     Autor: Quelle mir n.b.

    262

    Nichts im Leben ist umsonst, nicht einmal der Tod - denn der kostet das Leben.

     Herkunft: Grafitti

    261

    Ältere Herren erklären den Krieg, aber es ist die Jugend, die kämpfen und sterben muss.

     Autor: Herbert Hoover

    260

    Ihr seid, was wir waren - Ihr werdet, was wir sind.

     Herkunft: Aufschrift auf einem Friedhof, nahe bei Wien

    259

    Vieles ist vergebens, aber nichts ist umsonst.

     Autor: Quelle mir n.b.

    258

    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts will funktionieren, Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum!

     Autor: Quelle mir n.b.

    257

    Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, sage dank und nimm es hin, ohne viel bedenken, jede Gaben sei beglückt, doch vor allen Dingen: Das, warum du Dich bemühst möge Dir gelingen!

     Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

    256

    Wer nicht denn tiefen Sinn des Lebens im Herzen sucht, der sucht vergebens, kein Geist und wär er noch so reich, kommt einem edlen Herzen gleich

     Autor: Fr. v. Bodenstadt

    255

    Leben ist, was einem begegnet, während man auf seine Träume wartet.

     Autor: Quelle mir n.b.

    254

    Mach es wie die Sonnenuhr und zähl die heiteren Stunden nur.

     Autor: Quelle mir n.b.

    253

    Viele Leute glauben, dass sie Denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen.

     Autor: William James

    252

    Alles, was wir tun, alles, was wir sind, beruht auf unserer persönlichen Kraft. Haben wir genug davon, dann genügt vielleicht ein einziges Wort, das uns gesagt wird, um unser ganzes Leben zu ändern. Haben wir aber nicht genug persönliche Kraft, dann mag es sein, dass uns die wunderbarste Weisheit offenbart wird, und diese Offenbarung würde nicht das geringste bewirken.

     Herkunft: Don Juan (aus einem der Bücher von Carlos Castaneda

    251

    Jugendliche depressiv zu machen, ist so einfach wie Fische aus einem Faß zu angeln.

     Herkunft: Die Simpsons

    250

    Ich hasse das, was du sagst, aber ich gebe mein Leben dafür, daß du es sagen kannst.

     Autor: Voltaire

    249

    Der Vorteil ist das Gegenteil vom Nachteil.

     Autor: Petar Ugarcovic 1997

    248

    Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!

     Autor: Quelle mir n.b.

    247

    Greife nie nach dem größten Stern am Himmel, denn seine Last könnte dich erschlagen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    246

    Ich liebe dich nicht nur, weil du bist, wie du bist, sondern auch weil ich bin, wie ich bin, wenn ich bei dir bin.

     Autor: Quelle mir n.b.

    245

    Wir leben alle unter dem gleichem Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

     Autor: Quelle mir n.b.

    244

    Kunst kommt von Können, denn wenn sie von Wollen käme hieße sie ja Wunst.

     Autor: Karl Valentin

    243

    Das Leben ist eine Art Waldspaziergang - man muß nur ein bißchen auf den Weg achten, und kann bedenkenlos die Schönheit genießen.

     Autor: Henning Pohlmann

    242

    Es gibt zwei Arten von Menschen: die einen kommen in den Raum hinein,und sagen: Hallo,da bin ich und die anderen kommen in den Raum und sagen: Hallo,da seid ihr ja!

     Autor: Reader`s Digest

    241

    Die Lebensspanne ist dieselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    240

    Jemanden lieben heißt als einziger ein für die anderen unsichtbares Wunder sehen.

     Autor: Francois Mauriac

    239

    Ich liebe Dich ! Weshalb ? Weil ich durch Dich fühle, wie sehr ich lebe ! Deshalb !

     Autor: Norbert Esser

    238

    Einsahm fühle ich mich dann, wenn ich eine Hand suche und nur Fäuste finde.

     Autor: Kristiane Allert-Wybranietz

    237

    "Lieber einen Freund als eine Pointe verlieren."

     Herkunft: Lateinische Sentenz

    236

    Laß der Jugend ihren Lauf, im Alter hört's von selber auf.

     Autor: Quelle mir n.b.

    235

    Mir liegt das Politische nicht. Sonst wär ich schon längst Revolutionär.

     Autor: Hermann Hesse,dt.Dichter *1877 †1962

    234

    Es dauert 3 Jahre um Sprechen zu erlernen, Schweigen hingegen 50 Jahre.

     Autor: Ernest Hemmingway

    233

    Frauen von heute sind ein Problem für die Männer von gestern.

     Autor: Edith M. Muliyanto

    232

    Wir sind alle Würmer, nur glaube ich, daß ich ein Glühwürmchen bin.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    231

    Auch Worte sind Taten.

     Autor: Wittgenstein

    230

    In Prüfungen stellen Narren Fragen, die der Weise nicht beantworten kann.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    229

    Wir hören einander besser als wir uns verstehen.

     Autor: Dusko Radovic

    228

    Dass Euch keiner zuhört, ist ein Grund zu schweigen und nicht noch lauter zu brüllen.

     Autor: Dusko Radovic

    227

    Die Menschen sind unser bestes Gut.

     Autor: Kannibale

    226

    Wenn sich zwei Menschen nichts mehr zu sagen haben, sollten sie wieder einmal miteinander reden.

     Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

    225

    Die Hand eines Menschen könnte das Universum erfassen, wenn er nur lernte, seine Faust zu öffnen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    224

    Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.

     Autor: Konfuzius, chin.Philosoph, um *551v.Chr. †479 v.Ch

    223

    Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten

     Autor: J. Dalhoff, Unternehmensberater

    222

    Die Guten lernen von den Schlechten stehts mehr als die Schlechten von den Guten.

     Autor: Quelle mir n.b.

    221

    Wer schweigt, hat wenig zu sorgen, der Mensch bleibt unter der Zunge verborgen.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    220

    Ein Mensch ohne Phantasie ist wie ein Vogel ohne Flügel.

     Autor: Quelle mir n.b.

    219

    Das Leben schwer nehmen ist leicht, das Leben leicht nehmen ist schwer!

     Autor: Quelle mir n.b.

    218

    Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.

     Autor: Wilhelm Busch, dt.Zeichner u. Dichter, *1832 †1908

    217

    Hüte Dich vor dem Zorn eines sanftmütigen Mannes

     Autor: Quelle mir n.b.

    216

    Im Leben streben die Menschen mehr danach Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.

     Autor: S. Freud

    215

    Vergangen ist, wenn es nicht mehr weh tut

     Autor: Quelle mir n.b.

    214

    Willst Du mit jemanden ein Schiff bauen, wecke in Ihm die Sehnsucht nach dem Meer.

     Autor: Gert Kupfer

    213

    Gesundheit ist etwas, das Leute verlieren, während sie darauf trinken.

     Autor: Quelle mir n.b.

    212

    Gut gekleidet ist eine Tat der Nächstenliebe

     Autor: Pfarrer Paul Nikolajczyk

    211

    Liebe deine Feinde, und Du machst sie rasend.

     Autor: M. Brachthäuser Welschen Ennest

    210

    Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

     Autor: M .Gandhi

    209

    Wir leben zu sehr in der Vergangenheit, haben Angst vor der Zukunft und vergessen dabei völlig die Gegenwart zu genießen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    208

    Die Liebe stirbt nie einen natürlichen Tod. Sie stirbt, weil wir das Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten, sie stirbt an Blindheit und Mißverständnissen und Verrat. Sie stirbt an Krankheiten und Wunden, sie stirbt an Müdigkeit. Sie siecht dahin, sie wird gebrechlich, aber sie stirbt nie einen natürlichen Tod. Jeder Liebende könnte des Mordes an seiner eigenen Liebe bezichtigt werden.

     Autor: Anais Nin

    207

    Ich bin umgeben von dummen Sprüchen, blöder Anmache, ätzenden Parties, fertigen Freunden, zu lauter Musik - ich glaube, ich bin mitten in der besten Phase meines Lebens!

     Autor: Quelle mir n.b.

    206

    Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen.

     Autor: F.Dürrenmatt, schweiz Dichter u. Maler *1921 †1990
     Herkunft: Die Physiker

    205

    Es braucht eine gewisse Intelligenz, um einzusehen wie dumm man ist.

     Autor: Quelle mir n.b.

    204

    Sinnlos ist ein Leben ohne Sinn für nnisnU!

     Autor: Quelle mir n.b.

    203

    Mancher Uhu meint, die Nacht komme seinetwegen.

     Autor: Karlheinz Deschner

    202

    Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.

     Autor: Epiklet

    201

    Meist legen wir Fehler erst dann ab, wenn wir entdeckt haben, wie sie anderen stehen.

     Autor: Peggi Sue

    200

    Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken!

     Autor: Noka

    199

    Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    198

    Oft genug gibt es zwei Wahrheiten - eine die uns gefällt und eine die uns verfolgt.

     Autor: Art van Rheyn

    197

    Wenn man feststellt, daß es vier Möglichkeiten gibt, die einen Vorgang schiefgehen lassen können und man diese ausschaltet, wird sich bestimmt noch eine fünfte finden lassen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    196

    Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.

     Herkunft: Weisheit der Beduinen

    195

    Diplomatie ist die Kunst einen Hund so lange zu tätscheln bis der Maulkorb fertig ist.

     Autor: Stefan Troller

    194

    Die Zehn Gebote Gottes sind deshalb so eindeutig weil sie nicht erst auf einer Konferenz beschlossen wurden.

     Autor: Quelle mir n.b.

    193

    Das Kriegsbeil ist erst begraben, wenn man nicht mehr weiß, wo es liegt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    192

    Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte Ehrlichkeit.

     Autor: Dieter Hildebrandt, Kabarettist *1927

    191

    Bück Dich Fee - Wunsch ist Wunsch

     Autor: Quelle mir n.b.

    190

    Auch Unangenehmes wird durch den Nachweis seiner Notwendigkeit zwingend.

     Autor: Wolfgang Schneider

    189

    Am Grunde eines Problems sitzt immer ein Deutscher.

     Autor: Voltaire

    188

    Eine Theorie sollte so einfach wie möglich sein, aber nicht einfacher.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    187

    Ein populistischer Politiker setzt sich an die Spitze der Bewegung in eine bestimmte Richtung und gibt vor, dort schon immer gewesen zu sein.

     Autor: Roland Spindler

    186

    Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.

     Autor: Isaac Asimov

    185

    Die Wahrheit ist immer die Wahrheit, unabhängig von ihrer Herkunft.

     Autor: Quelle mir n.b.

    184

    Nie soll man so tief sinken, den Kakao, durch den man gezogen wird, auch noch zu trinken.

     Autor: Erich Kästner

    183

    Reich ist, wer keine Schulden hat, glücklich, wer ohne Krankheit lebt.

     Herkunft: Chin. Sprichwort

    182

    Gedenke der Quelle, wenn du trinkst.

     Herkunft: Chin. Sprichwort

    181

    Ich kann allem widerstehen außer der Versuchung.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    180

    Ein Mann am Steuer eines Autos ist ein Pfau, der sein Rad in der Hand hält.

     Autor: Anna Magnani

    179

    Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat, als an der Zukunft.

     Autor: John Knittel

    178

    Falsche Freunde gleichen unserem Schatten: Sie halten sich dicht an uns, solange wir in der Sonne gehen, verlassen uns aber sofort, wenn wir ins Dunkel geraten.

     Autor: Quelle mir n.b.

    177

    Warum lassen Leute, die selbst von sich sagen, sie seien keine guten Redner, es nicht dabei bewenden, statt auch noch den Beweis dafür zu liefern?

     Autor: Quelle mir n.b.

    176

    Geliebt wirst Du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.

     Autor: Theodor Adorno, dt.Philosoph,*1903 †1969
     Herkunft: Minima Moralia

    175

    Warum ist in einer Demokratie der Großteil des Volksvermögens in den Händen einer Minderheit, und warum glaubt die Mehrheit an der Macht zu sein?

     Autor: Max Frisch,schweiz Schriftsteller, *1911 †1991

    174

    Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß sich andere darum kümmern.

     Autor: M.L. King

    173

    Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.

     Autor: Henry Ford, amerikan. Industrieller, *1863 †1947

    172

    Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    171

    Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen, aber angenehme Vorfahren.

     Autor: Bernhard Fürst von Bülow

    170

    Kain grübelte: Warum, um alles in der Welt, sollte ich denn meinen Nächsten lieben ?!

     Autor: Quelle mir n.b.

    169

    Es gibt ein Leben *vor* dem Tod !

     Autor: Drafi Deutscher
     Herkunft: Schlagersänger, in einem Fernseh-Interview ca. 1994

    168

    Gott ist der einzige Herr der Welt, der weniger zu sagen hat als seine Diener.

     Autor: Karlheinz Deschner

    167

    Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    166

    Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.

     Autor: Heimito von Doderer

    165

    Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen.

     Autor: Sokrates

    164

    Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine grosse Lüge

     Autor: Leonardo da Vinci

    163

    Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln.

     Autor: Erich Kästner

    162

    Es gibt wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

     Autor: Mahatma Gandhi

    161

    Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz

     Autor: Laotse chin. Meister 6 Jahrhundert v. Chr.

    160

    Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

     Autor: Voltaire

    159

    Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit

     Autor: Platon,griech.Philosoph, *427v.Chr.†347v.Chr.

    158

    Liebe ist wie das Ozonloch, man bemerkt sie erst, wenn sie nicht mehr da ist.

     Autor: Quelle mir n.b.

    157

    Leben heißt für mich, mehr Träume in meiner Seele zu haben als die Realität zerstören kann.

     Autor: Quelle mir n.b.

    156

    Es ist viel später als Du denkst.

     Autor: Quelle mir n.b.

    155

    Die alten Zähne wurden schlecht, und man begann, sie auszureißen, die neuen kamen gerade recht, um mit ihnen ins Gras zu beißen.

     Autor: Heinz Erhard

    154

    Füttere die Krähe und verkaufe sie anschließend als Pute.

     Herkunft: Türkisches Sprichwort

    153

    Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

     Autor: G. Chr. Lichtenberg, dt. Aphoristiker, *1742 †1799

    152

    Du bist so jung wie deine Begeisterung.

     Autor: Quelle mir n.b.

    151

    Einander kennenlernen heißt lernen, wie fremd man einander ist.

     Autor: Christian Morgenstern

    150

    Du bist nicht perfekt, aber du bist perfekt du selbst. Das macht dich so liebenswert und wertvoll für mich.

     Autor: Quelle mir n.b.

    149

    Die Erinnerung ist das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können.

     Autor: Quelle mir n.b.

    148

    Wenn der Mond dir leuchtet, brauchst du nicht mehr nach den Sternen zu schielen.

     Herkunft: ägyptische Weisheit

    147

    Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

     Autor: Quelle mir n.b.

    146

    Den Finger in die Nase stecken heißt noch lange nicht in sich gehen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    145

    Was ist bloß aus einer Welt geworden, in der es heute mehr Mut braucht ehrlich zu weinen als Stärke vorzutäuschen?!

     Autor: Quelle mir n.b.

    144

    Die Stoßstange ist aller Laster Anfang

     Autor: Quelle mir n.b.

    143

    Als Du bei mir warst, warst Du sehr viel für mich wert; jetzt wo Du nicht mehr da bist, weiß ich, daß Du unbezahlbar bist.

     Autor: Quelle mir n.b.

    142

    Umwege erhöhen die Ortskenntnis

     Autor: Quelle mir n.b.

    141

    Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform - aber es gibt keine bessere.

     Autor: Quelle mir n.b.

    140

    Niemand käme auf die Idee, Tinte mit Tinte abzuwaschen; nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    139

    Einen bitteren Schluck sollte man nicht auf mehrere Gläser verteilen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    138

    Freundschaften bewähren sich in jeder Jahreszeit.

     Autor: Dr. Hans-Ulrich Berendes

    137

    Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.

     Autor: Friedrich Schleiermacher, dt. Theologe und Philosoph, 1768-1834

    136

    Ärzte können ihre Fehler begraben. Architekten raten, Efeu zu pflanzen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    135

    Ein Missgeschick, mit Überzeugung präsentiert, wird eine Kreation genannt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    134

    Kein kluger Mann widerspricht seiner Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.

     Autor: Humphrey Bogart

    133

    Es mag sein, daß ich meine Ziele nie erreichen werde, aber ich kann sie schauen, mich an ihnen erfreuen und sehen, wohin sie mich leiten.

     Autor: Louisa M. Alcott

    132

    Tue nie etwas halb, sonst verlierst Du mehr, als Du je wieder einholen kannst.

     Autor: Louis Amstrong

    131

    In schwierigen Situationen das nächstliegende tun.

     Autor: Quelle mir n.b.

    130

    Wenn ein Mensch träumt ist es ein Traum, wenn viele Menschen träumen ist es der Beginn der Wirklichkeit.

     Autor: Quelle mir n.b.

    129

    Die Intelligenz auf dem Planeten ist eine Konstante. Die Bevölkerung wächst.

     Autor: Quelle mir n.b.

    128

    Künstliche Intelligenz verhält sich zu Intelligenz wie künstliche Aromastoffe zu natürlichem Aroma.

     Autor: Quelle mir n.b.

    127

    Jede theoretische Erklärung ist eine Reduzierung der Intuition.

     Autor: Peter Hoeg
     Herkunft: "Fräulein Smillas Gespür für Schnee"

    126

    Als Kinder lernen wir sprechen, als Erwachsene sollten wir lernen zuzuhören.

     Autor: Quelle mir n.b.

    125

    In jedem Menschen liegt etwas Gutes, vielleicht von anderen Eigenschaften verdeckt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    124

    Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    123

    Drei Engel mögen Dich begleiten durch Deine ganze Lebenszeit und die drei Engel, die ich meine, sind Liebe, Glück und Zufriedenheit.

     Autor: Quelle mir n.b.

    122

    Wenn man sehr jung ist und wenig weiß, sind Berge Berge, Wasser ist Wasser und Bäume sind Bäume. Hat man studiert und ist aufgeklärt sind Berge nicht mehr Berge, Wasser ist nicht mehr Wasser und Bäume sind nicht länger Bäume. Hat man wirkliches Verständnis gewonnen, sind Berge wieder Berge, Wasser ist Wasser und Bäume sind Bäume.

     Herkunft: Zen-Weisheit

    121

    Die Luft besitzt eine gewisse verborgene Tugend. In dieser Tugend verbirgt sich die geheime Nahrung des Lebens.

     Autor: Quelle mir n.b.

    120

    Wer nicht kann, was er will, muß das wollen,was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.

     Autor: Leonardo da Vinci

    119

    Mein Mitmensch ist hier! Warum suche ich ihn soweit weg?

     Autor: Quelle mir n.b.

    118

    Satire ist Humor, der die Geduld verloren hat.

     Autor: Quelle mir n.b.

    117

    Unterschätze nie die Macht des Verzeihens.

     Autor: Quelle mir n.b.

    116

    Ein Lächeln kostet weniger als elektrischer Strom und gibt mehr Licht.

     Autor: Quelle mir n.b.

    115

    Es gibt keine Probleme sondern nur neue Herausforderungen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    114

    Alle reden vom Zeit totschlagen, dabei schlägt die Zeit uns tot.

     Autor: Alphonse Allias

    113

    Was mancher schon für einen Erfolg hält, ist in Wirklichkeit noch die gute Erziehung des Gegners.

     Autor: Art van Rheyn

    112

    Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche wie eine Frau von einem Mann: Respekt.

     Autor: Clint Eastwood, amerik. Regisseur u. Schauspieler

    111

    Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, dass es auch anständige Menschen gibt.

     Autor: Heinrich Zille

    110

    Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    109

    Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen.

     Autor: Pythagoras

    108

    Man muß denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten.

     Autor: Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, *1788 †1860

    107

    Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man nicht sagen darf.

     Autor: George Canning

    106

    Den Stil verbessern, das heißt den Gedanken verbessern.

     Autor: Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, *1844 †1900

    105

    Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.

     Autor: Martin Luther

    104

    Daß wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen.

     Autor: Karl Jasper

    103

    Alle anderen Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir an uns selber erleben.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    102

    Die volle Wahrheit kann ein tapferes Herz ertragen; doch nicht die Zweifel, die im finsteren an ihm nagen.

     Autor: Moliere

    101

    Zu grosses Ansehen ist für die geistige Gesundheit nicht gut.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    100

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    99

    Was manche Menschen sich selber vormachen, dass macht ihnen so schnell keiner nach.

     Autor: Gerd Uhlenbrock

    98

    Bei drei Dingen lernt man den Menschen kennen: In der Liebe, beim Spiel und beim Wein.

     Autor: Quelle mir n.b.

    97

    Die Dienste der Grossen sind gefährlich und lohnen der Mühe nicht, die sie kosten.

     Autor: Gotthold Ephraim Lessing,dt.Dichter, *1729 †1781

    96

    Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewißheit ist eine absurde.

     Autor: Voltaire

    95

    Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten.

     Herkunft: Chinesische Weisheit

    94

    Was du bist hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was deine Umgebung aus dir macht und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe machen wirst.

     Autor: Aldous Huxley, engl. Dichter, 1894-1963

    93

    Jedes Nachdenken über gutes oder schlechtes Benehmen zeugt von einem Stillstand der geistigen Entwicklung

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900

    92

    Die Menschen werden durch Gesinnungen geeinigt und durch Meinungen getrennt.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    91

    Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.

     Autor: Alfred Delp

    90

    Für die Welt bist du irgendjemand, aber für irgendjemand bist du die Welt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    89

    Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt.

     Autor: Samuel Butler d.J.

    88

    Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.

     Autor: Pythagoras

    87

    Man nimmt in der Welt jeden, wofür er sich gibt, aber er muß sich auch für etwas geben. Man erträgt die Unbequemen lieber, als man die Unbedeutenden duldet.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832

    86

    Menschen kennen nicht ihre Fehler, Ochsen nicht ihre Stärke.

     Herkunft: Chinesisches Sprichwort

    85

    In der Ehe pflegt gewöhnlich einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten -: Das kann mitunter gut gehn.

     Autor: Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890 †1935

    84

    Sachliche Romanze: Als sie einander acht Jahre kannten
    (und man kann sagen, sie kannten sich gut),
    kam ihre Liebe plötzlich abhanden,
    wie anderen Leuten ein Stock oder Hut.
    Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
    versuchten Küsse als ob nichts sei,
    und sahen sich an und wussten nicht weiter,
    da weinte sie plötzlich. Und er stand dabei.
    Vom Fenster konnte man Schiffen winken.
    Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier.
    Und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
    Nebenan übte ein Mensch Klavier.
    Sie gingen ins kleinste Cafe im Ort,
    und rührten in ihren Tassen.
    Am Abende sassen sie immer noch dort.
    Sie sassen allein, und sie sprachen kein Wort.
    Und konnten es einfach nicht fassen.


     Autor: Erich Kästner

    83

    Kunst ist schön. Macht aber viel Arbeit

     Autor: Karl Valentin

    82

    Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist ein Wirklichkeit nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.

     Autor: Walter Rathenau, Dieter Gase

    81

    Beurteile nie einen Menschen, bevor Du nicht mindestens einen halben Mond lang seine Mokassins getragen hast.

     Herkunft: eine alte Indianerweisheit

    80

    Haß ist besser als Kummer. Aber Liebe ist, verglichen mit Haß, ein farbloses Gefühl. Nein! Liebe ist ein kraftvolles, farbenreiches, wunderbares und sich selbst vervielfältigendes Gefühl, und damit dem Haß in jeder Hinsicht überlegen!

     Autor: Quelle mir n.b.

    79

    ...eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu...

     Autor: Quelle mir n.b.

    78

    Keiner weiss, ob die Höflichkeit nicht eine Tochter der Berechnung ist.

     Autor: Art van Rheyn

    77

    Gute Erziehung besteht darin, dass man verbirgt, wieviel man von sich selber hält und wie wenig von den anderen.

     Autor: Jean Cocteau

    76

    Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der erforderliche Hohlraum vorhanden ist.

     Autor: Manfred Hinrich

    75

    Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit.

     Autor: Jean Cocteau

    74

    Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt

     Autor: Oswald Spengler

    73

    Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern, daß man nie beginnen wird, zu leben.

     Autor: Mark Aurel, römischer Kaiser, 161-180

    72

    Erste Morgenpflicht: über sich erröten.

     Autor: E.M.Cioran

    71

    Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen.

     Autor: Heraklit

    70

    Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit.

     Autor: Aristophanes,griech.Dichter *448v.Chr. †385v.Chr.

    69

    Die Menschheit ist zu weit vorwärts gegangen, um sich zurückzuwenden, und bewegt sich zu rasch, um anzuhalten.

     Autor: Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874 †1965

    68

    Das Gedächtnis ist ein sonderbares Sieb. Es behält alles Gute von uns und alles Üble von den anderen.

     Autor: Wieslaw Brudzinski

    67

    Das Abitur ist des Deutschen wahres Vaterland.

     Autor: Heinrich Böll

    66

    Die Nacht ist wie ein großes Haus. Und mit der Angst der wunden Hände reißen sie Türen in die Wände - dann kommen Gänge ohne Ende, und nirgends ist ein Tor hinaus.

     Autor: Rainer Maria Rilke

    65

    Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.

     Autor: Max Dauthendey

    64

    Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.

     Autor: Ernst R. Hauschka

    63

    Wichtigtuer sind zwar zu gut erzogen, um mit vollem Munde zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

     Autor: Erich von Daeniken

    62

    Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.

     Autor: Matthias Claudius

    61

    Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte nicht vergessen, daß dabei immer drei Finger seiner Hand auf ihn selbst gerichtet sind.

     Herkunft: Sprüche der Deutschen Eisenbahn-Reklame GmbH

    60

    Männer sind wie Zucker, sie sind süß und machen dick.

     Autor: Quelle mir n.b.

    59

    Sagt der Walfisch zum Thunfisch, das kannst du nicht tun Fisch, sagt der Thunfisch zum Walfisch, du hast keine Wahl Fisch.

     Autor: Quelle mir n.b.

    58

    Kein Mensch ist so beschäftigt, daß er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist.

     Autor: Robert Lemke

    57

    Sei vorsichtig damit, Freunden Geld zu leihen, Du könntest beides verlieren.

     Herkunft: aus Life's Little Instruction Book

    56

    Neid ist die deutsche Form von Anerkennung

     Herkunft: Aus einem Leserbrief an die HÖRZU

    55

    Genie ist auch, wer mit viel List verbergen kann, daß er keins ist!

     Autor: Quelle mir n.b.

    54

    Wo beim Absender der Smiley fehlt, fehlt beim Empfänger der Humor.

     Autor: Arnulf Sopp

    53

    Frage: Was macht man mit dem Schutzumschlag? Der Normalmensch: Moi liest bis alles abfällt und schmeißt den Fetzen weg.

     Herkunft: Gefunden bei Lutz in der Newsgroup de.rec.buecher

    52

    Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

     Herkunft: Victor Hugo gefunden beim Studentenorchester der Uni Düsseldorf

    51

    Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage.

     Autor: Quelle mir n.b.

    50

    Was man von einem einzigen abkupfert, ist ein Plagiat; was man von zweien abkupfert, ist wissenschafliche Forschung.

     Autor: Quelle mir n.b.

    49

    Wer davon überzeugt ist, das Ende der Dinge zu wissen, die er gerade erst beginnt, ist entweder außerordentlich weise oder ganz besonders töricht; so oder so ist er aber gewiß ein unglücklicher Mensch, denn er hat dem Wunder ein Messer ins Herz gestoßen.

     Autor: Tad Williams
     Herkunft: Der Drachenbeinthron

    48

    Ein Tropfen Liebe ist mehr, als ein Ozean an Wille und Verstand.

     Autor: Quelle mir n.b.

    47

    Wer sein Leben so einrichtet, daß er niemals auf die Schnauze fliegen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

     Autor: H. Riesenhuber

    46

    Der Brandherd: Es gibt so viele Gründe, alles beim Alten zu lassen, und nur einen einzigen, doch endlich etwas zu verändern: Du hältst es einfach nicht mehr aus!

     Autor: Quelle mir n.b.

    45

    Jeder sagt, verzeihen ist eine wunderbare Idee - bis er selbst etwas zu verzeihen hat.

     Autor: Quelle mir n.b.

    44

    Der Kluge läßt sich belehren, der Unkluge weiß alles besser.

     Autor: Quelle mir n.b.

    43

    Humor ist der Versuch, sich selbst nicht ununterbrochen wichtig zu nehmen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    42

    Mindestens 98 Prozent der Dinge, um die wir uns Sorgen machen, treffen niemals ein.

     Autor: Quelle mir n.b.

    41

    ... "und ich habe mich sooo gefreut", sagst Du vorwurfsvoll, wenn Dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast Dich gefreut - ist das nichts?

     Autor: Quelle mir n.b.

    40

    Glück ist nur selten etwas, was man erlebt; meist ist es etwas, an das man sich erinnert.

     Autor: Quelle mir n.b.

    39

    Fällt Dir das Lachen einmal schwer, probiere ein bißchen, einen Clown nachzumachen, der in seinem Herzen weint und dennoch lachend für ein Kind auf der Geige spielt um so von den Tränen seines Herzens geheilt zu werden.

     Autor: Quelle mir n.b.

    38

    STIRBT DER BAUER IM OKTOBER BRAUCHT ER IM WINTER KEIN`N PULLOVER

     Autor: Quelle mir n.b.

    37

    Marionettentanz: Wenn ich euch so betrachte - wie ihr hinter Besitz und Ruhm herrennt, nach Ansehen und Aussehen strebt - wie ihr euch versteckt, eure Gedanken und Wünsche tarnt in farblosem Gerede über dies und das - wie ihr eure ehrliche Meinung und eure Fehler in glänzendes Geschenkpapier verpackt (wehe, einer reißt die Verpackung auf! - wie ihr nicht aussprechen könnt und nicht wissen wollt, was in euch ist, dann meine ich manchmal, ich sehe einem Marionettentanz zu, bin glücklich, Zuschauer zu sein und frage mich: wer läßt die Marionetten tanzen?

     Autor: Quelle mir n.b.

    36

    Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er nicht im Wahlkampf spricht.

     Autor: Quelle mir n.b.

    35

    Mit am besten lernt man die Menschen kennen, wenn es irgendwo etwas gratis gibt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    34

    Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.

     Autor: Jean-Jaques Rosseau

    33

    Ein guter Spruch ist die Wahrheit eines ganzen Buches in einem einzigen Satz.

     Autor: Theodor Fontane

    32

    Man bezeichnet eine schlimme Tat als eine Untat- gerade so, als ob überhaupt nichts geschehen wäre.

     Autor: Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1722 †1873

    31

    Vielleicht sollten wir uns von dem Aberglauben lossagen, alles verstehen zu müssen, und uns zu der Einsicht bekehren, im Höchstfall imstande zu sein, mit unserem Unverständnis verständnisvoll umgehen zu können.

     Autor: Quelle mir n.b.

    30

    Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.

     Autor: Quelle mir n.b.

    29

    Was man liebt, muss man freilassen. Kehrt es zu Dir zurück, gehört es Dir. Wenn nicht, hat es Dir nie gehört.

     Autor: Quelle mir n.b.

    28

    Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.

     Autor: Platon,griech.Philosoph, *427v.Chr.†347v.Chr.

    27

    Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.

     Autor: Sokrates

    26

    Glück ist Selbstgenügsamkeit.

     Autor: Aristoteles, griech. Philosoph, *384 v.Chr. †322 v.Chr.

    25

    Aufrichtigkeit um jeden Preis ist die Tugend derjenigen, denen es an Phantasie und Taktgefühl mangelt.

     Autor: Quelle mir n.b.

    24

    Er stand vor mir. Ich blickte ihm in die Augen und sagte: 'Ich liebe Dich!' Doch er drehte sich um, ging weg und lies mich im Stich. Dann lief ich nach Haus und löschte mein Leben aus. Später sah ich ihn stehen, vor meinem Grab, als er sagte: 'Ich liebe Dich!'

     Autor: Quelle mir n.b.

    23

    Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

     Autor: Francis Bacon,engl. Staatsmann, *1561 †1626

    22

    Der Klügere gibt nach, sagt meist der dümmere zweier sich streitender - Eine traurige Wahrheit: sie begründet die Weltherrschaft der Dummen.

     Autor: Marie v.Ebner-Eschenbach,österr.Schriftst.,*1830 †1916

    21

    Es gibt eine Regel ohne Ausnahme: das sich jeder für eine Ausnahme von der Regel hält.

     Autor: Quelle mir n.b.

    20

    Lächeln ist die eleganteste Art, seinem Gegner die Zähne zu zeigen.

     Autor: Quelle mir n.b.

    19

    Der Dienstweg ist die Verbindung der Sackgasse mit dem Holzweg.

     Autor: Quelle mir n.b.

    18

    Unterschätze niemals die Kraft der Liebe!

     Herkunft: aus Life's Little Instruction Book

    17

    Das beliebteste Haustier der Deutschen ist und bleibt das halbe Hähnchen.

     Autor: Von Lutz Hager Amherst

    16

    Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens

     Autor: Coco Chanel

    15

    Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung

     Autor: Antoine de Saint-Exupery

    14

    Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an; der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    13

    Einfachheit ist das Resultat der Reife

     Autor: Friedrich von Schiller, dt. Dichter, *1759 †1805

    12

    Die Natur verleiht ihre Gaben gerecht: Die mit dem schwachen Verstand bekommen die lauteste Stimme.

     Autor: Art van Rheyn

    11

    Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.

     Autor: G. B. Shaw, irischer Dramatiker, *1856 †1950

    10

    Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten, sondern was schlimmer ist, zu Gewohnheiten.

     Autor: Oliver Hassenkamp, dt.Schriftsteller, *1925 †1988

    9

    Bewahre das Kind in Dir! Aber sei nicht kindisch!

     Autor: Quelle mir n.b.

    8

    Merke Dir Namen und Gesichter von Menschen!

     Autor: Quelle mir n.b.

    7

    Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen,als wir sie vorgefunden haben.

     Autor: Robert Stevenson Baden-Powell dem Gründer der Pfadfinder

    6

    Lerne zuzuhören, günstige Gelegenheiten klopfen manchmal nur sehr leise an Deine Tür!

     Herkunft: aus Life's Little Instruction Book

    5

    Demokratie ist nichts anderes, als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk.

     Autor: Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, *1854 †1900
     Herkunft: Spruch des Tages in der Hochschulzeitschrift Audimax

    4

    Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

     Autor: Albert Einstein, dt. Physiker, *1879 †1955

    3

    Manchmal haßt man den Menschen am stärksten, den man am meisten liebt, denn er ist der Einzige, der einem wirklich weh tun kann.

     Autor: Quelle mir n.b.

    2

    Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte...

     Autor: Quelle mir n.b.

    1

    Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

     Autor: J.W. von Goethe, dt. Dichter, *1749 †1832
     Herkunft: Faust I, Szene Hexenkueche

    seit august 2014 wird koken mit meinen fotos genutzt. ich experimentiere und probiere koken aus. und stelle meine alten homepageinhalte ebenfalls auf koken um. koken ist frei zugänglich und kostenlos. www.koken.me

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    Tim Berners-Lee hat das Internet erfunden.

    »Aladin und die Wunderlampe« im Theater Brand 2012-2013


    Darsteller:
    Arian Moradi und Phillip Klein als Aladin
    Julie Reneviér und Jessica Jackobs als Geist/Wurzelzwerg Esra und Prinzessin Elisa
    Zarah Hossein Ali Beigi als Mutter Damla
    Tobias B. Tillmann als der Geist Baba
    Phillip Keiling als Der Böse Zauberer Mustapha und König Timur

    Ballett Tänzerinnen:
    Gruppe A: Juliette Bagheri, Nikola Janssen, Edwina Möllhoff, Theresa Rommé
    Gruppe B: Eugenia Casanova, Cosima Ermert, Antonia Offermann, Nina Görgen
    Gruppe C: Mira Horres, Julia Latus, Lotta Bökler, Gizem Ceyhan

    Musikalische Begleitung: Tim, Anne und Lotta Matuscheck
    Bühnenmalerei: Robert Gerick, Otto Guba
    Bühne: Robert Gerick
    Technik: Erich Gier
    Maske: Katrin Bauer, Wilma Gier
    Kostüme: Katrin Ebert-Olbertz
    Choreographie: Tanzwerkstatt, Carla Brettschneider, Kathrin Freyberger
    Regie: Maik Schulte

    »Der Widerspenstigen Zähmung« Theater Brand 2008


    Darsteller mit der fantastischen Jugendgruppe des Theater Brands: Isabell Böttcher,
    Dominik Etzenbach, Lena Güntner,Julia Keuchen, Jenny Stein, Marie Wagner, Lia Schlenter,
    Fabian Klubert, Moritz Marx, Kerstin Breuer, Anke Müllem

    Technik: Fabian Göttgens, Thomas Birkholz
    Bühnenbild & Maske: Nischka Franck
    Kostüme: Katrin Ebert
    Bühne & Regie: Maik Schulte